Feste und Zeiten im Kirchenjahr

Feste und Zeiten im Kirchenjahr

Information zum Thema
Das Kirchenjahr gliedert den Jahreslauf in eine Abfolge von Festen und Zeiten, die wichtige Inhalte des christlichen Glaubens sichtbar machen. Viele dieser Tage sind mit bekannten Traditionen, Bräuchen und persönlichen Erinnerungen verbunden und haben bis heute für Menschen eine besondere Bedeutung. Die folgende Aktivierung soll einen einfachen und niedrigschwelligen Zugang zu diesen Festen ermöglichen. Sie lädt dazu ein, vorhandenes Wissen aufzugreifen, Begriffe zuzuordnen und eigene Erfahrungen mit dem Kirchenjahr ins Gespräch zu bringen.
 
 
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Feste und Zeiten im Kirchenjahr


Auszug der Themenstunde: Feste und Zeiten im Kirchenjahr


Ziel der Aktivierung
Die Teilnehmenden lernen zentrale christliche Feste und kirchliche Tage kennen, ordnen sie zeitlich im Kirchenjahr ein und erschließen ihre Bedeutung im Austausch miteinander.

Material
Kleine Zettel/Kärtchen mit den Namen christlicher Feste, Zeiten und kirchlicher Gedenktage.
Auf die Zettel kommt nur der Name, nicht die Bedeutung.

Ablauf
Kärtchen vorbereiten/ Schreiben Sie die Begriffe einzeln auf kleine Zettel. (Bzw. Vorlage ausdrucken)
Jede teilnehmende Person zieht verdeckt einen Zettel.
Die Person liest den Begriff vor.
Bedeutung erklären – der Teilnehmer darf nun allen erklären, wofür dieser Tag steht, sollte nichts kommen wird gemeinsam überlegt, wofür dieses Fest oder dieser Tag steht.
Die Leitung ergänzt bei Bedarf die richtige Bedeutung.
Die Begriffe können anschließend gemeinsam geordnet werden in einen Zeitstrahl über das Kirchenjahr: Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Gedenktage, Fastenzeit, Erntedank usw. 


Große Feste und zentrale Zeiten
Advent – Vorbereitungszeit auf Weihnachten; Zeit des Wartens und der Hoffnung.
Weihnachten – Fest der Geburt Jesu Christi.
Epiphanias / Heilige Drei Könige – Fest der Erscheinung Jesu; Erinnerung an die Weisen aus dem Morgenland.
Passionszeit / Fastenzeit – Zeit der Besinnung, des Verzichts und der Vorbereitung auf Ostern.
Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit.
Palmsonntag – Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem.
Gründonnerstag – Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu.
Karfreitag – Erinnerung an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz.
Karsamstag – Stiller Tag zwischen Tod und Auferstehung Jesu.
Ostern – Fest der Auferstehung Jesu Christi.
Ostermontag – Fortsetzung des Osterfestes; Erinnerung an die Begegnungen mit dem auferstandenen Christus.
Christi Himmelfahrt – Erinnerung daran, dass Jesus zu Gott, dem Vater, zurückkehrt.
Pfingsten – Fest des Heiligen Geistes; Beginn der Kirche.
Trinitatis / Dreieinigkeitsfest – Fest der Dreieinigkeit Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Fronleichnam – Katholisches Fest der Gegenwart Christi in Brot und Wein.
Erntedank – Dank für die Ernte und für alles, was zum Leben nötig ist.
Reformationstag – Erinnerung an den Beginn der Reformation durch Martin Luther.
Buß- und Bettag – Tag der Besinnung, Umkehr und Bitte um Gottes Hilfe.
Ewigkeitssonntag / Totensonntag – Gedenken an die Verstorbenen und Hoffnung auf ewiges Leben.
Allerheiligen – Gedenken an alle Heiligen.
Allerseelen – Gedenken an die Verstorbenen; besonders in der katholischen Kirche bedeutsam.
Mariä Himmelfahrt – Katholisches Fest der Aufnahme Marias in den Himmel.
Mariä Verkündigung – Erinnerung daran, dass Maria die Botschaft von der Geburt Jesu empfängt.
Maria Lichtmess / Darstellung des Herrn – Erinnerung an die Darstellung Jesu im Tempel.
Hochfest – besonders wichtiges Fest im Kirchenjahr.

Kirchliche Gedenk- und Brauchtumstage
Nikolaus – Gedenktag des heiligen Nikolaus; steht für Hilfsbereitschaft und Teilen.
Sankt Martin – Erinnerung an Martin von Tours; Vorbild des Teilens und der Nächstenliebe.
Kirchweih / Kirchweihfest – Erinnerung an die Einweihung einer Kirche.
Sonntag – Wöchentlicher christlicher Feiertag; Tag der Auferstehung und des Gottesdienstes.
Barbaratag –Brauchtum mit Barbarazweigen.
Totensonntag – evangelischer Gedenktag für die Verstorbenen.
Volkstrauertag – Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewalt, oft kirchlich begleitet.
Stephanstag – Gedenktag des ersten Märtyrers Stephanus.
Heiligabend – kirchlich und familiär sehr wichtig.
Johannistag – Gedenktag Johannes des Täufers.
Petrus und Paulus – Gedenktag der Apostel Petrus und Paulus.

Kleiner Hinweis zur Praxis Für die Aktivierung ist es oft besser, nicht zu viele Begriffe auf einmal zu nehmen. Ideal sind etwa 10–25 Kärtchen, sonst wird es schnell unübersichtlich. Man kann die Begriffe auch in drei Schwierigkeitsstufen sortieren: leicht, mittel, anspruchsvoll.

 

mehr in der kompletten Ausarbeitung in der PDF-Datei für Mitglieder zum Ausdrucken ...

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