Internationaler Tag der Haarschleife

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden.
 
 
 
Internationaler Tag der Haarschleife
  
 

Internationaler Tag der Haarschleife

Der Internationale Tag der Haarschleife würdigt die Schleife als modisches und dekoratives Accessoire. Schleifen werden seit langer Zeit in der Kleidung, im Haar und bei der Geschenkdekoration verwendet. Der Aktionstag bietet einen schönen Anlass, sich mit Mode, Frisuren und persönlichem Stil zu beschäftigen und Erinnerungen an frühere Modetrends und beliebte Haarschmuckstücke auszutauschen. 
 
 
Haarschmuck früher
Verschiedene Haarspangen, Schleifen und Bänder werden betrachtet. Die Teilnehmer erzählen, welchen Haarschmuck sie früher getragen haben oder welche Frisuren beliebt waren.

 
Schleifen-Werkstatt
Aus bunten Bändern werden kleine Schleifen gebunden. Diese können als Dekoration für Blumenvasen, Geschenke oder Tischdekoration verwendet werden. Die Aufgabe lässt sich an die motorischen Fähigkeiten anpassen.
 

Frisuren-Modenschau
Zeigen Sie den Teilnehmern Bilder von bekannten Frisuren aus verschiedenen Jahrzehnten. Gemeinsam werden die Frisuren betrachtet, zeitlich eingeordnet und den jeweiligen Modetrends zugeordnet. Anschließend erzählen die Teilnehmer, welche Frisuren sie selbst getragen haben, wie sie ihre Haare früher frisiert haben und ob es bestimmte Frisuren gab, die sie besonders mochten.
Beispiele aus verschiedenen Jahrzehnten:
  • 1920er-Jahre: Bubikopf, kurze, glatt anliegende Haare, Wasserwellen
  • 1930er-Jahre: elegante Wellen, kurze Locken, seitlich gelegte Frisuren
  • 1940er-Jahre: aufgesteckte Haare, Victory Rolls, Kopftücher und praktische Kurzhaarfrisuren
  • 1950er-Jahre: Pagenkopf, Pferdeschwanz, Locken und elegante Hochsteckfrisuren
  • 1960er-Jahre: Bienenkorbfrisur, toupiertes Haar, Beehive, kurze geometrische Schnitte
  • 1970er-Jahre: lange offene Haare, Mittelscheitel, Stufenschnitt, Föhnfrisuren und Dauerwelle
  • 1980er-Jahre: voluminöse Locken, Vokuhila, Dauerwelle, stark toupiertes Haar
  • 1990er-Jahre: Stufenschnitt, lange glatte Haare, Pferdeschwanz, kurze freche Schnitte
Aktive Ideen für die Modenschau:
Legen Sie Bilder verschiedener Frisuren aus und lassen Sie die Teilnehmer gemeinsam eine Frisuren-Zeitreise durchführen. Die Teilnehmer ordnen die Bilder den Jahrzehnten zu oder versuchen, die Frisuren chronologisch zu sortieren. Anschließend kann jeder Teilnehmer eine Frisur auswählen, die er selbst einmal getragen hat oder gerne getragen hätte.
Als zusätzliche Aktivierung können Sie einen „Frisuren-Quiz“ durchführen: Zeigen Sie eine Frisur und fragen Sie: „Aus welchem Jahrzehnt könnte diese Frisur stammen?“, „Wer erinnert sich an diese Frisur?“ oder „Welche Frisur war damals besonders beliebt?“ Auch alte Fotos aus Zeitschriften oder Familienalben können zum Erzählen und Erinnern anregen.


Schleifen ertasten
Verschiedene Bänder und Schleifen werden in einem Fühlbeutel versteckt. Die Teilnehmer ertasten Material, Breite und Struktur und versuchen, die Gegenstände zu beschreiben.
 
 

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