Themenstunde: Gutes Porzellan
Themenstunde: Gutes Porzellan
Porzellan – ein Material, das seit Generationen für Eleganz, Tradition und besondere Anlässe steht. Gerade ältere Menschen verbinden mit „gutem Porzellan“ oft persönliche Erinnerungen: das feine Geschirr im Wohnzimmerschrank, das nur zu Festtagen hervorgeholt wurde, Hochzeiten, Sonntagskaffee oder das liebevoll gehütete Erbstück von Eltern oder Großeltern.
Eine Themenstunde rund um gutes Porzellan bietet daher eine wunderbare Möglichkeit, biografische Erinnerungen zu wecken und ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmenden können über frühere Rituale, Familienfeiern oder auch den Wert von Dingen in vergangenen Zeiten erzählen. Gleichzeitig lädt das Thema dazu ein, verschiedene Sinne anzusprechen – durch Anschauen, Anfassen und vielleicht sogar das gemeinsame Eindecken eines Tisches.
In diesem Beitrag finden Sie abwechslungsreiches Material für eine aktivierende und zugleich wertschätzende Themenstunde mit Senioren. Ziel ist es, Erinnerungen lebendig werden zu lassen, Gespräche anzuregen und den Teilnehmenden Raum zu geben, ihre eigenen Erfahrungen rund um „gutes Porzellan“ einzubringen.
Eine Themenstunde rund um gutes Porzellan bietet daher eine wunderbare Möglichkeit, biografische Erinnerungen zu wecken und ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmenden können über frühere Rituale, Familienfeiern oder auch den Wert von Dingen in vergangenen Zeiten erzählen. Gleichzeitig lädt das Thema dazu ein, verschiedene Sinne anzusprechen – durch Anschauen, Anfassen und vielleicht sogar das gemeinsame Eindecken eines Tisches.
In diesem Beitrag finden Sie abwechslungsreiches Material für eine aktivierende und zugleich wertschätzende Themenstunde mit Senioren. Ziel ist es, Erinnerungen lebendig werden zu lassen, Gespräche anzuregen und den Teilnehmenden Raum zu geben, ihre eigenen Erfahrungen rund um „gutes Porzellan“ einzubringen.
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Auszug der Themenstunde: Gutes Porzellan
Dauer: ca. 45–60 Minuten
Ziel: Erinnerungen an früher wecken, ins Gespräch kommen, Alltagskultur und soziale Unterschiede früher und heute besprechen.
Ziel: Erinnerungen an früher wecken, ins Gespräch kommen, Alltagskultur und soziale Unterschiede früher und heute besprechen.
Materialien
- 1 bis 3 Porzellantassen oder Teller
- eventuell ein echtes altes Kaffeeservice
- Bilder von Porzellan, Geschirr und gedeckten Tischen
- Serviette oder Tischtuch
- eventuell Lupen zum Anschauen von Mustern und Rändern
- Karten mit Farb- und Musterfragen
- Stifte und Papier für Notizen oder gemeinsames Sammeln von Begriffen
Einführung ins Thema
Möglicher Einstiegssatz: Früher war gutes Porzellan etwas Besonderes. Es wurde nicht jeden Tag benutzt, sondern nur zu Feiertagen, Besuch oder besonderen Anlässen.
Beginnen Sie mit einer kleinen Gesprächsrunde:
Wer erinnert sich noch an das gute Geschirr im Schrank?
Wofür wurde es aufgehoben?
Gab es bei Ihnen Zuhause Sonntagsgeschirr oder Festtagsservice?
Bewegungsideen (mit Porzellan-Thema)
Tisch decken: Bewegungsübung – Teller, Tassen, Besteck imaginär tragen
Schrank öffnen: Strecken nach oben
Vorsichtig tragen: langsames Gehen mit imaginärem Tablett
Scherben sammeln: Bücken und Aufheben (ohne echte Gegenstände)
Festtafel aufbauen: gemeinsam im Raum Positionen einnehmen
Wissenswertes rund um Porzellan
Was ist Porzellan eigentlich?
- Porzellan ist ein besonders feines keramisches Material. Es wird aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, vor allem aus Kaolin (Tonerde), Feldspat und Quarz.
- Durch das Brennen bei sehr hohen Temperaturen entsteht ein hartes, dichtes und oft leicht glänzendes Material.
- Porzellan wirkt dünn und leicht, ist aber gleichzeitig sehr fest – und trotzdem zerbrechlich.
Warum nennt man Porzellan „weißes Gold“?
- Früher war Porzellan extrem wertvoll, weil die Herstellung lange ein Geheimnis war.
- In Europa gelang die Herstellung erst um 1708/1710 in Meißen – das war ein großer Durchbruch.
- Damals war gutes Porzellan so kostbar, dass man es wie Gold behandelte.
Woher kommt Porzellan?
- Erfunden wurde Porzellan ursprünglich in China vor über 1000 Jahren
- In Europa wurde es erst viel später nachgebaut
- Erste europäische Porzellanmanufaktur: Meißen (Sachsen)
Berühmte Porzellan-Orte in Deutschland
Meißen
- älteste Porzellanmanufaktur Europas
- bekannt für die „blauen Schwerter“
- steht für klassische, sehr hochwertige Handarbeit
- gegründet 1763 von Friedrich dem Großen
- berühmtes Zeichen: kobaltblaues Zepter
- viele Stücke werden noch heute von Hand gefertigt
mehr in der kompletten Ausarbeitung in der PDF-Datei für Mitglieder zum Ausdrucken ...

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