Tag der schlechten Poesie
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Tag der schlechten Poesie
Der
Tag der schlechten Poesie wird am 18. August gefeiert und nimmt das
Schreiben von Gedichten mit viel Humor. An diesem Tag geht es
ausdrücklich nicht darum, perfekte Gedichte zu verfassen. Vielmehr soll
jeder dazu ermutigt werden, selbst kreativ zu werden und sich ohne Angst
vor Fehlern an Reimen und Versen zu versuchen. Der Aktionstag zeigt auf
humorvolle Weise, dass beim kreativen Schreiben vor allem die Freude am
Ausprobieren zählt.
Das absichtlich schlechte Gedicht
Die Betreuungskraft trägt ein bewusst lustiges und etwas „schlechtes“ Gedicht vor. Anschließend darf die Gruppe gemeinsam ein eigenes Gedicht erfinden. Reime müssen nicht perfekt sein – je ungewöhnlicher und lustiger, desto besser. So können auch Teilnehmer mit wenig Schreiberfahrung mitmachen.
Hier ein paar schlechte Gedichte:
Der Apfel
Der Apfel ist rund,
der Apfel ist rot.
Ich esse ihn auf,
dann ist er fort.
Die Katze
Die Katze sitzt auf einem Stein,
sie könnte auch im Sessel sein.
Doch weil sie dort nun einmal sitzt,
hat sie den Stein für sich benützt.
Der Regen
Es regnet draußen, nass und schwer,
da gehe ich nicht gerne her.
Ich bleibe lieber hier im Haus
und schaue aus dem Fenster raus.
Die Kartoffel
Die Kartoffel liegt im Topf,
und daneben liegt mein Kopf.
Warum der Kopf dort liegen muss?
Das weiß ich nicht – jetzt ist Schluss.
Das Frühstück
Zum Frühstück esse ich ein Ei,
dazu vielleicht noch zwei oder drei.
Dann trinke ich noch meinen Tee,
und schon tut mir der Bauch weh.
Die Banane
Die Banane ist krumm,
das ist gar nicht dumm.
Wär sie gerade wie ein Stock,
würde ich sie essen trotzdem noch.
Die Brille
Ich suchte meine Brille sehr,
doch plötzlich fand ich sie nicht mehr.
Ich suchte dort und suchte hier,
dabei saß sie auf meiner Stirn.
Das Eis
Ich esse Eis im Sonnenschein,
es schmeckt so lecker, das muss sein.
Doch kaum hab ich daran geleckt,
ist es schon auf dem Boden weg.
Die Socke
Ich habe eine Socke an,
weil ich sonst nicht laufen kann.
Die zweite Socke such ich noch,
sie steckt im Schrank – na, bitte doch!
Der Sommer
Im Sommer scheint die Sonne hell,
da schmilzt das Eis besonders schnell.
Ich esse Eis und denke: Schade,
jetzt hab ich eine kalte Wade.
Der Spazierstock
Mein Spazierstock ist lang und krumm,
ich weiß nicht, warum.
Vielleicht ist er schon alt und schlapp,
doch immerhin stützt er mich ab.
Das Mittagessen
Zum Mittag gibt es heute Brei,
vielleicht auch Wurst und einerlei.
Ich esse alles, was ich mag,
und dann ist endlich Mittagstag.
Die Maus
Eine Maus lief durch das Haus,
da rief ich laut: „Geh bitte raus!“
Die Maus verstand mich leider nicht,
sie hatte wohl kein Deutschunterricht.
Das schlechte Gedicht
Ich schreibe hier ein schlechtes Gedicht,
mehr kann ich dazu eigentlich nicht.
Es reimt sich schlecht und klingt nicht fein,
doch genau so soll es heute sein!
Der Apfel ist rund,
der Apfel ist rot.
Ich esse ihn auf,
dann ist er fort.
Die Katze
Die Katze sitzt auf einem Stein,
sie könnte auch im Sessel sein.
Doch weil sie dort nun einmal sitzt,
hat sie den Stein für sich benützt.
Der Regen
Es regnet draußen, nass und schwer,
da gehe ich nicht gerne her.
Ich bleibe lieber hier im Haus
und schaue aus dem Fenster raus.
Die Kartoffel
Die Kartoffel liegt im Topf,
und daneben liegt mein Kopf.
Warum der Kopf dort liegen muss?
Das weiß ich nicht – jetzt ist Schluss.
Das Frühstück
Zum Frühstück esse ich ein Ei,
dazu vielleicht noch zwei oder drei.
Dann trinke ich noch meinen Tee,
und schon tut mir der Bauch weh.
Die Banane
Die Banane ist krumm,
das ist gar nicht dumm.
Wär sie gerade wie ein Stock,
würde ich sie essen trotzdem noch.
Die Brille
Ich suchte meine Brille sehr,
doch plötzlich fand ich sie nicht mehr.
Ich suchte dort und suchte hier,
dabei saß sie auf meiner Stirn.
Das Eis
Ich esse Eis im Sonnenschein,
es schmeckt so lecker, das muss sein.
Doch kaum hab ich daran geleckt,
ist es schon auf dem Boden weg.
Die Socke
Ich habe eine Socke an,
weil ich sonst nicht laufen kann.
Die zweite Socke such ich noch,
sie steckt im Schrank – na, bitte doch!
Der Sommer
Im Sommer scheint die Sonne hell,
da schmilzt das Eis besonders schnell.
Ich esse Eis und denke: Schade,
jetzt hab ich eine kalte Wade.
Der Spazierstock
Mein Spazierstock ist lang und krumm,
ich weiß nicht, warum.
Vielleicht ist er schon alt und schlapp,
doch immerhin stützt er mich ab.
Das Mittagessen
Zum Mittag gibt es heute Brei,
vielleicht auch Wurst und einerlei.
Ich esse alles, was ich mag,
und dann ist endlich Mittagstag.
Die Maus
Eine Maus lief durch das Haus,
da rief ich laut: „Geh bitte raus!“
Die Maus verstand mich leider nicht,
sie hatte wohl kein Deutschunterricht.
Das schlechte Gedicht
Ich schreibe hier ein schlechtes Gedicht,
mehr kann ich dazu eigentlich nicht.
Es reimt sich schlecht und klingt nicht fein,
doch genau so soll es heute sein!
Reim-Duell
Die Betreuungskraft nennt ein Wort, und die Teilnehmer versuchen gemeinsam, möglichst viele passende Reimwörter zu finden. Dabei können zunächst einfache Wörter verwendet und die Aufgaben anschließend langsam gesteigert werden. Die Übung fördert Wortfindung, Sprachverständnis, Konzentration und geistige Flexibilität.
Beispiele:
Die Betreuungskraft nennt ein Wort, und die Teilnehmer versuchen gemeinsam, möglichst viele passende Reimwörter zu finden. Dabei können zunächst einfache Wörter verwendet und die Aufgaben anschließend langsam gesteigert werden. Die Übung fördert Wortfindung, Sprachverständnis, Konzentration und geistige Flexibilität.
Beispiele:
- Haus: Maus, Laus, Klaus, raus, aus, Applaus
- Hand: Sand, Land, Wand, Rand, Band, Verstand
- Tisch: Fisch, frisch, Wisch
- Brot: Boot, rot, tot, Not
- Maus: Haus, Laus, raus, Klaus
- Baum: Raum, Traum, Schaum, kaum
- Sonne: Wonne, Tonne
- Garten: warten, Karten, starten, Arten
- Nacht: Macht, Pracht, sacht, acht
- Stern: gern, fern, modern
- Kanne: Tanne, Wanne, Pfanne
- Rose: Dose, Hose, lose
- Kuchen: suchen, buchen, fluchen
- Hase: Nase, Blase, Vase, Straße
- Licht: Sicht, Gesicht, Pflicht, Gedicht
- Bär: schwer, mehr, sehr, leer
- Kleid: Zeit, weit, Streit, bereit
- Schnee: See, Fee, Reh
- Ball: Fall, Stall, Knall, Schall
- Tür: dafür, hierfür, nur
Gedicht-Puzzle
Bekannte
Gedichte oder Sprichwörter werden auf einzelne Zeilen oder Satzteile
aufgeteilt. Die Teilnehmer versuchen gemeinsam, die richtige Reihenfolge
wiederherzustellen. Besonders geeignet sind bekannte Volksreime,
Kinderverse oder Gedichte, die viele Teilnehmer aus der Schulzeit
kennen.
Das Gedicht vom Alltag
Das Gedicht vom Alltag
Die
Gruppe erfindet gemeinsam ein Gedicht über den Alltag im Seniorenheim.
Themen können der Speiseplan, das Wetter, der Kaffee, die Hausschuhe
oder der Fahrstuhl sein. Die Betreuungskraft schreibt die Ideen auf und
setzt sie anschließend zu einem humorvollen Gedicht zusammen. Das
Ergebnis kann später in der Heimzeitung veröffentlicht oder bei einer
Veranstaltung vorgetragen werden.

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