10 Minuten Aktivierung: Pferd
10 Minuten Aktivierung: Pferd
Information
zur Umsetzung:
Einleitung: Das Pferd ist eines der ältesten und treuesten Begleittiere des Menschen. Seit Jahrtausenden spielt es eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, im Transportwesen und im Krieg. Doch nicht nur als Arbeits- oder Reittier ist das Pferd bekannt – es ist auch ein Symbol für Freiheit, Stärke und Eleganz. Viele Menschen haben wunderbare Erinnerungen an Pferde: Vielleicht haben sie früher selbst ein Pferd besessen, sind geritten oder haben die majestätischen Tiere auf Weiden und Koppeln bewundert.Besonders in der ländlichen Bevölkerung gehörten Pferde lange Zeit zum Alltag. Vor der Motorisierung zogen sie Kutschen, arbeiteten auf dem Feld und begleiteten die Menschen bei Reisen. Auch in der Stadt waren Pferde allgegenwärtig – als Kutschpferde, Polizeipferde oder auf Jahrmärkten. Für viele Senioren sind Pferde daher mit einer tiefen Nostalgie verbunden.
Pferde faszinieren nicht nur durch ihre Kraft, sondern auch durch ihre Sanftheit. Ihr glänzendes Fell, die großen, klugen Augen und ihr charakteristisches Wiehern rufen bei vielen Menschen angenehme Erinnerungen hervor. Wer je die weiche Pferdenase gestreichelt hat, weiß, wie zutraulich diese Tiere sein können. Ihre kräftigen Muskeln und ihre anmutigen Bewegungen sind beeindruckend, und ihr Geruch – eine Mischung aus Heu, Fell und Leder – weckt Assoziationen an Reiterhöfe und Stallungen.
Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Schon immer gab es eine tiefe emotionale Bindung zwischen Reitern und ihren Tieren. In der Therapie werden Pferde gezielt eingesetzt, um Menschen mit körperlichen oder seelischen Herausforderungen zu helfen. Das sanfte Wesen und die ruhige Ausstrahlung eines Pferdes können Trost und Freude spenden.
In dieser 10-Minuten-Aktivierung nutzen wir das Thema Pferd, um Erinnerungen zu wecken, die Sinne zu aktivieren und positive Emotionen hervorzurufen. Durch visuelle, auditive, haptische, olfaktorische und gustatorische Reize sowie kreative Impulse wird ein ganzheitliches Erlebnis geschaffen, das die Teilnehmenden auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit mit Pferden mitnimmt.
Eckdaten zur Aktivierung:
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
Glossar: 10 Minuten Aktivierungen
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Aktivierungen zum Thema - Pferd
Sinnesaktivierungen zum PferdVisueller Sinn (Sehen)
Bilder von Pferden in verschiedenen Posen und Rassen betrachten.
Alte Fotos von Kutschen oder Pferdemärkten zeigen.
Filmausschnitte mit Pferden (z. B. aus Western- oder Heimatfilmen) anschauen.
Das Striegeln eines Pferdes beobachten.
Bilder von Pferderennen oder Reitturnieren ansehen.
Zeichnungen oder Gemälde berühmter Pferde bestaunen.
Pferde im Schnee, auf der Weide oder bei der Arbeit vergleichen.
Fotos von berühmten Pferden (z. B. Rennpferden) zeigen.
Pferdeaugen oder Pferdehufe in Nahaufnahme betrachten.
Kleidung und Ausrüstung eines Reiters (z. B. Helm, Stiefel, Sattel) zeigen.
Auditiver Sinn (Hören)
Das typische Wiehern eines Pferdes hören.
Das Geräusch von Hufgetrappel auf verschiedenen Untergründen wahrnehmen.
Das Schnauben eines Pferdes anhören.
Die Klänge eines Reitstalls mit Wiehern, Hufschlägen und Stallgeräuschen abspielen.
Pferderennen-Kommentare oder klassische Western-Musik hören.
Das Knirschen von Heu unter den Hufen eines Pferdes nachahmen.
Eine Geschichte oder ein Gedicht über Pferde vorlesen.
Hufschläge von Trab und Galopp unterscheiden.
Das Geräusch eines Sattels oder Zaumzeugs beim Anlegen hören.
Ein altes Volkslied oder Kinderlied über Pferde singen („Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“).
Tastsinn (Fühlen)
Eine weiche Pferdebürste oder Striegel in die Hand nehmen.
Ein Stück Pferdehaar oder Mähnenhaar fühlen.
Einen echten oder nachgebildeten Huf eines Pferdes berühren.
Leder von Zaumzeug oder Sattel anfassen.
Eine Pferdedecke oder ein Halfter ertasten.
Die raue Oberfläche eines Hufeisens fühlen.
Heu oder Stroh zwischen den Fingern spüren.
Eine Reitgerte oder Zügel in der Hand halten.
Einen Lederhandschuh, wie ihn Reiter tragen, anfassen.
Mit den Fingern eine Silhouette eines Pferdes nachzeichnen.
Olfaktorischer Sinn (Riechen)
Den typischen Geruch von Heu oder Stroh wahrnehmen.
An Leder riechen, das für Sättel oder Zaumzeug genutzt wird.
Den erdigen Duft eines Pferdestalls nachahmen.
An Pferdehaar oder Mähnensträhnen riechen.
Den Duft von frischem Gras erleben, das Pferde fressen.
Den Geruch von Sattelseife oder Lederpflegemittel wahrnehmen.
Die frische Landluft eines Pferdehofs nachempfinden.
Getrocknete Kräuter riechen, die Pferde gerne fressen.
An Hafer oder Pferdefutter schnuppern.
Den Duft von Stalläpfeln (aus der Ferne) beschreiben.
Gustatorischer Sinn (Schmecken)
Einen Apfel essen, den auch Pferde gerne fressen.
Ein Stück frisches Brot oder eine Karotte probieren.
Haferflocken kosten – Pferde lieben Hafer als Futter.
Einen Kräutertee trinken, der an Heu erinnert.
Ein Stück Zucker auf der Zunge zergehen lassen, wie es Pferde als Leckerli bekommen.
Einen selbstgebackenen Haferkeks genießen.
An frischem Gras riechen und sich den Geschmack vorstellen.
Eine Karottencremesuppe essen.
Ein Glas Apfelsaft trinken.
Einen Müsliriegel mit Hafer und Nüssen probieren.
Kreative Ideen
Ein einfaches Pferdebild ausmalen oder gestalten.
Ein Gedicht oder eine Geschichte über Pferde vorlesen oder erfinden.
Erinnerungen an Begegnungen mit Pferden austauschen.
Ein Pferdegeräusch nachmachen (Wiehern oder Schnauben).
Ein Holzpferd oder Stoffpferd streicheln.
Ein Lied über Pferde singen.
Ein kleines Hufeisen dekorieren oder bemalen.
Ein selbstgemachtes Pferdequiz lösen.
Pferdenamen sammeln, die bekannt sind.
Eine kleine Pferdestory pantomimisch darstellen.
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