Lass-Deine-Katze-untersuchen-Tag

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden.
 
 
 
Lass-Deine-Katze-untersuchen-Tag

 
 

Lass-Deine-Katze-untersuchen-Tag

Der Lass-deine-Katze-untersuchen-Tag soll Katzenhalter daran erinnern, die Gesundheit ihrer Tiere nicht zu vernachlässigen und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen wahrzunehmen. Der Aktionstag lenkt den Blick auf Vorsorge, Impfungen und die frühzeitige Erkennung möglicher Erkrankungen und bietet damit einen Anlass, sich mit der Verantwortung für Haustiere zu beschäftigen. 
 
 
Katzen aus aller Welt
Zeigen Sie den Teilnehmern Bilder verschiedener Hauskatzenrassen und Wildkatzen aus aller Welt. Gemeinsam wird überlegt, woher die Tiere stammen, wie sie aussehen und worin sie sich unterscheiden. Die Teilnehmer können raten, welche Katze besonders groß, klein, flauschig oder wild ist. Anschließend werden bekannte Katzen aus Filmen, Büchern und Geschichten gesammelt.

Beispiele für Katzenrassen aus aller Welt:
  • Maine Coon – USA, Bundesstaat Maine; eine der größten Hauskatzenrassen
  • Norwegische Waldkatze – Norwegen; kräftige, langhaarige Katze mit dichtem Fell
  • Sibirische Katze – Russland, Sibirien; robuste, langhaarige Katze
  • Türkisch Angora – Türkei, besonders aus der Region Ankara; bekannt für ihr langes, seidiges Fell
  • Türkisch Van – Türkei, Region um den Vansee; häufig mit weißem Fell und farbigen Abzeichen am Kopf
  • Perserkatze – historisch aus Persien, dem heutigen Iran; langhaarige Katze mit dichtem Fell
  • Siamkatze – Thailand, früher Siam; schlanke Katze mit typischer Fellzeichnung
  • Bengalkatze – USA; Hauskatzenrasse mit wildkatzenähnlicher Fellzeichnung
  • Abessinierkatze – vermutlich aus Ostafrika; kurzhaarige Katze mit geticktem Fell
  • Ägyptische Mau – Ägypten; eine der ältesten bekannten Katzenrassen mit auffälliger Zeichnung
  • Britisch Kurzhaar – Großbritannien; kräftige, kompakte Katze mit kurzem Fell
  • Europäisch Kurzhaar – Europa; weit verbreitete Hauskatzenrasse
  • Scottish Fold – Schottland; bekannt für ihre nach vorne gefalteten Ohren
  • Manx-Katze – Isle of Man; häufig mit sehr kurzem oder fehlendem Schwanz
  • Ragdoll – USA, Kalifornien; große, langhaarige und meist sehr ruhige Katze
  • Sphynx – Kanada; nahezu haarlose Hauskatzenrasse
Beispiele für Wildkatzen aus aller Welt:
  • Löwe – Afrika und ein kleiner Bestand in Indien
  • Tiger – Asien
  • Leopard – Afrika und Asien
  • Jaguar – Mittel- und Südamerika
  • Gepard – vor allem Afrika
  • Puma – Nord- und Südamerika
  • Luchs – Europa, Asien und Nordamerika
  • Schneeleopard – Hochgebirge Zentralasiens
  • Ozelot – Mittel- und Südamerika
  • Serval – Afrika
  • Karakal – Afrika und Teile Asiens
  • Europäische Wildkatze – Europa
Bekannte Katzen aus Filmen, Büchern und Geschichten: Garfield, Tom aus „Tom und Jerry“, Kater Mikesch, Findus aus „Pettersson und Findus“, der gestiefelte Kater, Felix die Katze, Simba aus „Der König der Löwen“, Mieze aus „Die Bremer Stadtmusikanten“ und die Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“.
 

Meine Katze von früher
Laden Sie die Teilnehmer zu einer persönlichen Erinnerungsrunde über Katzen ein. Wer früher selbst eine Katze hatte, kann von seinem Tier erzählen: Wie hieß die Katze? Welche Farbe und welches Aussehen hatte sie? War sie eher verschmust oder scheu? Was hat sie besonders gerne gemacht?
Auch Erinnerungen an Katzen aus der Kindheit können aufgegriffen werden. Vielleicht gab es Katzen auf dem Bauernhof, in der Scheune, bei Nachbarn oder in der Familie. Die Teilnehmer können erzählen, welche Aufgaben Katzen früher hatten, beispielsweise Mäuse fangen, und welche besonderen Erlebnisse sie mit den Tieren verbinden.
Für bettlägerige oder mobilitätseingeschränkte Teilnehmer können Katzenfotos, Bilderbücher oder ein weiches Stofftier als Gesprächsimpuls ans Bett gebracht werden. Gemeinsam können die Bilder betrachtet und persönliche Erinnerungen an frühere Haustiere geweckt werden.

 
Katzenbewegungen
Bei dieser Bewegungsaktivierung schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle einer Katze und ahmen verschiedene typische Katzenbewegungen nach. Die Übungen können im Sitzen oder im Stehen durchgeführt und an die individuellen Fähigkeiten angepasst werden. Mögliche Bewegungsbeispiele:
  • Die Katze streckt sich: Beide Arme weit nach oben strecken und sich anschließend langsam wieder entspannen.
  • Die Katze putzt sich: Mit den Händen über Arme, Hände und Schultern streichen, als würde sich die Katze gründlich putzen.
  • Die Katze schleicht: Die Finger langsam über die Oberschenkel oder die Tischplatte „schleichen“ lassen.
  • Die Katze macht einen Buckel: Die Schultern nach vorne ziehen und den Rücken leicht rund machen, anschließend wieder aufrichten.
  • Die Katze streckt die Pfoten: Beide Arme nach vorne ausstrecken und die Finger mehrmals öffnen und schließen.
  • Die Katze fährt die Krallen aus: Die Finger zu Fäusten schließen und anschließend weit öffnen.
  • Die Katze wäscht ihr Gesicht: Mit beiden Händen sanft über das Gesicht streichen.
  • Die Katze dreht die Ohren: Den Kopf langsam nach links und rechts drehen und dabei aufmerksam „lauschen“.
  • Die Katze schläft: Die Hände an die Wange legen und für einen Moment die Augen schließen.
  • Die Katze schnurrt: Die Hände auf den Bauch legen und ruhig ein- und ausatmen.
  • Die Katze jagt eine Maus: Mit den Händen schnell nach vorne greifen und wieder zurückziehen.
  • Die Katze fängt einen Schmetterling: Abwechselnd mit beiden Händen nach oben greifen.
  • Die Katze springt: Im Sitzen beide Arme schwungvoll nach oben bewegen. Im Stehen kann ein kleiner Sprung oder ein kräftiges Aufrichten auf die Zehenspitzen erfolgen.
  • Die Katze wedelt mit dem Schwanz: Einen Arm hinter dem Körper oder seitlich hin und her bewegen.
  • Die Katze läuft: Im Sitzen abwechselnd die Füße anheben und auf der Stelle „laufen“.
Die Betreuungskraft kann die Bewegungen nacheinander ansagen oder daraus eine kleine „Katzengeschichte“ gestalten: Die Katze wacht auf, streckt sich, putzt sich, schleicht durch den Raum, entdeckt eine Maus, springt hinterher und legt sich anschließend wieder zum Schlafen hin.
 
 
Märchenstunde: Katz und Maus in Gesellschaft
Gestalten Sie eine abwechslungsreiche Aktivierungseinheit rund um das Märchen „Katze und Maus in Gesellschaft“ der Brüder Grimm. Lesen Sie das Märchen gemeinsam vor und sprechen Sie anschließend über die Handlung und die Figuren. Ergänzen Sie die Märchenstunde durch kleine Erzähl- und Gesprächsimpulse sowie einfache Gedächtnisübungen, bei denen die Teilnehmer sich an wichtige Figuren, Ereignisse und Einzelheiten der Geschichte erinnern.
Blogbeiträge: Märchenstunde: Katz und Maus in Gesellschaft


 

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