Texte die Erinnern - Pommes frites
Texte die Erinnern - Pommes frites
Information zur Umsetzung:
Pommes frites, die knusprigen Kartoffelstäbchen, gehören zu den beliebtesten Snacks und Beilagen in vielen Haushalten und Restaurants. Ihr Ursprung liegt zwar in Belgien oder Frankreich, doch längst sind Pommes auch bei uns fest etabliert – besonders beliebt als schneller Snack oder als Beilage zu verschiedenen Gerichten.Früher wurden Pommes oft frisch zu Hause aus Kartoffeln geschnitten und in heißem Fett goldgelb ausgebacken. Der Duft von frisch gebackenen Pommes weckt viele schöne Erinnerungen an gemeinsame Familienessen, Feste oder Ausflüge zu Imbissständen.
Diese Geschichte lädt dazu ein, eigene Erlebnisse zu teilen:
Wer hat bei Ihnen früher Pommes gemacht oder gekauft?
Haben Sie Pommes lieber mit Ketchup, Mayonnaise oder anderen Soßen gegessen?
Erinnern Sie sich an besondere Momente mit Pommes, z. B. auf dem Jahrmarkt oder beim Picknick?
Gab es besondere Variationen, wie Pommes mit Käse überbacken oder als „Pommes rot-weiß“?
Gespräch-l und biografische Fragen:
Wie wurden Pommes bei Ihnen zubereitet?
Welche Beilagen oder Soßen mochten Sie besonders gern?
Gab es bei Ihnen eine Lieblingsbude oder ein Lieblingslokal für Pommes?
Haben Sie Pommes auch mal selbst gemacht und welche Tipps gibt es dazu?
Sinnesanregungen zur Vertiefung:
Riechen an frisch gebackenen Pommes oder Kartoffeln
Fühlen der rohen Kartoffeln oder der knusprigen Pommes (beschreibend)
Betrachten von Bildern oder sogar einem kleinen Teller Pommes (je nach Möglichkeit)
Optional: Probieren von Pommes frites (wenn möglich und gewünscht)
Pommes frites sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern verbinden oft schöne Erinnerungen an gemeinsame Stunden und Genussmomente. Diese Aktivierungseinheit lädt dazu ein, diese Erinnerungen lebendig werden zu lassen und miteinander zu teilen.
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Texte die Erinnern - Pommes frites
Wie Oma früher Pommes gemacht hat
Bei Oma gab es keine Tiefkühlpackung mit fertigen Pommes — und selbst wenn, sie hätte nie zugegriffen. Pommes zu machen war für sie ein Ritual: langsam, sorgfältig und mit einer ordentlichen Portion Zuneigung.
Zuerst wählte sie die Kartoffeln aus. Groß und mehlig sollten sie sein, am liebsten vom Bauern nebenan. Man sah ihr an der Art, wie sie die Knollen in die Hand nahm, dass sie wusste: die richtige Kartoffel macht schon halb die Pommes. Dann stellte sie sich an den Küchentisch, holte den leicht stumpfen Sparschäler und schälte jede Kartoffel mit ruhiger Hand. Beim Schälen erzählte sie oft kleine Anekdoten — und die Zeit verging wie im Flug.
Anschließend schnitt sie die Kartoffeln in gleichmäßige Stäbchen. „Nicht zu dick, nicht zu dünn“, sagte sie, während das Messer gleichmäßig klickte. Diese Gleichmäßigkeit war ihr wichtig, damit am Ende alle Pommes gleichzeitig fertig und schön knusprig werden konnten.
Die geschnittenen Stäbchen legte sie in eine große Schüssel mit kaltem Wasser. Dabei lächelte sie: „Die Stärke muss raus — dann werden sie außen schön kross.“ Die Kartoffeln ruhen zu lassen, war ein Teil des Geheimnisses. Nach einer halben Stunde goss sie das Wasser ab, hob die Stäbchen heraus und tupfte jede einzelne mit einem Tuch trocken — genau und gewissenhaft, bis keine Feuchtigkeit mehr blieb.
Dann kam das Braten. Früher nahm sie eine gusseiserne Pfanne oder einen alten Topf und gab reichlich heißes Öl hinein. Sie begann mit dem Vorfrittieren bei mittlerer Hitze, bis die Pommes innen weich, aber noch nicht gebräunt waren. Anschließend ließ sie sie kurz abkühlen — wieder ein Moment der Geduld, der sich lohnte. Beim zweiten Frittieren, diesmal heißer, wurden die Pommes dann außen goldgelb und herrlich knusprig.
Bei Oma gab es keine Tiefkühlpackung mit fertigen Pommes — und selbst wenn, sie hätte nie zugegriffen. Pommes zu machen war für sie ein Ritual: langsam, sorgfältig und mit einer ordentlichen Portion Zuneigung.
Zuerst wählte sie die Kartoffeln aus. Groß und mehlig sollten sie sein, am liebsten vom Bauern nebenan. Man sah ihr an der Art, wie sie die Knollen in die Hand nahm, dass sie wusste: die richtige Kartoffel macht schon halb die Pommes. Dann stellte sie sich an den Küchentisch, holte den leicht stumpfen Sparschäler und schälte jede Kartoffel mit ruhiger Hand. Beim Schälen erzählte sie oft kleine Anekdoten — und die Zeit verging wie im Flug.
Anschließend schnitt sie die Kartoffeln in gleichmäßige Stäbchen. „Nicht zu dick, nicht zu dünn“, sagte sie, während das Messer gleichmäßig klickte. Diese Gleichmäßigkeit war ihr wichtig, damit am Ende alle Pommes gleichzeitig fertig und schön knusprig werden konnten.
Die geschnittenen Stäbchen legte sie in eine große Schüssel mit kaltem Wasser. Dabei lächelte sie: „Die Stärke muss raus — dann werden sie außen schön kross.“ Die Kartoffeln ruhen zu lassen, war ein Teil des Geheimnisses. Nach einer halben Stunde goss sie das Wasser ab, hob die Stäbchen heraus und tupfte jede einzelne mit einem Tuch trocken — genau und gewissenhaft, bis keine Feuchtigkeit mehr blieb.
Dann kam das Braten. Früher nahm sie eine gusseiserne Pfanne oder einen alten Topf und gab reichlich heißes Öl hinein. Sie begann mit dem Vorfrittieren bei mittlerer Hitze, bis die Pommes innen weich, aber noch nicht gebräunt waren. Anschließend ließ sie sie kurz abkühlen — wieder ein Moment der Geduld, der sich lohnte. Beim zweiten Frittieren, diesmal heißer, wurden die Pommes dann außen goldgelb und herrlich knusprig.
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