Endlich-kaputt-Tag
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Endlich-kaputt-Tag
Der
Endlich-kaputt-Tag wird in manchen deutschsprachigen
Aktionstagskalendern unter dieser Bezeichnung geführt, wobei die
Übersetzung beziehungsweise Zuordnung nicht eindeutig ist. Als kurioser
Aktionstag kann er zum Anlass genommen werden, sich humorvoll mit Dingen
zu beschäftigen, die im Alltag kaputtgehen, repariert werden müssen
oder irgendwann ausgedient haben. Gerade für die Seniorenarbeit bietet
das Thema zahlreiche Anknüpfungspunkte an frühere Zeiten, in denen viele
Gegenstände noch selbst repariert, geflickt und wiederverwendet
wurden. Was ist denn da kaputt?
Bereiten
Sie einen Tisch mit verschiedenen Gegenständen vor: eine kaputte Tasse,
ein gerissenes Tuch, eine defekte Wäscheklammer, ein leerer
Kugelschreiber oder ein Spielzeug mit fehlendem Teil. Die Teilnehmer
betrachten die Gegenstände und überlegen gemeinsam:
- Was ist kaputt?
- Was könnte passiert sein?
- Kann man es reparieren?
Anschließend
erzählt jeder, wenn er möchte, von einem Gegenstand, der ihm früher
einmal kaputtgegangen ist. Besonders für Männer können Werkzeuge und
Reparaturgegenstände eingebaut werden.
Die Reparaturwerkstatt
Richten Sie eine kleine „Werkstatt“ ein. Alte, ungefährliche Gegenstände werden zum Sortieren und Auseinandernehmen angeboten, beispielsweise Schrauben, Muttern, Holzstücke oder große Bauteile.
Die Teilnehmer können Schrauben sortieren, passende Muttern suchen oder Gegenstände wieder zusammensetzen. Es geht nicht um eine tatsächliche Reparatur, sondern um Feinmotorik, Konzentration und das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.
Für weniger mobile Teilnehmer kann das Angebot am Tisch stattfinden.
Richten Sie eine kleine „Werkstatt“ ein. Alte, ungefährliche Gegenstände werden zum Sortieren und Auseinandernehmen angeboten, beispielsweise Schrauben, Muttern, Holzstücke oder große Bauteile.
Die Teilnehmer können Schrauben sortieren, passende Muttern suchen oder Gegenstände wieder zusammensetzen. Es geht nicht um eine tatsächliche Reparatur, sondern um Feinmotorik, Konzentration und das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.
Für weniger mobile Teilnehmer kann das Angebot am Tisch stattfinden.
Kaputt – oder noch zu retten?
Die
Betreuungskraft nennt verschiedene Alltagssituationen. Die Teilnehmer
entscheiden gemeinsam: Kann man den Gegenstand noch reparieren oder muss
er ersetzt werden? Anschließend wird überlegt, wie man den jeweiligen
Gegenstand früher repariert hätte und welche Lösungen es heute
gibt. Mögliche Beispiele:
- Eine Hose hat ein Loch. (Stopfen oder nähen)
- Eine Socke hat ein Loch. (Stopfen)
- Ein Knopf fehlt. (Neuen Knopf annähen)
- Ein Reißverschluss klemmt. (Reißverschluss reinigen, vorsichtig gängig machen oder reparieren)
- Ein Pullover hat eine Laufmasche. (Masche sichern oder reparieren)
- Ein Saum ist aufgegangen. (Wieder annähen)
- Eine Tasse hat einen kleinen Sprung. (Für Lebensmittel meist nicht mehr geeignet, eventuell noch als Blumentopf oder Stiftebecher verwenden)
- Ein Teller hat einen kleinen Abplatzer. (Je nach Beschädigung weiterverwenden oder anderweitig nutzen)
- Ein Stuhl wackelt. (Schrauben festziehen oder Leim verwenden)
- Ein Tischbein ist locker. (Festschrauben oder reparieren)
- Eine Schublade klemmt. (Schienen oder Holz prüfen und reparieren)
- Ein Schrankgriff ist locker. (Festschrauben)
- Eine Glühbirne ist kaputt. (Neue Glühbirne einsetzen)
- Eine Lampe funktioniert nicht. (Leuchtmittel oder Kabel überprüfen lassen)
- Ein Wecker bleibt stehen. (Batterie wechseln)
- Eine Uhr geht nicht mehr. (Batterie wechseln oder Uhr reparieren lassen)
- Ein Fahrradreifen ist platt. (Aufpumpen oder Schlauch flicken)
- Eine Fahrradkette ist abgesprungen. (Kette wieder auflegen)
- Ein Schuh hat eine lose Sohle. (Kleben oder zum Schuster bringen)
- Ein Schnürsenkel ist gerissen. (Neuen Schnürsenkel verwenden)
- Eine Tasche hat einen Riss. (Nähen oder beim Schuster reparieren lassen)
- Ein Regenschirm hat einen kleinen Schaden. (Reparieren, wenn möglich)
- Ein Bilderrahmen ist kaputt. (Kleben oder Teile ersetzen)
- Ein Spielzeug ist beschädigt. (Kleben, schrauben oder einzelne Teile ersetzen)
- Ein Buch hat eine lose Seite. (Einkleben oder neu binden lassen)
- Eine Vase ist zerbrochen. (Kleben oder die Scherben kreativ weiterverwenden)
- Ein Topf hat einen lockeren Griff. (Griff festschrauben oder ersetzen)
- Eine Pfanne hat eine beschädigte Beschichtung. (Nicht mehr zum Kochen verwenden)
- Ein Reißverschluss an einer Jacke ist kaputt. (Reparieren oder ersetzen lassen)
- Eine Gardine hat einen Riss. (Nähen oder ausbessern)
Meine größte Panne
Jeder
Teilnehmer darf – wenn er möchte – von einer kleinen Panne erzählen.
Vielleicht ist beim Kochen etwas angebrannt, beim Heimwerken etwas
kaputtgegangen oder beim Nähen ein Missgeschick passiert.
Die Geschichten dürfen gerne lustig sein. Eine besonders schöne Variante ist ein „Pannen-Quiz“: Die Betreuungskraft erzählt eine kurze Geschichte und die Gruppe rät, wie die Geschichte wohl ausgegangen ist.
Die Geschichten dürfen gerne lustig sein. Eine besonders schöne Variante ist ein „Pannen-Quiz“: Die Betreuungskraft erzählt eine kurze Geschichte und die Gruppe rät, wie die Geschichte wohl ausgegangen ist.

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