Auch-Mütter-dürfen-faul-sein-Tag

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden. 

 
Auch-Mütter-dürfen-faul-sein-Tag


Hausarbeits-Pantomime
Begriffe aus dem Haushalt werden pantomimisch dargestellt: Bügeln – Staubsaugen – Wäsche aufhängen – Fensterputzen – Kochen – Abwaschen – Bettenmachen – Staubwischen – Einkaufen – Kuchenbacken
Die Gruppe errät den Begriff. Die Bewegungen können vollständig im Sitzen ausgeführt werden.
Blogbeitrag: Umschreiben Sie ... - Haushalt
 
Umschreiben Sie ... - Haushalt

 
 
 
Haushalt früher und heute
Zwei Seiten werden miteinander verglichen:
Früher: Waschen mit der Hand – Wäsche aufhängen – Lebensmittel einkaufen – Einkochen – Bügeln – Teppiche klopfen
Heute: Waschmaschine – Trockner – Geschirrspüler – Staubsaugerroboter – Lieferdienst – Fertiggerichte
Die Gruppe entscheidet:
Was war früher besser?
Was ist heute besser?
Zusatzfrage: Welche moderne Erfindung hätte Ihnen früher wirklich das Leben erleichtert?

 
Faulenzer-Gymnastik im Sitzen
Eine humorvolle Bewegungseinheit im Sitzen.
Beispiele: Wir tun so, als würden wir …
  • im Liegestuhl liegen
  • Kaffee trinken
  • Zeitung lesen
  • genüsslich gähnen
  • sich strecken
  • die Füße hochlegen
  • ein Nickerchen machen
  • gemütlich naschen
  • fernsehen
Dazwischen folgen kleine Bewegungen:
Arme ausschütteln – Schultern kreisen – Hände öffnen und schließen – Füße bewegen – leicht strecken
Abschluss: Und jetzt: einmal tief durchatmen und absolut nichts tun!
Für einige Sekunden bleibt die Gruppe einfach still.
 
 
Wer kennt den Faulenzer-Trick?
Die Betreuungskraft nennt Alltagssituationen. Die Teilnehmer überlegen gemeinsam, wie man Arbeit sparen kann.Beispiele: Die Wäsche liegt noch im Korb.
Mögliche Antworten:
  • Morgen ist auch noch ein Tag.
  • Der Kuchen sollte eigentlich heute gebacken werden.
  • Dann gibt es eben Kekse.
  • Das Wohnzimmer müsste aufgeräumt werden.
  • Dann nennen wir es kreative Unordnung.
Diese Übung sorgt für Humor und regt gleichzeitig zum spontanen Sprechen an.
 
 
Haushalts-Geräusche erraten
Die Betreuungskraft macht Geräusche oder beschreibt sie:
Brummmmmm … → Staubsauger
Plätsch … → Wasserhahn
Klick … klapp … → Wäscheklammer
Klingeling … → Küchenwecker
Piep … piep … → Waschmaschine
Die Gruppe errät das Geräusch.

 
Gegenstände aus dem Haushalt – Fühlspiel
In einen Stoffbeutel werden bekannte Gegenstände gelegt:
Wäscheklammer – Kochlöffel – Schwamm – Bürste – Nudelholz – Topflappen – Knopf – Wäscheleine
Ein Teilnehmer ertastet einen Gegenstand und versucht, ihn zu erkennen.
Zusatzfrage: Wofür wurde dieser Gegenstand früher benutzt?
Bei Bedarf können ältere Gegenstände verwendet werden, die Erinnerungen an den früheren Haushalt wecken.

 
Meine unbeliebteste Hausarbeit
Jeder darf – freiwillig – seine persönliche „Lieblings-Hassarbeit“ nennen.
Zum Beispiel: Bügeln! Fensterputzen! Socken sortieren! Abwaschen!
Anschließend wird abgestimmt: Die unbeliebteste Hausarbeit der Gruppe
Das Ergebnis kann auf einem Flipchart festgehalten werden.
 
 
Sprichwort-Spiel: Wer faulenzt, …
Bekannte Redewendungen werden begonnen und von der Gruppe ergänzt.
Zum Beispiel:
Morgen, morgen, nur nicht heute … → sagen alle faulen Leute.
Was du heute kannst besorgen … →  das verschiebe nicht auf morgen.
Erst die Arbeit … → dann das Vergnügen.
Wer rastet … → der rostet.
Gut Ding … → will Weile haben.
In der Ruhe … → liegt die Kraft.
Was lange währt … → wird endlich gut.
Aller Anfang … → ist schwer.
Übung … → macht den Meister.
Wo gehobelt wird … → da fallen Späne.
Jeder kehrt … → vor seiner eigenen Tür.
Man muss die Feste … → feiern, wie sie fallen.
Aller guten Dinge … → sind drei.
Ende gut … → alles gut.
Die Gruppe kann gemeinsam ergänzen.

Anschließend kann humorvoll die „Faulenzer-Version“ erfunden werden:
Aus Erst die Arbeit, dann das Vergnügen → wird beispielsweise: Heute kommt zuerst das Vergnügen – die Arbeit kann warten.
Aus Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen → wird: Was du heute kannst verschieben, das muss heute nicht passieren.
Aus Wer rastet, der rostet →  wird: Wer heute rastet, lädt seine Kräfte wieder auf.
Aus Gut Ding will Weile haben →  wird: Dann lassen wir uns heute einfach besonders viel Zeit.
Aus In der Ruhe liegt die Kraft →  wird: Dann sammeln wir heute ganz in Ruhe unsere Kräfte.
Aus Wo gehobelt wird, da fallen Späne →  wird: Wo gefaulenzt wird, fällt höchstens ein Stück Kuchen.
Aus Aller Anfang ist schwer → wird: Dann fangen wir heute einfach gar nicht erst an.
Aus Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür  → wird: Heute bleibt der Besen einfach stehen.
Aus Ende gut, alles gut → wird: Wenn der Faulenzertag gemütlich endet, war er erfolgreich.

 
Das gönne ich mir heute!
Jeder Teilnehmer nennt eine kleine Sache, die er sich an einem Faulenzertag gönnen würde.
Beispiele: lange schlafen – Kuchen essen – Musik hören – fernsehen – spazieren gehen – Kaffee trinken – lesen – telefonieren – im Sessel sitzen
Die Antworten können auf Karten gesammelt werden. Daraus entsteht: Unsere persönliche Faulenzer-Wunschliste 

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