10 Minuten Aktivierung: Seilspringen
10 Minuten Aktivierung: Seilspringen
Information
zur Umsetzung:
Eine 10-Minuten-Aktivierung ist eine kurze,
alltagsnahe Beschäftigung für Senioren und Menschen mit Demenz. Im
Mittelpunkt stehen vertraute Themen, Erinnerungen und die Anregung der
Sinne. Durch
gezielte Fragen, Gespräche und kleine Impulse werden vorhandene
Fähigkeiten gefördert, ohne die Teilnehmer zu überfordern. Bereits
wenige Minuten gemeinsamer Aktivierung können Freude bereiten, das
Wohlbefinden steigern und soziale Kontakte stärken.
Eckdaten zur Aktivierung:
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
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Aktivierungen zum Thema - Seilspringen
Seilspringen war für viele Kinder früher ein beliebtes Spiel auf dem Schulhof, im Garten oder auf der Straße. Oft brauchte man dafür nur ein einfaches Seil und schon konnte das Spiel beginnen. Viele Senioren verbinden damit Erinnerungen an Kindheit, Bewegung, Freundschaften, Abzählreime und gemeinsame Spiele draußen. Das Thema eignet sich besonders gut, um Erinnerungen an frühere Freizeitbeschäftigungen, Schule und Kindheit zu aktivieren.Ziele
Erinnerungen an Kindheit, Spiele und frühere Freizeitgestaltung aktivieren.
Gespräche über Schulzeit, Freunde und Bewegung fördern.
Vertraute Erlebnisse aus früheren Jahren wieder lebendig machen.
Motorik, Konzentration und Koordination spielerisch anregen.
Gemeinschaftliches Erzählen und gegenseitigen Austausch fördern.
Positive Gefühle durch bekannte Kindheitserinnerungen wecken.
Vorbereitung
Materialien
Springseil
Bilder von Kindern beim Seilspringen
Alte Schulhofbilder
Fotos von Kinderspielen früher
Alte Kinderlieder oder Abzählreime
Turnbeutel & Alte Sportschuhe
Kreide für Spielflächen
Bilder von Schulhöfen
Kleine Gegenstände aus der Kindheit
Durchführung
Begrüßung und Einstieg
Legen Sie ein Springseil in die Mitte.
Einführung: „Heute erinnern wir uns an ein Spiel, das viele Kinder früher kannten: das Seilspringen. Es brauchte nicht viel – nur ein Seil, etwas Platz und vielleicht Freunde zum Mitmachen. Auf dem Schulhof oder vor dem Haus wurde gesprungen, gezählt und gelacht.“
Gemeinsames Gespräch
Mögliche Gesprächsimpulse:
Haben Sie früher Seilspringen gespielt?
Wo wurde gespielt – auf dem Schulhof, im Garten oder auf der Straße?
Hatten Sie ein eigenes Springseil?
Gab es bestimmte Sprüche oder Lieder beim Springen?
Wer konnte besonders lange springen?
Welche Spiele haben Sie früher draußen gespielt?
Haben Jungen und Mädchen gemeinsam gespielt?
Erinnern Sie sich an Ihre Schulhofspiele?
Was haben Kinder früher gemacht, bevor es Fernseher und Handys gab?
Welche Spiele aus Ihrer Kindheit kennen Sie noch?
Sinnesanregungen
Sehen
Ein Springseil betrachten - Ein einfaches Seil kann sofort Erinnerungen an früher auslösen. Viele Teilnehmer erzählen von Spielen auf dem Schulhof oder vor dem Haus.
Bilder von Kindern beim Seilspringen anschauen - Sie erinnern an eine Zeit, in der Kinder viel draußen spielten. Oft entstehen Gespräche über eigene Kindheitserlebnisse.
Alte Schulhofbilder betrachten - Sie zeigen Orte, an denen viele Spiele stattfanden. Die Teilnehmer erinnern sich vielleicht an Mitschüler und Pausen.
Alte Kinderkleidung anschauen - Sie erinnert daran, wie Kinder früher beim Spielen angezogen waren. Manche erzählen von selbstgenähter oder weitergegebener Kleidung.
Alte Turnbeutel betrachten - Sie verbinden sich mit Sportunterricht und Bewegung in der Schule. Viele erinnern sich an Turnstunden und Lehrer.
Kreidezeichnungen auf dem Boden betrachten - Sie erinnern an Hüpfspiele und Spielfelder auf Straßen und Plätzen. Früher wurden Spiele oft selbst vorbereitet.
Bilder von Straßenspielen anschauen - Sie zeigen, wie Kinder früher draußen zusammenkamen. Viele erkennen bekannte Spiele wieder.
Alte Fotos von Kindergruppen betrachten - Sie wecken Erinnerungen an Freunde und gemeinsame Erlebnisse. Manche erinnern sich an bestimmte Personen.
Bilder von Spielplätzen betrachten - Sie verbinden sich mit Freizeit und Treffen mit anderen Kindern. Spielplätze waren wichtige Orte der Begegnung.
Alte Spielsachen betrachten - Sie erinnern an einfache Spiele aus früheren Zeiten. Viele erzählen, womit sie selbst gespielt haben.
Hören
Das Geräusch eines Springseils hören - Das rhythmische Schlagen des Seils erinnert an das Springen und Spielen. Viele erkennen den Klang sofort wieder.
Kinderlachen hören - Es verbindet sich mit Schulhof, Freunden und gemeinsamen Spielen. Das Geräusch kann fröhliche Erinnerungen wecken.
Abzählreime hören - Sie erinnern an Spiele, bei denen bestimmt wurde, wer beginnt. Viele kennen noch alte Sprüche.
Alte Kinderlieder hören - Sie verbinden sich mit Kindheit und früheren Spielen. Manche Lieder wurden beim Springen oder Spielen gesungen.
Geschichten über Schulpausen hören - Sie regen eigene Erinnerungen an den Schulalltag an. Die Teilnehmer erzählen von ihren Lieblingsspielen.
Turnhallengeräusche hören - Sie erinnern an Sportunterricht und Bewegung. Viele denken an Lehrer und Mitschüler.
Schritte auf dem Schulhof hören - Sie verbinden sich mit Pausen und Treffen mit Freunden. Solche Geräusche können alte Situationen lebendig machen.
Erzählungen über Kinderspiele hören - Sie bringen verschiedene Generationen zusammen. Jeder kann eigene Spiele ergänzen.
Alte Musik aus der Jugend hören - Sie erinnert an die Zeit, in der diese Spiele gespielt wurden. Musik kann Erinnerungen verstärken.
Eigene Geschichten der Gruppe hören - Die Erlebnisse anderer Teilnehmer lösen oft eigene Erinnerungen aus. So entsteht ein lebendiger Austausch.
Riechen
Gras riechen - Der Duft erinnert an Spielen draußen, Wiesen und Sommer. Viele verbinden damit freie Nachmittage in der Kindheit.
Erde riechen - Sie erinnert an Spielplätze, Gärten und Wege früher. Der Geruch kann Erinnerungen an draußen verbrachte Zeit wecken.
Holz riechen - Er verbindet sich mit alten Spielgeräten, Zäunen oder Bänken. Viele Kinderspiele fanden in einfacher Umgebung statt.
Kreide riechen - Sie erinnert an Schulhöfe und selbstgemachte Spielfelder. Früher wurden viele Spiele mit Kreide vorbereitet.
Turnhallen-Geruch wahrnehmen - Er erinnert an Sportstunden und Bewegung. Viele denken an die Schulzeit zurück.
Alte Stoffe riechen - Sie können an Kleidung und Turnbeutel erinnern. Gerüche aus der Kindheit bleiben oft lange im Gedächtnis.
Leder riechen - Es erinnert an alte Schuhe oder Turnschuhe. Viele verbinden damit Schule und Sport.
Sommerdüfte wahrnehmen - Blumen, Sonne und warme Luft erinnern an Spielen im Freien. Sie wecken Erinnerungen an Ferienzeiten.
Seilmaterial riechen - Ein altes Seil kann Erinnerungen an Spielzeug und Bewegung auslösen. Der Geruch macht das Thema greifbarer.
Garten- oder Naturgerüche beschreiben - Die Gruppe erzählt, wie die Umgebung früher beim Spielen war. Dadurch entstehen persönliche Geschichten.
Schmecken
Apfel probieren - Er erinnert an Pausen, Schulzeit und einfache Snacks. Viele Kinder hatten früher Obst im Schulranzen.
Bonbons probieren - Sie verbinden sich mit kleinen Freuden und Belohnungen. Manche erinnern sich an Süßigkeiten nach dem Spielen.
Kuchen probieren - Er erinnert an Nachmittage zuhause nach der Schule. Viele verbinden damit Familie und Kindheit.
Kakao trinken - Er weckt Erinnerungen an kalte Tage nach dem Spielen draußen. Früher war ein warmes Getränk etwas Besonderes.
Limonade trinken - Sie erinnert an Feste, Sommer und Kindergeburtstage. Viele erzählen von Getränken aus ihrer Kindheit.
Brotzeit machen - Sie verbindet sich mit Pausen nach Bewegung und Spielen. Viele erinnern sich an belegte Brote.
Lieblingsessen aus der Kindheit nennen - Essen führt oft zu persönlichen Geschichten. Die Teilnehmer tauschen Erinnerungen an zuhause aus.
Süßigkeiten von früher sammeln - Die Gruppe erinnert sich an bekannte Naschereien. Oft entstehen Gespräche über Unterschiede zu heute.
Getränke von früher aufzählen - Sie zeigen, was Kinder damals gerne getrunken haben. Erinnerungen an Feste und Alltag werden geweckt.
Geschichten über Kindergeburtstage erzählen - Essen und Spiele waren oft miteinander verbunden. Die Teilnehmer erinnern sich an Feiern und Freunde.
Fühlen
Ein Springseil anfassen - Die Oberfläche und das Gewicht erinnern direkt an das frühere Spiel. Viele erzählen sofort eigene Erlebnisse.
Die Griffe eines Springseils fühlen - Sie erinnern daran, wie das Seil gehalten und gedreht wurde. Das kann Bewegungsabläufe ins Gedächtnis bringen.
Verschiedene Seile vergleichen - Unterschiedliche Materialien fühlen sich verschieden an. Die Teilnehmer können erzählen, womit sie früher gespielt haben.
Turnschuhe fühlen - Sie erinnern an Sportstunden und Bewegung. Viele denken an ihre Schulzeit zurück.
Kreide anfassen - Sie verbindet sich mit Spielen auf dem Boden und Schulhöfen. Früher wurden Spielfelder oft selbst gemalt.
Alte Stoffe von Kleidung fühlen - Sie erinnern an Kindermode und frühere Alltagssachen. Das führt zu Gesprächen über früher.
Einen Ball fühlen - Viele Spiele wurden gemeinsam mit Seilspringen gespielt. Der Ball ergänzt Erinnerungen an draußen spielen.
Holzspielzeug anfassen - Es erinnert an einfache Spielsachen früher. Viele Kinder hatten weniger Spielzeug, aber viel Fantasie.
Kleine Gegenstände aus der Kindheit ertasten - Eine Tastaufgabe regt Gedächtnis und Konzentration an. Gleichzeitig entstehen Gespräche.
Spielgegenstände erraten - Das gemeinsame Raten macht Spaß und aktiviert Erinnerungen. Jeder kann eigene Erfahrungen einbringen.
Interaktive Aktivitäten
Ein Springseil herumgeben und beschreiben.
Alte Kinderspiele sammeln.
Abzählreime gemeinsam ergänzen.
Lieblingsspiele aus der Kindheit nennen.
Früher und heute vergleichen:
Spielen damals und heute.
Bilder von Spielen erraten.
Bewegung nachstellen (Arme kreisen wie beim Seilspringen).
Eine Geschichte beginnen: „Auf dem Schulhof haben wir früher…“
Gemeinsam überlegen: „Welche Spiele brauchten kein Spielzeug?“
Alte Kinderlieder mitsingen.
Abschluss
Beenden Sie die Aktivierung mit einer kurzen Zusammenfassung: „Seilspringen war ein einfaches Spiel, aber für viele Kinder ein großer Teil der Kindheit. Es stand für Bewegung, Freundschaft, gemeinsames Lachen und eine Zeit, in der Kinder mit wenig viel Freude hatten.“
Zum Abschluss kann jeder Teilnehmer erzählen: „Welches Spiel aus Ihrer Kindheit würden Sie heute noch gerne einmal spielen?“

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