Themenstunde: Pack die Badehose ein

Themenstunde: Pack die Badehose ein

Information zum Thema
Der Sommer weckt Erinnerungen an warme Tage, Ausflüge an den See, kaltes Eis, Sonnenstrahlen auf der Haut und fröhliche Stunden im Freien. 
 
Unter dem Thema „Pack die Badehose ein“ werden heute die Sinne angeregt, Gespräche über frühere Sommererlebnisse angestoßen und spielerische Übungen angeboten. Die Stunde eignet sich besonders gut, um in eine heitere, leichte Stimmung zu kommen und gemeinsam bekannte Sommerbilder und Erinnerungen aufleben zu lassen.

Die Aktivierung kann je nach Gruppe ruhig, beschwingt, kreativ oder auch sehr biografisch gestaltet werden. Wichtig ist, dass die Teilnehmenden mit Freude mitmachen können und sich an eigene Erlebnisse erinnert fühlen.
 
 
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Themenstunde: Pack die Badehose ein



Auszug der Themenstunde: Pack die Badehose ein

Beispiel: Vorlesetext

Ein Sommertag am Wasser
Es war ein warmer Sommertag, so ein Tag, an dem die Luft schon am Morgen ein wenig flimmerte. Die Sonne stand hoch am Himmel, und über den Wiesen lag der Duft von Gras und Blumen. Alles war still und hell.

Früher, dachte Frau Mertens, waren die Sommer ganz anders gewesen. Nicht so laut, nicht so schnell. Damals hatte man sich auf die warmen Tage richtig gefreut. Wenn das Wetter gut war, zog es die Menschen ans Wasser.

Auch an diesem Tag machte sich die kleine Familie aus dem Dorf auf den Weg zum See. Die Kinder liefen voraus. Sie trugen einfache Badeanzüge, die noch aus dickerem Stoff waren als heute. In der Hand hielt jeder ein kleines Handtuch. Mehr brauchte man nicht.

Der Weg zum See führte über einen schmalen Pfad, vorbei an Feldern und hohen Bäumen. Unterwegs hörte man das Summen der Bienen und das Zwitschern der Vögel. Die Erwachsenen gingen langsamer. Niemand hatte es eilig. Ein Sommertag dauerte damals wie ein ganzer Urlaub.

Als sie endlich ankamen, lag der See ruhig vor ihnen. Das Wasser glitzerte in der Sonne. Am Ufer standen ein paar Bäume, und darunter hatten schon andere Familien ihre Decken ausgebreitet. Es war kein großer Badeort, keine laute Anlage, kein Trubel. Alles war einfach. Und gerade das gefiel den Menschen so sehr.
Die Kinder konnten es kaum erwarten. Sie zogen die Schuhe aus und liefen barfuß zum Wasser. Es war zuerst kalt an den Füßen, dann aber herrlich erfrischend. „Nur langsam!“, rief die Mutter noch, doch die Kinder lachten schon und spritzten mit den Händen kleine Wasserbögen in die Luft.

Die Erwachsenen setzten sich ins Gras. Eine Großmutter holte ein Glas mit Limonade aus dem Korb. Ein Großvater schnitt dicke Brotscheiben auf und legte Käse dazu. Es gab einfache Dinge, aber sie schmeckten im Freien doppelt so gut.

Später gingen auch die Erwachsenen ins Wasser. Nicht mit großem Lärm und auch nicht mit viel Aufhebens. Man watete langsam hinein, bis das Wasser an den Knien, an der Hüfte, schließlich an den Schultern stand. Dann blieb man einen Moment still stehen und genoss die Kühle auf der Haut.

Die Kinder schwammen mit Reifen oder hielten sich am Badesteg fest. Wer nicht schwimmen konnte, plantschte einfach am Rand. Manchmal baute jemand aus dem nassen Sand kleine Burgen. Manchmal lag jemand nur auf dem Rücken im Wasser und schaute in den Himmel.

Am Ufer trockneten die Handtücher in der Sonne. Es roch nach Wasser, nach warmem Holz und nach Sommer. Ab und zu flog ein Schmetterling vorbei. Und wenn eine leichte Brise über den See strich, bildeten sich kleine Wellen, die leise ans Ufer plätscherten.

Am späten Nachmittag wurde es ruhiger. Die Kinder waren müde vom Spielen. Die Haut war sonnenwarm, die Haare noch feucht. Manche saßen einfach nur da und schauten auf das Wasser. Niemand wollte gleich nach Hause gehen. So schön war dieser Tag gewesen.

Auf dem Rückweg war es stiller als am Morgen. Die Kinder gingen nun langsamer. Einer trug das Handtuch, ein anderer den kleinen Eimer. Die Sonne sank schon ein wenig tiefer, und die Schatten wurden länger.

Frau Mertens lächelte leise. So waren die Sommer früher gewesen: einfach, freundlich und voller kleiner Freuden. Ein Tag am Wasser konnte ein ganzes Herz wärmen. Und manchmal, dachte sie, braucht es gar nicht mehr als Sonne, Wasser und gute Gesellschaft, damit ein Tag unvergesslich wird.
 
 
Gesprächsimpuls-Fragen
  • Welche Erinnerungen haben Sie ans Baden früher?
  • Waren Sie lieber am See, im Freibad oder am Meer?
  • Was war immer in Ihrer Badetasche?
  • Hatten Sie ein Lieblingsbadetuch oder Badehose?
  • Welches Sommergetränk mochten Sie gern?
  • Gab es ein Sommerritual in Ihrer Familie?
  • Woran denken Sie bei Wassergeräuschen oder Wasserduft?
  • Was war das Schönste an einem Badetag?
  • Sind Sie gern geschwommen?
  • Was macht für Sie einen schönen Sommertag aus?
 

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