Redensarten - Thema Esel
Redensarten gehören zu unserem sprachlichen Alltag und sind oft mit persönlichen Erinnerungen und Lebenserfahrungen verbunden. Rund um das Thema Esel bieten sie zahlreiche Möglichkeiten, Senioren auf spielerische Weise zu aktivieren und Gespräche über frühere Zeiten, bekannte Sprichwörter und eigene Erlebnisse anzuregen.
Mithilfe von Bildkarten, Gedächtnisübungen, Zuordnungsaufgaben oder kleinen Rätseln werden Sprache, Erinnerungsvermögen und Denkfähigkeit gefördert. Gleichzeitig bieten Esel-Redensarten einen guten Zugang zur Biographiearbeit und laden dazu ein, über alte Redewendungen, deren Bedeutung sowie persönliche Erinnerungen und Geschichten aus dem eigenen Leben ins Gespräch zu kommen.
Mithilfe von Bildkarten, Gedächtnisübungen, Zuordnungsaufgaben oder kleinen Rätseln werden Sprache, Erinnerungsvermögen und Denkfähigkeit gefördert. Gleichzeitig bieten Esel-Redensarten einen guten Zugang zur Biographiearbeit und laden dazu ein, über alte Redewendungen, deren Bedeutung sowie persönliche Erinnerungen und Geschichten aus dem eigenen Leben ins Gespräch zu kommen.
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Redensarten zum Thema Esel
Gesamtliste der Redensarten, welche zum Thema passen:- Aus dem Esel macht man kein Reitpferd.
- Dastehen wie ein Esel vor dem Berg.
- Den Sack schlägt man, den Esel meint man.
- Der Esel geht voran.
- Der Esel nennt sich immer zuerst.
- Dich hat der Esel im Galopp verloren!
- Disteln sind dem Esel lieber als Rosen.
- Ein Esel schimpft den anderen Langohr.
- Es gehen nicht alle Esel auf vier Füßen.
- Etwas möchte man keinem Esel ins Ohr kippen.
- Man erkennt den Esel an den Ohren.
- Stur wie ein Esel sein.
- Vom Pferd auf den Esel kommen.
- Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen.
- Wenn man den Esel nennt, kommt er gerannt.
Aktivierungen mit Redensarten
Für Aktivierungen mit Redensarten gibt es viele abwechslungsreiche Möglichkeiten.Eine einfache Variante ist der Einsatz von Bildsymbolkarten. Zeigen Sie den Teilnehmern eine Abbildung und lassen Sie sie aus der Erinnerung Redensarten oder Sprichwörter nennen, die zum Thema Esel passen.
Ebenso bietet sich eine Ergänzungsübung an. Lesen Sie den Teilnehmern jeweils die erste Hälfte einer Redensart oder eines Sprichworts vor und lassen Sie sie den Satz vervollständigen.
- Aus dem Esel macht man ...
- Dastehen wie ein Esel vor ...
- Den Sack schlägt man, den ...
- Der Esel geht ...
- Der Esel nennt sich immer ...
- Dich hat der Esel im ...
- Disteln sind dem Esel lieber ...
- Ein Esel schimpft den anderen ...
- Es gehen nicht alle Esel auf vier ...
- Etwas möchte man keinem Esel ...
- Man erkennt den Esel an ...
- Stur wie ein Esel ...
- Vom Pferd auf den ...
- Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs ...
- Wenn man den Esel nennt, kommt ...
Eine weitere Aktivierung besteht darin, die Teilnehmer nach der Bedeutung der jeweiligen Redensart zu fragen. Oft entstehen daraus interessante Gespräche und persönliche Erinnerungen. Hier dafür die Redensarten nochmal mit den Bedeutungen:
- Der Esel nennt sich immer zuerst. → Sich selbst zuerst nennen ist unhöflich.
- Den Sack schlägt man, den Esel meint man.→ Kritik gilt eigentlich jemand anderem.
- Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen. → Zu viel Wohlstand macht leichtsinnig.
- Vom Pferd auf den Esel kommen. → Deutlicher Abstieg.
- Man erkennt den Esel an den Ohren. → Dumme erkennt man leicht.
- Aus dem Esel macht man kein Reitpferd. → Grundlegende Veränderungen sind nicht möglich.
- Disteln sind dem Esel lieber als Rosen. → Geschmack ist unterschiedlich.
- Der Esel geht voran. → Drängelt sich vor.
- Es gehen nicht alle Esel auf vier Füßen. → Dumme gibt es überall.
- Dich hat der Esel im Galopp verloren! → Eine scherzhafte Bemerkung für jemanden, der sich tollpatschig oder verrückt verhält.
- Wenn man den Esel nennt, kommt er gerannt. → Jemand erscheint genau in dem Moment, in dem man über ihn spricht.
- Stur wie ein Esel sein. → Jemand hält hartnäckig an seiner Meinung fest und lässt sich nicht umstimmen.
- Ein Esel schimpft den anderen Langohr. → Jemand kritisiert einen Fehler, den er selbst auch hat.
- Etwas möchte man keinem Esel ins Ohr kippen. → Eine Nachricht ist so unangenehm, dass man sie lieber nicht erzählt.
- Dastehen wie ein Esel vor dem Berg. → Ratlos vor einem Problem stehen und nicht weiterwissen..
Zusätzlich kann ein Bild-Text-Memory eingesetzt werden. Dabei erhalten die Teilnehmer Karten mit unvollständigen Redensarten sowie passende Bildkarten. Ziel ist es, die fehlenden Wörter mithilfe der Bilder zu ergänzen und anschließend die zusammengehörenden Bild- und Textkarten richtig zuzuordnen.
Sehr gut geeignet sind außerdem Bildkarten, auf denen die Redensart bildlich dargestellt ist. Unter dem Bild kann eine kurze Umschreibung stehen, ohne die Lösung zu verraten. Die Teilnehmer versuchen anschließend, die passende Redensart zu erraten.
Als Ergänzung können Sie die Rückseite der Bildkarten nutzen. Dort lassen sich beispielsweise der Ursprung der Redensart, eine kurze Geschichte, passende Gesprächsanregungen oder eine Sinnesübung notieren. Viele Teilnehmer interessieren sich dafür, wie eine Redensart entstanden ist, wodurch sich oft lebhafte Gespräche entwickeln.
Darüber hinaus eignen sich Gedächtnisübungen rund um Redensarten. Diese können mündlich in der Gruppe durchgeführt oder als Arbeitsblatt bearbeitet werden. Anschließend werden die Lösungen gemeinsam besprochen.
Folgende gibt es:
- Redensart und Bedeutung verbinden (Arbeitsblatt)
- Sprichwort-Lückentexte (Arbeitsblatt)
- Redensarten-Puzzeln (Arbeitsblatt)
- Esel-Merkgeschichte
- Esel-ABC
- Reimwörter finden
- Redensarten mit Gesten darstellen
- Der Esel-Koffer
- Wahr oder Falsch?
- Redensarten-Quiz
- Die große Esel-Merkstrecke
- Redensarten-Staffel
- Der Esel und seine Eigenschaften
- Kategorien bilden
- Oberbegriffe finden
- Der Esel-Würfel
- Der Esel als Fotomodell
- Das Esel-Interview
- Wortfindungsübungen rund um Esel-Redensarten
- Drei Wörter zu einer Redensarten
- Welches Wort fehlt im Bedeutungsfeld
- Das passende Verb zum Gegenstand
- Das passende Adjektiv finden
- Wortfindung mit Satzanfang
- Redensarten mit verbundenen Augen
Wichtig ist, nicht alle Ideen in einer einzigen Aktivierung einzusetzen. Andernfalls wiederholen sich die Inhalte und das Angebot kann schnell eintönig werden. Sinnvoller ist es, einzelne Elemente mit anderen Aktivierungen zu kombinieren oder sie als Kurzaktivierung oder therapeutischen Tischbesuch einzusetzen.
Viel Spaß
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