Welt-Foto-Tag

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden.
 
 
 
Welt-Foto-Tag

 
 

Welt-Foto-Tag

Der Welt-Foto-Tag feiert die Bedeutung der Fotografie als Möglichkeit, besondere Momente festzuhalten, Geschichten zu erzählen und Erinnerungen zu bewahren. Der 19. August erinnert dabei an die Präsentation des Daguerreotypie-Verfahrens von Louis Daguerre im Jahr 1839 in Paris, das als wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Fotografie gilt. Der Tag ist daher eine schöne Gelegenheit, alte Fotoalben hervorzuholen und sich gemeinsam an vergangene Erlebnisse zu erinnern. 
 

Mein wichtigstes Foto 
Jeder Teilnehmer bringt ein persönliches Foto mit oder wählt eines aus einer vorbereiteten Bildauswahl aus. Anschließend darf er erzählen, was auf dem Foto zu sehen ist, wer darauf abgebildet ist und warum dieses Bild für ihn eine besondere Bedeutung hat. Die Fotos regen persönliche Erinnerungen und Gespräche an.


Foto-Detektive
Zeigen Sie den Teilnehmern ein Foto und betrachten Sie es zunächst gemeinsam. Anschließend wird das Bild abgedeckt. Nun sind die Teilnehmer als „Foto-Detektive“ gefragt: Sie versuchen, sich möglichst genau an die Details des Bildes zu erinnern und die Fragen der Betreuungskraft zu beantworten.
Mögliche Fragen:
  • Welche Farben waren auf dem Bild zu sehen? 
  • Wie viele Personen waren abgebildet? 
  • Was hatten die Personen an? 
  • Was war im Hintergrund zu erkennen? 
  • Standen dort Bäume, Häuser oder Fahrzeuge? 
  • War das Bild drinnen oder draußen aufgenommen? 
  • Welche Gegenstände konnten Sie entdecken?
Anschließend wird das Foto wieder aufgedeckt und gemeinsam überprüft, welche Details richtig erinnert wurden.

 
Damals und heute 
Zeigen Sie den Teilnehmern alte und aktuelle Fotos eines bekannten Ortes, beispielsweise des eigenen Wohnortes, eines Stadtviertels oder eines bekannten Platzes. Gemeinsam werden die Bilder betrachtet und miteinander verglichen. Die Teilnehmer überlegen, was sich im Laufe der Jahre verändert hat und woran sie sich noch erinnern.
Mögliche Gesprächsimpulse:
  • Wie sah die Straße früher aus? 
  • Welche Gebäude standen damals dort? 
  • Was hat sich verändert? 
  • Welche Geschäfte oder Häuser gibt es heute nicht mehr? 
  • Welche neuen Gebäude sind hinzugekommen? 
  • Wie sah der Verkehr früher aus? 
  • Erinnern Sie sich an einen besonderen Ort auf dem Bild?
Die Teilnehmer können eigene Erinnerungen und Geschichten zu den gezeigten Orten erzählen. So werden Erinnerungsvermögen, Orientierung und biografisches Erzählen miteinander verbunden.


 

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