Demenz-Wissen-Frage: Was sind Merkmale einer Überforderung, die nur die betroffene Pflegekraft bzw. andere Personen aus der Umgebung wahrnehmen?
Eine Überforderung von Pflegefachkräften entsteht häufig schleichend und wird nicht immer sofort von der betroffenen Person selbst erkannt oder offen angesprochen. Gerade in der Pflege von Menschen mit Demenz können hohe emotionale Belastungen, Zeitdruck, komplexe Pflegesituationen und herausfordernde Verhaltensweisen zu einer zunehmenden Überlastung führen.
Manche Anzeichen werden zunächst vor allem von der Pflegekraft selbst oder von Kolleginnen, Kollegen und anderen Personen aus dem Umfeld wahrgenommen. Dazu gehören beispielsweise:
Veränderungen im persönlichen Erleben und Verhalten der Pflegekraft:
Veränderungen im pflegerischen Handeln können sich zeigen durch:
Kolleginnen, Kollegen oder das Umfeld können beispielsweise wahrnehmen:
Wichtig ist, Überforderung nicht als persönliches Versagen zu betrachten, sondern als ein Warnsignal. Frühzeitige Gespräche im Team, Unterstützung durch Vorgesetzte, ausreichende Erholungszeiten und eine gute Arbeitsorganisation können helfen, die Pflegequalität zu erhalten und die Gesundheit der Pflegekraft zu schützen.
Eine professionelle Pflege beinhaltet auch, die eigenen Belastungsgrenzen wahrzunehmen und rechtzeitig Unterstützung einzufordern.
Manche Anzeichen werden zunächst vor allem von der Pflegekraft selbst oder von Kolleginnen, Kollegen und anderen Personen aus dem Umfeld wahrgenommen. Dazu gehören beispielsweise:
Veränderungen im persönlichen Erleben und Verhalten der Pflegekraft:
- zunehmende innere Anspannung, Nervosität oder das Gefühl, ständig unter Druck zu stehen,
- Gereiztheit, Ungeduld oder eine geringere Belastbarkeit im Umgang mit Bewohnerinnen und Bewohnern,
- emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit oder das Gefühl, „nur noch zu funktionieren“,
- nachlassende Freude an der Arbeit und ein Gefühl von Überforderung oder Hilflosigkeit,
- Schwierigkeiten, nach der Arbeit abzuschalten oder sich zu erholen.
Veränderungen im pflegerischen Handeln können sich zeigen durch:
- weniger Zeit für Gespräche und Beziehungsgestaltung,
- eine zunehmend routinemäßige oder distanzierte Durchführung von Pflegehandlungen,
- geringere Aufmerksamkeit für individuelle Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Demenz,
- Schwierigkeiten, ruhig und geduldig auf herausfordernde Situationen zu reagieren,
- häufigere Fehler, Vergesslichkeit oder nachlassende Konzentration.
Kolleginnen, Kollegen oder das Umfeld können beispielsweise wahrnehmen:
- eine veränderte Stimmung oder ein ungewohntes Verhalten der Pflegekraft,
- Rückzug aus dem Team oder weniger Bereitschaft zur Zusammenarbeit,
- häufige Beschwerden über Belastungen oder Arbeitsbedingungen,
- auffällige Erschöpfung, häufige Fehlzeiten oder nachlassendes Engagement.
Wichtig ist, Überforderung nicht als persönliches Versagen zu betrachten, sondern als ein Warnsignal. Frühzeitige Gespräche im Team, Unterstützung durch Vorgesetzte, ausreichende Erholungszeiten und eine gute Arbeitsorganisation können helfen, die Pflegequalität zu erhalten und die Gesundheit der Pflegekraft zu schützen.
Eine professionelle Pflege beinhaltet auch, die eigenen Belastungsgrenzen wahrzunehmen und rechtzeitig Unterstützung einzufordern.
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