Wildtierspuren zuordnen

Wildtierspuren zuordnen

Die Aktivierung - Wildtierspuren zuordnen - verbindet spielerisches Rätseln mit Bewegung und biografischen Gesprächen. Die Senioren betrachten verschiedene Tierspuren und überlegen gemeinsam, welches Tier die jeweilige Spur hinterlassen haben könnte. 
Dabei werden Wahrnehmung, Konzentration und Erinnerungsvermögen angeregt. Durch gezielte Fragen können außerdem persönliche Erfahrungen und Erinnerungen an frühere Spaziergänge, Waldaufenthalte oder Begegnungen mit Tieren aufgegriffen werden. 
Kleine Bewegungsübungen, bei denen die typischen Bewegungen der Tiere nachgeahmt werden, sorgen zusätzlich für Abwechslung und eine aktive Beteiligung aller Teilnehmer. So entsteht eine unterhaltsame und zugleich aktivierende Beschäftigung, bei der Wissen, Bewegung und Erinnerungen miteinander verbunden werden.
 
 
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Wildtierspuren zuordnen

 
 

Wildtierspuren zuordnen

Ziel: Die Teilnehmer erkennen verschiedene Tierspuren, ordnen sie den passenden Tieren zu und kommen dabei miteinander ins Gespräch. Gleichzeitig werden Erinnerungen an Naturerlebnisse und frühere Spaziergänge angeregt. Durch kleine Bewegungen wird zusätzlich die körperliche Aktivierung einbezogen.

Material:
Bilder der Tiere: Reh, Wildschwein, Fuchs, Hase, Ente, Eichhörnchen, Wolf
Bilder der dazugehörigen Tierspuren 

Vorbereitung: Legen Sie die Tierbilder und die Spuren gut sichtbar auf den Tisch. Die Karten sollten möglichst groß und kontrastreich sein, damit auch Teilnehmer mit eingeschränktem Sehvermögen sie gut erkennen können.

Durchführung

Einstieg
Zeigen Sie zunächst eine einzelne Tierspur und fragen Sie:
Was könnte das für eine Spur sein?
Welches Tier könnte hier entlanggelaufen sein?
Woran erkennen wir, dass es eine Tierspur ist?
Ist die Spur eher von einem kleinen oder großen Tier?

Lassen Sie die Teilnehmer zunächst frei überlegen. Es geht nicht darum, möglichst schnell die richtige Antwort zu finden, sondern um das gemeinsame Gespräch.

Spuren zuordnen - Nun werden alle Tierbilder und Spuren auf dem Tisch verteilt. Die Teilnehmer suchen gemeinsam die passenden Paare.


Erinnerungen und Biografie einbeziehen
Wenn eine Spur zugeordnet wurde, können Sie die Teilnehmer zu eigenen Erfahrungen befragen:
Haben Sie dieses Tier schon einmal in freier Natur gesehen?
Welche Tiere haben Sie früher häufig im Wald gesehen?
Gab es bei Ihnen in der Nähe einen Wald oder eine Wiese?
Sind Sie früher gerne im Wald spazieren gegangen?
Sind Sie früher mit Ihren Kindern oder Enkeln in den Wald gegangen?
Haben Sie schon einmal eine Tierspur im Schnee entdeckt?
Welche Tiere konnten Sie früher besonders gut beobachten?
Haben Sie früher selbst Tiere gehalten oder sich um Tiere gekümmert?

Tipp: Wenn ein Teilnehmer eine persönliche Geschichte erzählt, lohnt es sich, kurz darauf einzugehen. Die Aktivierung wird dadurch weniger zu einem „Quiz“ und mehr zu einem gemeinsamen Gespräch.

Kleine Bewegungsaktivierung
Nach einigen Zuordnungen wird das entsprechende Tier gemeinsam dargestellt. Die Bewegungen können im Sitzen durchgeführt werden, sodass auch Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität problemlos mitmachen können.
Hase: Mit beiden Händen kleine Hüpfer in der Luft darstellen.
Ente: Die Hände abwechselnd nach vorne bewegen und dabei eine kleine Watschelbewegung machen.
Eichhörnchen: Die Hände schnell vor dem Körper bewegen, als würde das Tier eine Nuss knabbern oder sammeln.
Reh: Beide Hände über den Kopf halten und ein Geweih darstellen.
Fuchs: Mit den Fingern langsam und vorsichtig über den Tisch „schleichen“.
Wildschwein: Beide Hände vor dem Körper zu einem kleinen „Rüssel“ formen und damit schnüffelnde Bewegungen machen.
Wolf: Beide Hände seitlich neben den Kopf halten und mit den Fingern kleine „Ohren“ darstellen. Anschließend die Hände langsam vor dem Körper bewegen, als würde der Wolf vorsichtig durch den Wald schleichen.

 
Abschluss
Zum Abschluss können alle noch einmal überlegen: Welches Tier würden Sie am liebsten einmal wieder in freier Natur sehen?
So entsteht ein schöner Abschluss, bei dem sowohl das Gedächtnis als auch die Bewegung und die persönlichen Erinnerungen angesprochen wurden.

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