Internationaler Tag der seltsamen Musik

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden.
 
 
 
Internationaler Tag der seltsamen Musik


 

Internationaler Tag der seltsamen Musik

Der Internationale Tag der seltsamen Musik wurde 1998 vom New Yorker Musiker und Komponisten Patrick Grant ins Leben gerufen. Der Aktionstag soll dazu ermutigen, Musik abseits gewohnter Hörgewohnheiten kennenzulernen und ungewöhnliche, experimentelle oder eigenwillige Klänge ohne Vorurteile zu entdecken.

Geräusche-Orchester – Wahrnehmung
Bei dieser Aktivierung wird aus einfachen Alltagsgegenständen ein kleines Geräusche-Orchester. Jeder Teilnehmer erhält einen Gegenstand und probiert aus, welche unterschiedlichen Geräusche sich damit erzeugen lassen. Anschließend werden die Geräusche gemeinsam aufeinander abgestimmt und zu einem kleinen „Orchesterstück“ verbunden. Die Betreuungskraft kann dabei den Takt vorgeben oder einzelne Gruppen nacheinander einsetzen lassen.
Mögliche Beispiele: 
  • Papier rascheln
  • Zeitung zerknüllen
  • Löffel auf einen Tisch klopfen
  • zwei Holzlöffel aneinanderklopfen
  • Holzstücke gegeneinanderschlagen
  • Gläser vorsichtig mit einem Löffel anschlagen
  • Plastikbecher zusammendrücken
  • mit den Fingern auf eine Tischplatte trommeln
  • mit den Händen auf die Oberschenkel klopfen
  • eine Dose mit Reis oder Nudeln schütteln
  • eine gefüllte Plastikflasche hin und her bewegen
  • Münzen in einer Dose schütteln
  • Schlüsselbund klimpern lassen
  • eine kleine Glocke läuten
  • mit einer Bürste über einen Karton streichen
  • mit einem Strohhalm über den Rand eines Glases streichen
  • eine Tüte vorsichtig knistern lassen
  • einen Luftballon mit etwas Reis füllen und kreisen lassen – das Geräusch erinnert an Meeresrauschen
  • einen Luftballon leicht zusammendrücken und die Luft langsam entweichen lassen
  • mit den Fingern schnipsen
  • in die Hände klatschen
Anschließend kann die Gruppe verschiedene Geräuschgeschichten gestalten: Wie klingt ein Regentag, ein Gewitter, ein Spaziergang im Wald, ein Tag am Meer oder ein Besuch auf dem Bahnhof? Die Teilnehmer überlegen gemeinsam, welche Geräusche dazu passen und versuchen, diese mit ihren Gegenständen nachzuahmen.
 
Seltsame Instrumente basteln
Aus ungefährlichen Alltags- und Bastelmaterialien werden fantasievolle und ungewöhnliche Musikinstrumente gebastelt. Anschließend darf jeder Teilnehmer sein selbst gestaltetes Instrument ausprobieren und gemeinsam mit der Gruppe ein kleines „Orchester“ bilden.
Mögliche Beispiele: Rassel aus einer verschlossenen Dose mit Reis, Rassel aus einer gefüllten Plastikflasche, Klanginstrument aus Holzstäbchen, Trommel aus einem umgedrehten Eimer, Trommel aus einer leeren Dose, Schellenring aus einem Pappteller mit Glöckchen, Klanghölzer aus zwei Holzstäben, Regenmacher aus einer Papprolle mit Reis oder Linsen, Becherrassel aus einem verschlossenen Plastikbecher, Kronkorken-Rassel, Glöckchenstab aus einem Holzstab mit kleinen Glöckchen, Klangspiel aus Holzstücken, Musikinstrument aus Gummibändern und einer leeren Schachtel, Gummiband-Gitarre aus einem Karton, einfache Trommel aus einem Blumentopf mit gespanntem Backpapier, Rassel aus zwei miteinander verbundenen Joghurtbechern, Schellenarmband aus einem Stoffband mit kleinen Glöckchen.

 
 

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