Bildkarten - 22 Karnevalsklassiker

Bildkarten - Karnevalsklassiker

Information zur Umsetzung:
Jedes Bild ist ein kleines Karnevalshighlight: Einfach den Teilnehmern das Kärtchen zeigen – vorher laminiert und bereit zum Strahlen – und fragen: „Was seht ihr denn hier?“ 
Wenn das Bild angeschaut und kommentiert wurde, könnt ihr den Text rund um das Bild vorlesen oder die Fragen für ein kurzes, lustiges Gespräch nutzen. Meistens kommen die Gespräche von ganz allein – da müsst ihr gar nicht viel nachhelfen! 

Die Aktion ist als kurze, fröhliche Aktivierung gedacht – am besten mit mehreren Bildern. So 4–5 unterschiedliche Kärtchen reichen völlig, damit niemand überfordert wird. Besonders schön funktioniert das bei Menschen mit Demenz, aber auch alle anderen, die Spaß am Bildergucken und Quatschen haben, sind mit dabei.

Die Karnevalslieder-Bilder wurden mit KI erstellt, damit jede Szene der Lieder auch wirklich sichtbar wird. Klar, KI-Bilder sind nicht immer perfekt – manchmal ein bisschen merkwürdig oder seelenlos  – aber so habt ihr eine große Auswahl an Motiven, die es sonst kaum frei gibt.

Mit diesen Bildern kommt Karnevalsstimmung in jede Runde – Stimmung, Spaß und ein bisschen Musik für die Augen! (Vielleicht die jeweiligen Lieder auf einen Medium deiner Wahl dabei haben, und wenn es beim Bewohner passt vorspielen und vielleicht sogar gemeinsam singen.)

Eckdaten zur Aktivierung:
Passt: Einzel oder Themenrunde
Inhalt: 22 Bildkarten + Text
Dauer: je 5 -10 Minuten
Schwierigkeit: Leicht

PDF Datei zum Ausdrucken 
➔ Übersichten, geordnet nach Themen oder nach Rubriken
➔ Alternative zur Mitgliedschaft - der: Ko-Fi Download Shop Seniorenarbeit  

Bildkarten - Karnevalsklassiker

Übersicht - Karnevalsklassiker

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei - Ein lakonischer Schlachtruf gegen die Vergänglichkeit: Alles hat ein Ende — doch manche Dinge zeigen uns, dass das Leben seine eigenen Scherze macht. Trockenhumor, der hängenbleibt.
 
Am Aschermittwoch ist alles vorbei - Die Trommeln verstummen, die Masken fallen — und plötzlich ist die ausgelassene Zeit zu Ende. Ein ironischer Seufzer über das plötzliche Ausklingen aller Narrenfreuden.
 
Am Rosenmontag bin ich geboren - Stolz verkündet die Erzählerin, an genau jenem Rosenmontag das Licht der Welt gesehen zu haben — als wäre das Schicksal auf Karneval getrimmt. Das Lied verbindet persönliche Geschichte mit närrischer Freude.
 
An der Nordseeküste - Eine Ode an Wind, Wellen und den schroffen Charme der Küste. Launig und mit norddeutschem Einschlag beschreibt es Urlaub, Meer und gute Laune.
 
Da steht ein Pferd auf'm Flur - Die absurde Vorstellung, dass mitten im Haus plötzlich ein Pferd steht, wird lakonisch geschildert und entfaltet komische Wirkung. Die nüchterne Beobachtung macht den Witz perfekt.
 
Der Eiermann - Auf dem Marktplatz wird eine Gestalt besungen, die mit Körben und Eiern durchs Leben hüpft — ein liebevoller Schnappschuss eines Alltagshelden. Humorvoll, warm und ein bisschen schräg.
 
Der treue Husar - Ein Mann steht im Regen, die Augen auf die Ferne gerichtet, und verspricht mit rauer Stimme, niemals von der Seite seiner Geliebten zu weichen. Treue als Ehrenkleid — so klingt das Schwurwort eines Herzens auf Patrouille. 
 
Die Hände zum Himmel - Die Aufforderung ist simpel: Hebt die Hände, feiert mit und lasst die Stimmung steigen. Ein unkompliziertes Partylied, das den Raum zum Mitsingen animiert.
 
Einmal am Rhein - Ein Heimatlied, das die Ufer des Rheins und die Vertrautheit der Region beschreibt. Ruhig, liebevoll und mit einem Hauch nostalgischer Erinnerung an alte Zeiten. 
 
Es ist noch Suppe da - Die Küche dampft, die Teller klappern — und jemand ruft mit einem Augenzwinkern, dass noch genug ist für alle. Ein warmherziger, launiger Trost für hungrige Herzen. 
 
Gell, du hast mich gelle gern - Eine kecke Liebesfrage, die Zuneigung mit einem Augenzwinkern einfordert. Der Text ist direkt, verspielt und perfekt für paarweise Neckereien auf der Tanzfläche. 
 
Heidewitzka, Herr Kapitän - Seemannsgarn trifft auf jubelnden Ausruf des Erstaunens: Man feiert das Kapitänsdasein und das Leben auf hoher See. Das Stück lebt von kräftigen Refrains und humorvoller Übertreibung. 
 
Heile, heile Gänsje - Ein tröstliches Wiegenlied-Motiv in einer volkstümlichen Verpackung: man spricht Verletzungen und Sorgen mit liebevoller Zärtlichkeit klein. Die Melodie ist beruhigend und vertraut.
 
Humbta-Tätärä - Ein fröhlicher, sinnfreier Schlachtruf wird zum Ohrwurm und Mitmach-Element. Der Unsinn ist Programm und lädt zum gemeinsamen Brüllen ein.

Jetzt kommen die lustigen Tage - Ein einfaches, altes Volkslied, das ankündigt, dass nun die lustigen Tage beginnen — ein klassischer Einsteiger für Feiern. Schlichtheit und Vertrautheit machen es zum Evergreen.
 
Polonäse Blankenese - Eine lange, fröhliche Menschenschlange schlängelt sich durch Straßen und Herzen; alle reihen sich ein, singen mit und ziehen vorbei. Das Lied ist pure Mitmach- und Gemeinschaftsfreude. 
 
Schnaps, das war sein letztes Wort - Die Melodie ist schunkelnd, die Stimmung teils wehmütig, teils heiter. Er versucht, mutig zu klingen — bis nur noch ein Nahrungsmittel für die Seele übrigbleibt. Sein letztes Statement ist alkoholisch kurz.
 
So ein Tag, so wunderschön wie heute - Ein hymnisches Lob auf den perfekten Tag: Wärme, Leichtigkeit und ein Gefühl, dass alles möglich ist. Optimismus und Melodie tragen den Zuhörer wie eine kleine Flut.
 
Trizonesien‑Song - Eine spitzzüngige Persiflage auf politische und kulturelle Befindlichkeiten der Nachkriegszeit. Satirisch und lokalpatriotisch zugleich, lädt es zum Schmunzeln über künstliche Staatsideen ein. 
 
Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär - Hier wird ein Tagtraum besungen, in dem aus dem Fluss statt Wasser köstlicher Wein fließt. Der Text spielt mit der Rhein-Romantik und einer fröhlich-verschmitzten Wunschvorstellung.  
 
Wer soll das bezahlen - Eine humorvolle Klage darüber, wer am Ende für die fröhlichen Ausgaben aufkommen soll. Die Frage wird zum wiederkehrenden Gag, der Lachen und Kopfschütteln zugleich erzeugt.
 
Wir kommen alle, alle in den Himmel - Ein augenzwinkernder Chor ruft die Gewissheit aus, dass am Ende alle an einen fröhlichen Ort gelangen. Das Lied nimmt das Leben mit Humor und lädt zum gemeinschaftlichen Mitsingen ein.
 
komplette Ausarbeitung in PDF Datei zum Ausdrucken ... 

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