10 Minuten Aktivierung: Füllfederhalter
10 Minuten Aktivierung: Füllfederhalter
Information
zur Umsetzung:
Eine 10-Minuten-Aktivierung ist eine kurze,
alltagsnahe Beschäftigung für Senioren und Menschen mit Demenz. Im
Mittelpunkt stehen vertraute Themen, Erinnerungen und die Anregung der
Sinne. Durch
gezielte Fragen, Gespräche und kleine Impulse werden vorhandene
Fähigkeiten gefördert, ohne die Teilnehmer zu überfordern. Bereits
wenige Minuten gemeinsamer Aktivierung können Freude bereiten, das
Wohlbefinden steigern und soziale Kontakte stärken.
Eckdaten zur Aktivierung:
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
Passt: Kurzaktivierung/ Einzelbetreuung
Inhalt: unterschiedliche Idee
Dauer: Mini Aktivierung
Schwierigkeit: Leicht
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Aktivierungen zum Thema - Füllfederhalter
Der Füllfederhalter war für viele Menschen ein wichtiger Begleiter im Alltag. Er gehörte zur Schulzeit, wurde für Briefe, Notizen, Tagebücher oder wichtige Unterschriften verwendet. Viele Senioren erinnern sich an den ersten eigenen Füller, das Schreiben mit Tinte, das Befüllen des Tintenfasses oder an die Schönschrift in der Schule. Ein kleiner Gegenstand wie ein Füllfederhalter kann viele Erinnerungen an Lernen, Arbeit und vergangene Lebensabschnitte wecken.Ziele
- Erinnerungen an Schule, Schreiben und frühere Alltagsgewohnheiten aktivieren.
- Biografische Gespräche über Kindheit, Beruf und persönliche Erlebnisse fördern.
- Feinmotorik und Wahrnehmung durch das Anfassen eines Gegenstandes anregen.
- Langzeitgedächtnis und Wortfindung unterstützen.
- Positive Erinnerungen an vergangene Zeiten wecken.
- Gemeinschaftlichen Austausch und Erzählen fördern.
Vorbereitung
Materialien
- Alter Füllfederhalter
- Tintenfass oder Tintenpatrone
- Federhalter (falls vorhanden)
- Altes Schulheft oder Schreibheft
- Alte Postkarten oder Briefe
- Bleistift und Radiergummi
- Alte Handschriftproben
- Lineal
- Bilder von früheren Schulklassen
Durchführung
Begrüßung und Einstieg
Legen Sie einen Füllfederhalter und ein altes Heft auf den Tisch.
Einführung: "Heute schauen wir uns einen Gegenstand an, den viele aus ihrer Schulzeit kennen: den Füllfederhalter. Früher gehörte er ganz selbstverständlich zum Schreibenlernen dazu. Viele erinnern sich noch an die ersten Schreibversuche, die Schönschrift oder das Klecksen mit Tinte."
Gemeinsames Gespräch
Mögliche Gesprächsimpulse:
- Hatten Sie früher einen eigenen Füllfederhalter?
- Erinnern Sie sich an Ihren ersten Füller?
- Wie sah Ihr Schulmäppchen aus?
- Mussten Sie Schönschrift üben?
- Gab es ein Tintenfass in der Schule?
- Haben Sie gerne Briefe geschrieben?
- Wann haben Sie zuletzt mit einem Füller geschrieben?
- Welche Dinge gehörten früher in den Schulranzen?
- Haben Sie Tagebuch oder Notizen geschrieben?
- Gibt es eine Handschrift, die Sie noch erkennen würden?
Sinnesanregungen
Sehen
Einen Füllfederhalter betrachten - Die Form, Farbe und Spitze erinnern viele an Schulzeit und Schreibenlernen.
Einen Füllfederhalter betrachten - Die Form, Farbe und Spitze erinnern viele an Schulzeit und Schreibenlernen.
Alte Schreibhefte anschauen - Schulhefte mit Linien und Aufgaben wecken Erinnerungen an Unterricht und Hausaufgaben.
Alte Handschriften betrachten - Eine alte Schriftprobe kann Gespräche über Schönschrift und Schreiben früher anregen.
Ein Tintenfass anschauen - Ein Tintenfass erinnert an Zeiten, in denen Tinte eingefüllt werden musste.
Alte Schulbilder betrachten - Fotos von Klassen und Lehrern können Erinnerungen an die Schulzeit wecken.
Schreibmäppchen anschauen - Ein altes Mäppchen erinnert an die Dinge, die Kinder täglich dabeihatten.
Alte Briefe betrachten - Handgeschriebene Briefe erinnern an persönliche Kommunikation ohne Handy.
Verschiedene Schreibgeräte vergleichen - Füller, Bleistift und Kugelschreiber zeigen die Veränderung im Alltag.
Alte Zeugnisse betrachten - Sie erinnern an Schule, Lernen und vergangene Lebensabschnitte.
Schreibwaren anschauen - Lineal, Radiergummi und Hefte wecken Erinnerungen an den Unterricht.
Hören
Feder über Papier hören - Das Geräusch beim Schreiben mit einem Füller ist vielen noch vertraut.
Tintenfass öffnen hören - Das kleine Geräusch erinnert an alte Schulsituationen.
Blättern in Heften hören - Das Umblättern erinnert an Schulbücher und Unterricht.
Kreide an der Tafel hören - Viele verbinden dieses Geräusch mit früherem Unterricht.
Schulgeräusche hören - Stimmen, Pausenglocken oder Klassenzimmergeräusche können Erinnerungen wecken.
Alte Schullieder hören - Lieder aus der Kindheit erinnern an gemeinsame Schulzeiten.
Schreibgeräusche vergleichen - Bleistift, Kugelschreiber und Füller klingen unterschiedlich.
Pausenglocke hören - Sie erinnert an Schulpausen und den Tagesablauf.
Alte Radiosendungen hören - Viele Menschen lernten oder schrieben früher mit dem Radio im Hintergrund.
Geschichten aus der Schulzeit erzählen - Die Gruppe kann typische Geräusche von früher sammeln.
Riechen
Tinte riechen - Der Geruch von Tinte erinnert viele direkt an Schule und Schreiben.
Papier riechen - Papierduft weckt Erinnerungen an Hefte, Bücher und Briefe.
Alte Bücher riechen - Bücher erinnern an Lesen, Lernen und Unterricht.
Holz von Bleistiften riechen - Der Duft erinnert an Schulmaterialien.
Radiergummi riechen - Viele kennen diesen typischen Geruch aus dem Schulmäppchen.
Leder riechen - Alte Taschen oder Mäppchen aus Leder erinnern an früher.
Holz von Schreibtischen riechen - Holz erinnert an alte Klassenzimmer und Möbel.
Papier von Briefen riechen - Briefe verbinden sich mit persönlichen Nachrichten.
Kreide riechen - Kreide erinnert an Tafeln und Schulunterricht.
Schreibtischumgebung riechen - Der Geruch von Papier, Holz und Stiften schafft eine alte Lernatmosphäre.
Schmecken
(Das Thema Füllfederhalter wird über passende Erinnerungen an Schule und Alltag ergänzt.)
Pausenbrot - Das Pausenbrot erinnert an Schulzeit und den Weg zur Schule.
Kakao - Viele Kinder bekamen früher Kakao oder Milchgetränke.
Apfel - Ein Apfel im Schulranzen ist eine klassische Erinnerung.
Bonbons - Kleine Süßigkeiten erinnern an Kindheit und Pausen.
Butterbrot - Ein einfaches Brot gehört für viele zur Schulzeit.
Kuchen - Selbstgebackener Kuchen erinnert an Nachmittage nach der Schule.
Milch - Viele verbinden Milch mit Frühstück und Kindheit.
Obst aus dem Garten - Obst erinnert an Vesper und Pausen.
Tee - Ein warmes Getränk erinnert an gemütliche Schreibstunden zuhause.
Lieblingsessen nach der Schule - Viele erinnern sich an das Essen, das nach dem Unterricht wartete.
Fühlen
Füllfederhalter halten - Das Gewicht und die Form erinnern an Schreiben und Schulzeit.
Feder über Papier bewegen - Eine Schreibbewegung kann alte Gewohnheiten aktivieren.
Papier fühlen - Die Oberfläche erinnert an Hefte, Briefe und Notizen.
Tintenpatrone anfassen - Sie erinnert an das Nachfüllen und die Pflege des Füllers.
Alte Hefte fühlen - Das Papier und der Umschlag wecken Erinnerungen an Schule.
Bleistift halten - Ein Bleistift erinnert an erste Schreibübungen.
Radiergummi fühlen - Er erinnert an Fehler verbessern und Lernen.
Lineal ertasten - Ein Lineal gehört für viele zum Schulmäppchen.
Altes Mäppchen öffnen - Das Öffnen erinnert an den Schulalltag.
Briefpapier fühlen - Papier in der Hand erinnert an geschriebene Nachrichten.
Interaktive Aktivitäten
- Den Füllfederhalter herumgeben und beschreiben lassen.
- Gemeinsam alte Schreibgeräte sammeln.
- Erraten: „Wofür wurde dieser Gegenstand früher benutzt?“
- Eine kurze Schreibbewegung ausprobieren.
- Alte Schulbegriffe sammeln: Tafel, Heft, Pause, Lehrer…
- Erinnerungen an den ersten Schultag erzählen.
- Früher und heute vergleichen: Schreiben, Schule, Kommunikation.
- Eine alte Handschrift bewundern.
- Lieblingsfach aus der Schule nennen.
- Gemeinsam überlegen: „Was gehörte früher in einen Schulranzen?“
Abschluss
Beenden Sie die Aktivierung mit einer kurzen Zusammenfassung: „Ein Füllfederhalter war früher nicht nur ein Schreibgerät. Er begleitete Menschen durch Schule, Ausbildung und viele wichtige Momente im Leben. Ein kleiner Gegenstand kann große Erinnerungen bewahren – an Lehrer, Mitschüler, Briefe und persönliche Geschichten.“
Zum Abschluss kann jeder Teilnehmer erzählen: „Was ist Ihnen aus Ihrer Schulzeit besonders in Erinnerung geblieben?“

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