Frankenstein-Tag
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Frankenstein-Tag
Der
Frankenstein-Tag wird am 30. August gefeiert und erinnert an den
Geburtstag der britischen Schriftstellerin Mary Wollstonecraft Shelley,
die am 30. August 1797 geboren wurde. Sie schrieb den berühmten Roman
Frankenstein oder Der moderne Prometheus, der 1818 veröffentlicht wurde.
Der Aktionstag würdigt damit sowohl die Autorin als auch ihr berühmtes
literarisches Werk, das bis heute die Vorstellung von künstlich
erschaffenem Leben und den Folgen wissenschaftlicher Experimente prägt.
Frankenstein-Geschichtenrunde
Lesen
oder erzählen Sie den Teilnehmern eine kurze, leicht verständliche
Zusammenfassung der Frankenstein-Geschichte von Mary Shelley vor.
Anschließend wird gemeinsam über die Geschichte, das berühmte Monster
und die Frage gesprochen, was passieren kann, wenn ein Mensch versucht,
etwas zu erschaffen, das eigentlich nur Gott oder die Natur
hervorbringen kann.
Kurze Geschichte zum Vorlesen:
Der junge Wissenschaftler Victor Frankenstein ist fasziniert von der Frage, wie Leben entsteht. Er möchte unbedingt herausfinden, ob es möglich ist, selbst ein lebendes Wesen zu erschaffen. Mit großem Eifer forscht er und setzt schließlich aus verschiedenen Körperteilen einen neuen Körper zusammen. Durch ein wissenschaftliches Experiment gelingt es ihm tatsächlich, diesem Körper Leben einzuhauchen.
Doch als Victor sein Werk zum Leben erweckt, erschrickt er über das Wesen, das er geschaffen hat. Es sieht anders aus, als er es sich vorgestellt hat, und Victor bekommt Angst. Er lässt das Geschöpf allein und flieht vor ihm.
Das Wesen ist zunächst nicht böse. Es ist einsam und möchte dazugehören. Die Menschen erschrecken jedoch vor seinem Aussehen und behandeln es schlecht. Dadurch wird das Geschöpf immer trauriger und verbitterter. Es fühlt sich von allen Menschen abgelehnt und beginnt, sich an seinem Schöpfer Victor Frankenstein zu rächen.
Victor erkennt schließlich, dass er eine große Verantwortung übernommen hat. Er hat etwas erschaffen, ohne über die Folgen nachzudenken. Die Geschichte zeigt, dass wissenschaftlicher Ehrgeiz auch gefährlich werden kann, wenn ein Mensch versucht, die Grenzen der Natur zu überschreiten, ohne die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.
Einfache Fragen zum Austausch:
Die Teilnehmer gestalten ein lustiges Monster. Es darf drei Augen, riesige Ohren oder besonders große Schuhe haben. Wichtig ist, dass die Figuren eher humorvoll als gruselig gestaltet werden.
Das verrückte Labor – Experiment
Ein kleines „Frankenstein-Labor“ wird aufgebaut. In durchsichtigen Gefäßen befinden sich harmlose Materialien wie Wasser, Lebensmittelfarbe, Zitronensaft oder Backpulver. Gemeinsam werden einfache Experimente durchgeführt und die Teilnehmer dürfen Vermutungen anstellen, was passieren wird.
Kurze Geschichte zum Vorlesen:
Der junge Wissenschaftler Victor Frankenstein ist fasziniert von der Frage, wie Leben entsteht. Er möchte unbedingt herausfinden, ob es möglich ist, selbst ein lebendes Wesen zu erschaffen. Mit großem Eifer forscht er und setzt schließlich aus verschiedenen Körperteilen einen neuen Körper zusammen. Durch ein wissenschaftliches Experiment gelingt es ihm tatsächlich, diesem Körper Leben einzuhauchen.
Doch als Victor sein Werk zum Leben erweckt, erschrickt er über das Wesen, das er geschaffen hat. Es sieht anders aus, als er es sich vorgestellt hat, und Victor bekommt Angst. Er lässt das Geschöpf allein und flieht vor ihm.
Das Wesen ist zunächst nicht böse. Es ist einsam und möchte dazugehören. Die Menschen erschrecken jedoch vor seinem Aussehen und behandeln es schlecht. Dadurch wird das Geschöpf immer trauriger und verbitterter. Es fühlt sich von allen Menschen abgelehnt und beginnt, sich an seinem Schöpfer Victor Frankenstein zu rächen.
Victor erkennt schließlich, dass er eine große Verantwortung übernommen hat. Er hat etwas erschaffen, ohne über die Folgen nachzudenken. Die Geschichte zeigt, dass wissenschaftlicher Ehrgeiz auch gefährlich werden kann, wenn ein Mensch versucht, die Grenzen der Natur zu überschreiten, ohne die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.
Einfache Fragen zum Austausch:
- Kennen Sie die Geschichte von Frankenstein?
- Was denken Sie über das Monster?
- War das Wesen von Anfang an böse?
- Warum hatte Victor Frankenstein Angst vor seiner eigenen Schöpfung?
- Hätte Victor das Wesen erschaffen sollen?
- Was bedeutet es, wenn ein Mensch versucht, Gott zu spielen?
- Darf der Mensch alles tun, was technisch möglich ist?
- Welche Verantwortung hat ein Mensch für das, was er erschafft?
- Kennen Sie andere Geschichten über Monster oder geheimnisvolle Wesen?
- Welche Gruselgeschichten wurden früher erzählt?
- Haben Sie als Kind gerne Gespenstergeschichten gehört?
- Welche Geschichten haben Ihnen früher Angst gemacht?
Die Teilnehmer gestalten ein lustiges Monster. Es darf drei Augen, riesige Ohren oder besonders große Schuhe haben. Wichtig ist, dass die Figuren eher humorvoll als gruselig gestaltet werden.
Das verrückte Labor – Experiment
Ein kleines „Frankenstein-Labor“ wird aufgebaut. In durchsichtigen Gefäßen befinden sich harmlose Materialien wie Wasser, Lebensmittelfarbe, Zitronensaft oder Backpulver. Gemeinsam werden einfache Experimente durchgeführt und die Teilnehmer dürfen Vermutungen anstellen, was passieren wird.
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