Demenz-Wissen-Frage: Wie definiert man Schmerzen?
Schmerzen sind ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder möglichen Gewebeschädigung verbunden ist oder einer solchen ähnelt. Diese Definition stammt von der International Association for the Study of Pain (IASP) und wird weltweit in Medizin und Pflege verwendet.
Schmerz ist immer eine individuelle und persönliche Erfahrung. Jeder Mensch empfindet Schmerzen unterschiedlich. Während dieselbe Verletzung bei einer Person starke Schmerzen auslösen kann, empfindet eine andere Person sie als weniger belastend. Deshalb gilt in der Pflege der Grundsatz: Der Mensch selbst ist der wichtigste Maßstab für die Beurteilung seiner Schmerzen.
Schmerz ist immer eine individuelle und persönliche Erfahrung. Jeder Mensch empfindet Schmerzen unterschiedlich. Während dieselbe Verletzung bei einer Person starke Schmerzen auslösen kann, empfindet eine andere Person sie als weniger belastend. Deshalb gilt in der Pflege der Grundsatz: Der Mensch selbst ist der wichtigste Maßstab für die Beurteilung seiner Schmerzen.
Akute und chronische Schmerzen
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Formen von Schmerzen:
Akute Schmerzen
Akute Schmerzen treten plötzlich auf und haben meist eine erkennbare Ursache, beispielsweise eine Verletzung, eine Operation oder eine Entzündung. Sie haben eine wichtige Schutzfunktion, da sie den Körper auf eine Schädigung aufmerksam machen. Nach der Behandlung der Ursache klingen sie in der Regel wieder ab.
Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen bestehen über einen längeren Zeitraum – meist länger als drei Monate – oder kehren immer wieder zurück. Sie verlieren häufig ihre Warnfunktion und entwickeln sich zu einer eigenständigen Erkrankung. Beispiele sind Schmerzen durch Arthrose, Nervenschäden oder chronische Rückenerkrankungen.
Schmerz ist mehr als ein körperliches Symptom
Schmerzen wirken sich nicht nur auf den Körper aus, sondern beeinflussen auch das seelische und soziale Wohlbefinden. Sie können unter anderem zu folgenden Folgen führen:
- Bewegungsmangel,
- Schlafstörungen,
- Erschöpfung,
- Angst und Unsicherheit,
- Niedergeschlagenheit,
- sozialem Rückzug,
- verminderter Lebensqualität.
Schmerzen bei Menschen mit Demenz
Auch Menschen mit Demenz empfinden Schmerzen. Allerdings können sie diese mit fortschreitender Erkrankung oft nicht mehr klar beschreiben oder lokalisieren. Stattdessen äußern sich Schmerzen häufig durch Veränderungen des Verhaltens, der Mimik oder der Körperhaltung.
Pflegefachkräfte sollten deshalb auf Anzeichen wie Unruhe, Schonhaltungen, schmerzverzogene Gesichtsausdrücke, Stöhnen oder Abwehrreaktionen achten. Eine sorgfältige Schmerzbeobachtung ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege.
Bedeutung für die Pflege
Die Schmerzerfassung gehört zu den grundlegenden Aufgaben von Pflegefachkräften. Schmerzen sollten regelmäßig beobachtet, dokumentiert und an den behandelnden Arzt weitergegeben werden. Ziel ist es, Schmerzen frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln.
Eine gute Schmerztherapie trägt wesentlich dazu bei,
- das Wohlbefinden zu verbessern,
- die Mobilität zu erhalten,
- Komplikationen vorzubeugen,
- Ängste zu verringern und
- die Lebensqualität zu steigern.
Fazit
Schmerzen sind ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder möglichen Gewebeschädigung verbunden ist oder einer solchen ähnelt. Sie werden von jedem Menschen individuell wahrgenommen und können körperliche, seelische und soziale Auswirkungen haben. Auch Menschen mit Demenz empfinden Schmerzen, können diese jedoch häufig nicht mehr eindeutig mitteilen. Daher kommt der aufmerksamen Beobachtung und einer fachgerechten Schmerzerfassung in der Pflege eine besondere Bedeutung zu.
Schmerzen sind ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder möglichen Gewebeschädigung verbunden ist oder einer solchen ähnelt. Sie werden von jedem Menschen individuell wahrgenommen und können körperliche, seelische und soziale Auswirkungen haben. Auch Menschen mit Demenz empfinden Schmerzen, können diese jedoch häufig nicht mehr eindeutig mitteilen. Daher kommt der aufmerksamen Beobachtung und einer fachgerechten Schmerzerfassung in der Pflege eine besondere Bedeutung zu.
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