21. August – Tagesimpulse
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
(Hier: Kompletter Monat August 2026)
21. August – Zeit für Aktivierung
Spumoni-Tag
Der Spumoni-Tag feiert eine traditionelle italienische Eisspezialität, die aus mehreren Schichten verschiedener Geschmacksrichtungen besteht. Typisch sind Kombinationen aus Schokolade, Pistazie und Kirsche sowie kandierte Früchte und Nüsse. Der Aktionstag bietet einen schönen Anlass, diese besondere Eisspezialität kennenzulernen und sich mit italienischer Esskultur und sommerlichen Genüssen zu beschäftigen.
Spumoni selbst gemacht
Bereiten Sie gemeinsam eine einfache Spumoni-Variante zu. Dafür können verschiedene Eissorten oder gefrorene Desserts geschichtet werden, beispielsweise: Schokolade, Vanille, Pistazie, Kirsche
Die Teilnehmer können die Zutaten auswählen, schichten und dekorieren. Anschließend wird gemeinsam probiert.
Für Teilnehmer mit Schluckbeschwerden kann alternativ ein entsprechendes, individuell geeignetes Dessert angeboten werden.
Meine Eisdiele von früher
Die Teilnehmer erzählen von Eisdielen und Eiscafés aus ihrer Jugend.
Mögliche Fragen:
Die Teilnehmer erzählen von Eisdielen und Eiscafés aus ihrer Jugend.
Mögliche Fragen:
- Wo gab es früher die beste Eisdiele?
- Welche Eissorte wurde am liebsten gegessen?
- Gab es Eis nur zu besonderen Anlässen?
- Wer erinnert sich an Eiswagen?
- Wurde Eis im Urlaub gegessen?
Eine alte Eiskarte oder Bilder von historischen Eisdielen können als Gesprächsimpulse dienen.
Tag der Dichter
Der Tag der Dichter steht ganz im Zeichen der Poesie und des kreativen Umgangs mit Sprache. Er lädt dazu ein, Gedichte zu lesen, bekannte Verse wiederzuentdecken oder selbst mit Worten und Reimen kreativ zu werden. Gerade in der Seniorenarbeit kann der Tag Erinnerungen an Gedichte aus Schulzeit und Jugend wecken und zum gemeinsamen Vortragen und Erzählen anregen.
Mein Lieblingsgedicht
Die Teilnehmer erzählen, welche Gedichte sie aus ihrer Schulzeit, Jugend oder aus früheren Zeiten kennen. Wer möchte, darf ein Gedicht oder einen bekannten Vers vortragen. Auch kurze Gedichte und Reime können gemeinsam gesprochen oder einzelne Zeilen ergänzt werden.
Besonders schön ist es, wenn die Betreuungskraft bekannte Gedichte auswählt, die viele Teilnehmer noch auswendig kennen. So können Erinnerungen an die Schulzeit und den Deutschunterricht geweckt werden.
Mögliche bekannte Gedichte:
- Der Erlkönig – Johann Wolfgang von Goethe
- Der Zauberlehrling – Johann Wolfgang von Goethe
- Wandrers Nachtlied – Johann Wolfgang von Goethe
- Heidenröslein – Johann Wolfgang von Goethe
- Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland – Theodor Fontane
- Die Brück’ am Tay – Theodor Fontane
- John Maynard – Theodor Fontane
- Die Loreley – Heinrich Heine
- Der Panther – Rainer Maria Rilke
- Die Made – Heinz Erhardt
- Er ist's – Eduard Mörike
- Gefunden – Johann Wolfgang von Goethe
- Der Handschuh – Friedrich Schiller
- Das Lied von der Glocke – Friedrich Schiller
- Die Bürgschaft – Friedrich Schiller
- Die Heinzelmännchen zu Köln – August Kopisch
- Max und Moritz - Wilhelm Busch
- Herr Winter – Hoffmann von Fallersleben
- Der Frühling ist die schönste Zeit – Annette von Droste-Hülshoff
- Struwwelpeter - Heinrich Hoffmann
- Ich ging im Walde so für mich hin – Johann Wolfgang von Goethe
Als Ergänzung können auch bekannte Kinder- und Volksreime gemeinsam gesprochen werden. Die Teilnehmer können anschließend erzählen, welches Gedicht ihnen besonders gut gefallen hat oder welches sie früher in der Schule auswendig lernen mussten.
Dichter im Garten
Die Gruppe geht gemeinsam in den Garten. Jeder Teilnehmer sucht sich etwas aus, das ihn anspricht: eine Blume, einen Baum, einen Vogel oder eine Wolke.
Zu jedem Gegenstand werden gemeinsam Wörter gesammelt. Daraus entsteht ein Gruppengedicht.
Auch Teilnehmer, die nicht selbst schreiben können, können ihre Ideen beisteuern.
Die Gruppe geht gemeinsam in den Garten. Jeder Teilnehmer sucht sich etwas aus, das ihn anspricht: eine Blume, einen Baum, einen Vogel oder eine Wolke.
Zu jedem Gegenstand werden gemeinsam Wörter gesammelt. Daraus entsteht ein Gruppengedicht.
Auch Teilnehmer, die nicht selbst schreiben können, können ihre Ideen beisteuern.
Gedichte als Klangreise
Lesen Sie ein Gedicht langsam vor und begleiten Sie es mit passenden Geräuschen.
Bei einem Gedicht über den Sommer können beispielsweise Vogelstimmen, Wasserplätschern oder Windgeräusche eingesetzt werden.
Die Teilnehmer schließen die Augen und versuchen, sich die beschriebene Landschaft vorzustellen.
Diese ruhige Aktivierung eignet sich besonders gut für Menschen mit Demenz oder bettlägerige Senioren.
Lesen Sie ein Gedicht langsam vor und begleiten Sie es mit passenden Geräuschen.
Bei einem Gedicht über den Sommer können beispielsweise Vogelstimmen, Wasserplätschern oder Windgeräusche eingesetzt werden.
Die Teilnehmer schließen die Augen und versuchen, sich die beschriebene Landschaft vorzustellen.
Diese ruhige Aktivierung eignet sich besonders gut für Menschen mit Demenz oder bettlägerige Senioren.
Tag der Männerpflege
Der Tag der Männerpflege findet am dritten Freitag im August statt und fällt 2026 auf den 21. August. Der Aktionstag wurde laut National Today von American Crew ins Leben gerufen und soll Männer dazu ermutigen, sich bewusster mit Körperpflege, Rasur, Hautpflege, Haarpflege und persönlichem Wohlbefinden auseinanderzusetzen. Gleichzeitig möchte der Tag mit dem Vorurteil aufräumen, dass Körperpflege und Selbstfürsorge ausschließlich ein weibliches Thema seien.
Rasieren wie früher
Verschiedene Rasierutensilien werden betrachtet: Rasierpinsel, Rasierhobel, Rasierseife, Aftershave oder elektrische Rasierer.
Die Teilnehmer erzählen:
Verschiedene Rasierutensilien werden betrachtet: Rasierpinsel, Rasierhobel, Rasierseife, Aftershave oder elektrische Rasierer.
Die Teilnehmer erzählen:
- Wie haben Sie sich früher rasiert?
- Gab es einen Lieblingsduft?
- Wie oft wurde sich rasiert?
- Wer hat den ersten Rasierer geschenkt bekommen?
Bei bettlägerigen Bewohnern können einzelne Gegenstände direkt am Bett betrachtet und ertastet werden.
Der Duft von früher
Verschiedene typische Düfte werden angeboten: Rasierwasser, Seife, Aftershave, Haarpomade, Lavendel oder Haarwasser. Die Teilnehmer riechen vorsichtig daran und erzählen, ob ihnen ein Duft bekannt vorkommt.
Ein bestimmter Duft kann Erinnerungen an den Vater, Großvater, Friseur oder frühere Badezimmer auslösen.
Verschiedene typische Düfte werden angeboten: Rasierwasser, Seife, Aftershave, Haarpomade, Lavendel oder Haarwasser. Die Teilnehmer riechen vorsichtig daran und erzählen, ob ihnen ein Duft bekannt vorkommt.
Ein bestimmter Duft kann Erinnerungen an den Vater, Großvater, Friseur oder frühere Badezimmer auslösen.
Der gepflegte Herr
Die Teilnehmer erhalten Bilder verschiedener Herrenmode aus unterschiedlichen Jahrzehnten.
Gemeinsam wird überlegt:
Gemeinsam wird überlegt:
- Was trägt ein eleganter Herr?
- Welche Frisuren waren früher modern?
- Welche Schuhe passten dazu?
- Welche Kleidung wurde zum Sonntagsausflug getragen?
Anschließend kann jeder einen perfekten Herren-Look aus Bildern zusammenstellen.
Männer-Wellness
Ein kleines Wellnessangebot speziell für Männer: warme Handtücher, Handmassage, Handpflege, Fußbad und eine ruhige Atmosphäre.
Anschließend folgen einfache Bewegungsübungen für Hände, Arme und Schultern.
Das Angebot kann selbstverständlich individuell angepasst werden und eignet sich auch für Männer, die wenig Interesse an klassischen Wellnessangeboten haben.
Ein kleines Wellnessangebot speziell für Männer: warme Handtücher, Handmassage, Handpflege, Fußbad und eine ruhige Atmosphäre.
Anschließend folgen einfache Bewegungsübungen für Hände, Arme und Schultern.
Das Angebot kann selbstverständlich individuell angepasst werden und eignet sich auch für Männer, die wenig Interesse an klassischen Wellnessangeboten haben.
Tag der Senioren
Der Tag der Senioren wird in den USA jedes Jahr am 21. August begangen. Er wurde 1988 von US-Präsident Ronald Reagan offiziell ausgerufen und soll die Leistungen, Erfahrungen und Beiträge älterer Menschen würdigen. Gleichzeitig macht der Tag darauf aufmerksam, dass Senioren mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sein können und Anerkennung, Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe wichtig sind. Für die Seniorenarbeit ist dieser Aktionstag daher besonders passend, um die Lebensgeschichten, Fähigkeiten und Erfahrungen älterer Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Mein Leben in zehn Bildern
Die Teilnehmer erhalten zehn Bildkarten, beispielsweise: Kindheit – Schule – Beruf – Familie – Urlaub – Freundschaft – Hobby – Zuhause – besondere Erlebnisse – Zukunft.
Die Teilnehmer erhalten zehn Bildkarten, beispielsweise: Kindheit – Schule – Beruf – Familie – Urlaub – Freundschaft – Hobby – Zuhause – besondere Erlebnisse – Zukunft.
Jeder Teilnehmer wählt die Bilder aus, die zu seinem Leben passen.
Anschließend kann erzählt werden, welche Erinnerungen mit den einzelnen Themen verbunden sind.
Für Menschen mit Demenz können konkrete Fotos und vertraute Gegenstände als Unterstützung verwendet werden.
Anschließend kann erzählt werden, welche Erinnerungen mit den einzelnen Themen verbunden sind.
Für Menschen mit Demenz können konkrete Fotos und vertraute Gegenstände als Unterstützung verwendet werden.
Senioren-Olympiade
Veranstalten Sie eine kleine, abwechslungsreiche Senioren-Olympiade im Gruppenraum oder im Garten. An verschiedenen Stationen warten unterschiedliche Aufgaben, bei denen Geschicklichkeit, Konzentration, Wissen und Bewegung gefragt sind. Die Teilnehmer können einzeln oder in kleinen Gruppen antreten. Für jede bewältigte Aufgabe können Punkte gesammelt werden. Alternativ steht der gemeinsame Spaß im Vordergrund und es wird ganz ohne Gewinner gespielt.
Mögliche Stationen und Aufgaben (Auswahl/ nicht alle auf einmal):
Mögliche Stationen und Aufgaben (Auswahl/ nicht alle auf einmal):
- Ball-Zielwurf: Einen weichen Ball aus kurzer Entfernung in einen Korb oder Eimer werfen. Je nach Entfernung können unterschiedlich viele Punkte vergeben werden.
- Ringewerfen: Ringe auf einen Stab oder eine Flasche werfen. Je näher der Ring am Ziel landet, desto mehr Punkte gibt es.
- Dosenwerfen: Mit einem Softball eine Pyramide aus leeren Dosen umwerfen. Die Teilnehmer zählen anschließend gemeinsam, wie viele Dosen getroffen wurden.
- Kegel-Zielwurf: Mit einem Ball möglichst viele Kegel umwerfen. Auch eine kleine Kegelbahn kann aufgebaut werden.
- Bälle rollen: Einen Ball über den Boden rollen und versuchen, ein bestimmtes Ziel zu treffen oder möglichst nah an einer Markierung liegen zu bleiben.
- Wäscheklammern-Sortieren: Verschiedenfarbige Wäscheklammern werden nach Farben sortiert. Als Steigerung kann eine bestimmte Zeit vorgegeben werden.
- Taststation: In einem Stoffbeutel befinden sich verschiedene Gegenstände. Die Teilnehmer ertasten einen Gegenstand und versuchen zu erraten, was sich darin befindet.
- Dosen-Ratespiel: In mehrere Dosen oder Becher werden unterschiedliche Materialien gefüllt, beispielsweise Reis, Nudeln, Steine oder Münzen. Durch Schütteln wird erraten, was sich darin befindet.
- Geräusche-Raten: Verschiedene Alltagsgeräusche werden vorgemacht oder abgespielt. Die Teilnehmer erraten, ob sie beispielsweise einen Schlüsselbund, eine Zeitung, eine Glocke oder eine Kaffeemaschine hören.
- Fühl- und Erkennungsstation: Verschiedene Gegenstände werden ertastet und erkannt, beispielsweise ein Kochlöffel, eine Bürste, ein Ball oder eine Tasse.
- Sprichwort-Station: Die Betreuungskraft nennt den ersten Teil eines bekannten Sprichworts und die Teilnehmer ergänzen den fehlenden Teil, zum Beispiel: „Viele Köche …“ – „… verderben den Brei.“
- Tier-Ratespiel: Ein Tier wird durch Geräusche, Bewegungen oder Hinweise beschrieben. Die Teilnehmer erraten, um welches Tier es sich handelt.
- Musik-Quiz: Kurze Ausschnitte bekannter Lieder werden vorgespielt. Die Teilnehmer erraten den Titel, Interpreten oder das Jahrzehnt.
- Zahlen-Glück: Die Teilnehmer ziehen eine Zahl aus einem Beutel. Jede Zahl steht für eine kleine Aufgabe oder Frage, beispielsweise eine Rechenaufgabe, ein Rätsel oder eine Bewegungsaufgabe.
- Gedächtnis-Station: Auf einem Tablett liegen verschiedene Gegenstände. Nach kurzer Betrachtungszeit wird das Tablett abgedeckt. Die Teilnehmer versuchen, sich an möglichst viele Gegenstände zu erinnern.
Mein persönlicher Schatz
Jeder Teilnehmer darf einen persönlichen Gegenstand mitbringen oder aus einer vorbereiteten Auswahl auswählen.
Das kann sein: ein Foto, ein Schmuckstück, ein Werkzeug, ein Buch, ein Brief, eine Uhr, ein Küchengegenstand
Der Gegenstand wird vorgestellt und die dazugehörige Geschichte erzählt.
Für bettlägerige Senioren kann die Betreuungskraft eine kleine „Schatzkiste“ ans Bett bringen.
Jeder Teilnehmer darf einen persönlichen Gegenstand mitbringen oder aus einer vorbereiteten Auswahl auswählen.
Das kann sein: ein Foto, ein Schmuckstück, ein Werkzeug, ein Buch, ein Brief, eine Uhr, ein Küchengegenstand
Der Gegenstand wird vorgestellt und die dazugehörige Geschichte erzählt.
Für bettlägerige Senioren kann die Betreuungskraft eine kleine „Schatzkiste“ ans Bett bringen.
Natur und Gemeinschaft
Gemeinsam wird im Garten ein kleines Projekt gestartet. Die Teilnehmer können beispielsweise Kräuter pflanzen, Blumen aussäen oder ein kleines Hochbeet gestalten.
Jeder Teilnehmer übernimmt eine kleine Aufgabe: Erde einfüllen, Samen verteilen, gießen oder Pflanzen beschriften.
Gemeinsam wird im Garten ein kleines Projekt gestartet. Die Teilnehmer können beispielsweise Kräuter pflanzen, Blumen aussäen oder ein kleines Hochbeet gestalten.
Jeder Teilnehmer übernimmt eine kleine Aufgabe: Erde einfüllen, Samen verteilen, gießen oder Pflanzen beschriften.
Auch Senioren mit eingeschränkter Mobilität können beteiligt werden, indem sie Samen auswählen, Pflanzenschilder gestalten oder die Entwicklung der Pflanzen beobachten.
So entsteht ein langfristiges Projekt, das über den Aktionstag hinaus weitergeführt werden kann.
So entsteht ein langfristiges Projekt, das über den Aktionstag hinaus weitergeführt werden kann.

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