Demenz-Wissen-Frage: Welches Assessmentinstrument lässt sich bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit für die Schmerzbestimmung nutzen?
Bei Menschen mit Demenz oder anderen Erkrankungen, die Schmerzen nicht mehr oder nur eingeschränkt sprachlich mitteilen können, reichen herkömmliche Schmerzskalen mit Selbstauskunft häufig nicht aus. In diesen Fällen werden beobachtungsbasierte Schmerzassessments eingesetzt.
Das im deutschsprachigen Raum am häufigsten verwendete Instrument ist die BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz). International findet außerdem die PAINAD-Skala (Pain Assessment in Advanced Dementia) breite Anwendung.
Diese Verfahren ermöglichen eine Einschätzung der Schmerzintensität anhand von beobachtbaren Verhaltensweisen und körperlichen Reaktionen. Dabei werden unter anderem folgende Merkmale berücksichtigt:
Gerade bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz äußern sich Schmerzen häufig nicht durch verbale Angaben, sondern durch Verhaltensänderungen. Deshalb ist eine systematische Beobachtung durch Pflegefachkräfte, Angehörige und behandelnde Ärzte von besonderer Bedeutung.
Die BESD-Skala gilt heute als eines der wichtigsten und am häufigsten empfohlenen Instrumente zur Schmerzerfassung bei Menschen mit eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit und unterstützt dabei, Schmerzen frühzeitig zu erkennen und eine angemessene Behandlung einzuleiten.
Das im deutschsprachigen Raum am häufigsten verwendete Instrument ist die BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz). International findet außerdem die PAINAD-Skala (Pain Assessment in Advanced Dementia) breite Anwendung.
Diese Verfahren ermöglichen eine Einschätzung der Schmerzintensität anhand von beobachtbaren Verhaltensweisen und körperlichen Reaktionen. Dabei werden unter anderem folgende Merkmale berücksichtigt:
- Veränderungen des Gesichtsausdrucks, beispielsweise Grimassieren oder eine angespannte Mimik,
- Lautäußerungen wie Stöhnen, Seufzen oder Rufen,
- Veränderungen der Körpersprache, etwa Schonhaltungen oder Abwehrbewegungen,
- Unruhe, Aggressivität oder sozialer Rückzug,
- Veränderungen der Mobilität und der alltäglichen Aktivitäten.
Gerade bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz äußern sich Schmerzen häufig nicht durch verbale Angaben, sondern durch Verhaltensänderungen. Deshalb ist eine systematische Beobachtung durch Pflegefachkräfte, Angehörige und behandelnde Ärzte von besonderer Bedeutung.
Die BESD-Skala gilt heute als eines der wichtigsten und am häufigsten empfohlenen Instrumente zur Schmerzerfassung bei Menschen mit eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit und unterstützt dabei, Schmerzen frühzeitig zu erkennen und eine angemessene Behandlung einzuleiten.
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