Tag der Dichter
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Tag der Dichter
Der
Tag der Dichter steht ganz im Zeichen der Poesie und des kreativen
Umgangs mit Sprache. Er lädt dazu ein, Gedichte zu lesen, bekannte Verse
wiederzuentdecken oder selbst mit Worten und Reimen kreativ zu werden.
Gerade in der Seniorenarbeit kann der Tag Erinnerungen an Gedichte aus
Schulzeit und Jugend wecken und zum gemeinsamen Vortragen und Erzählen
anregen.
Mein Lieblingsgedicht
Die Teilnehmer erzählen, welche Gedichte sie aus ihrer Schulzeit, Jugend oder aus früheren Zeiten kennen. Wer möchte, darf ein Gedicht oder einen bekannten Vers vortragen. Auch kurze Gedichte und Reime können gemeinsam gesprochen oder einzelne Zeilen ergänzt werden.
Besonders schön ist es, wenn die Betreuungskraft bekannte Gedichte auswählt, die viele Teilnehmer noch auswendig kennen. So können Erinnerungen an die Schulzeit und den Deutschunterricht geweckt werden.
Mögliche bekannte Gedichte:
- Der Erlkönig – Johann Wolfgang von Goethe
- Der Zauberlehrling – Johann Wolfgang von Goethe
- Wandrers Nachtlied – Johann Wolfgang von Goethe
- Heidenröslein – Johann Wolfgang von Goethe
- Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland – Theodor Fontane
- Die Brück’ am Tay – Theodor Fontane
- John Maynard – Theodor Fontane
- Die Loreley – Heinrich Heine
- Der Panther – Rainer Maria Rilke
- Die Made – Heinz Erhardt
- Er ist's – Eduard Mörike
- Gefunden – Johann Wolfgang von Goethe
- Der Handschuh – Friedrich Schiller
- Das Lied von der Glocke – Friedrich Schiller
- Die Bürgschaft – Friedrich Schiller
- Die Heinzelmännchen zu Köln – August Kopisch
- Max und Moritz - Wilhelm Busch
- Herr Winter – Hoffmann von Fallersleben
- Der Frühling ist die schönste Zeit – Annette von Droste-Hülshoff
- Struwwelpeter - Heinrich Hoffmann
- Ich ging im Walde so für mich hin – Johann Wolfgang von Goethe
Als
Ergänzung können auch bekannte Kinder- und Volksreime gemeinsam
gesprochen werden. Die Teilnehmer können anschließend erzählen, welches
Gedicht ihnen besonders gut gefallen hat oder welches sie früher in der
Schule auswendig lernen mussten.
Dichter im Garten
Die Gruppe geht gemeinsam in den Garten. Jeder Teilnehmer sucht sich etwas aus, das ihn anspricht: eine Blume, einen Baum, einen Vogel oder eine Wolke.
Zu jedem Gegenstand werden gemeinsam Wörter gesammelt. Daraus entsteht ein Gruppengedicht.
Auch Teilnehmer, die nicht selbst schreiben können, können ihre Ideen beisteuern.
Die Gruppe geht gemeinsam in den Garten. Jeder Teilnehmer sucht sich etwas aus, das ihn anspricht: eine Blume, einen Baum, einen Vogel oder eine Wolke.
Zu jedem Gegenstand werden gemeinsam Wörter gesammelt. Daraus entsteht ein Gruppengedicht.
Auch Teilnehmer, die nicht selbst schreiben können, können ihre Ideen beisteuern.
Gedichte als Klangreise
Lesen Sie ein Gedicht langsam vor und begleiten Sie es mit passenden Geräuschen.
Bei einem Gedicht über den Sommer können beispielsweise Vogelstimmen, Wasserplätschern oder Windgeräusche eingesetzt werden.
Die Teilnehmer schließen die Augen und versuchen, sich die beschriebene Landschaft vorzustellen.
Diese ruhige Aktivierung eignet sich besonders gut für Menschen mit Demenz oder bettlägerige Senioren.
Lesen Sie ein Gedicht langsam vor und begleiten Sie es mit passenden Geräuschen.
Bei einem Gedicht über den Sommer können beispielsweise Vogelstimmen, Wasserplätschern oder Windgeräusche eingesetzt werden.
Die Teilnehmer schließen die Augen und versuchen, sich die beschriebene Landschaft vorzustellen.
Diese ruhige Aktivierung eignet sich besonders gut für Menschen mit Demenz oder bettlägerige Senioren.

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