Autofreier Tag
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Autofreier Tag
Der Autofreie Tag findet jedes Jahr am 22. September statt. Er ist ein international verbreiteter Aktionstag, der dazu anregt, das Auto möglichst stehen zu lassen und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Besonders in Europa ist er Teil der Europäischen Mobilitätswoche.Warum gibt es ihn? - Der Aktionstag soll zeigen, wie Städte aussehen und sich anfühlen können, wenn weniger Autos unterwegs sind. Gleichzeitig wird auf Themen wie Luftverschmutzung, Verkehrslärm, Platzverbrauch und nachhaltige Mobilität aufmerksam gemacht.
Seit wann? - Die Ursprünge liegen in Frankreich: 1998 startete das französische Umweltministerium gemeinsam mit Städten die Aktion „In die Stadt – ohne mein Auto!“. 1999 folgte ein europaweiter Pilot-Tag; seit 2000 wird der 22. September als europaweiter autofreier Tag begangen.
Zusammenhang mit der Europäischen Mobilitätswoche:
Seit 2002 findet vom 16. bis 22. September die Europäische Mobilitätswoche statt. Der Autofreie Tag bildet ihren Abschluss.
Seit 2002 findet vom 16. bis 22. September die Europäische Mobilitätswoche statt. Der Autofreie Tag bildet ihren Abschluss.
Was passiert an diesem Tag? - Städte und Gemeinden können beispielsweise Straßen für den Autoverkehr sperren und sie für Fußgänger und Radfahrer öffnen. Häufig gibt es Fahrradaktionen, Straßenfeste, Spielangebote, Informationsveranstaltungen oder besondere Angebote des öffentlichen Verkehrs.
Verkehrsmittel-Puzzle
Bilder verschiedener Verkehrsmittel werden zerschnitten. Die Teilnehmer setzen sie zusammen.
Beispiele: Fahrrad – Bus – Straßenbahn – Zug – Schiff – Motorrad – Roller
Danach: Wie sind Sie früher am liebsten unterwegs gewesen?
Bilder verschiedener Verkehrsmittel werden zerschnitten. Die Teilnehmer setzen sie zusammen.
Beispiele: Fahrrad – Bus – Straßenbahn – Zug – Schiff – Motorrad – Roller
Danach: Wie sind Sie früher am liebsten unterwegs gewesen?
Verkehrsmittel-Geräusche erraten
Die Betreuungskraft spielt oder macht Geräusche: Zug, Fahrradklingel, Bus, Auto, Straßenbahn, Schiffshorn
Die Betreuungskraft spielt oder macht Geräusche: Zug, Fahrradklingel, Bus, Auto, Straßenbahn, Schiffshorn
Die Teilnehmer raten: Welches Verkehrsmittel ist das?
Hinweis es gibt unter den Ausarbeitung ein: Verkehrsgeräusche - Bingo
Hinweis es gibt unter den Ausarbeitung ein: Verkehrsgeräusche - Bingo
Wortfindung - Unterwegs
Die Gruppe sammelt Begriffe zum Thema.
Beispiele: Fahrkarte – Bahnhof – Haltestelle – Koffer – Fahrplan – Fahrrad – Lenkrad – Tankstelle – Ampel – Zebrastreifen
Buchstaben-Spiel - Welches Wort beginnt mit B?
Beispiele: Fahrkarte – Bahnhof – Haltestelle – Koffer – Fahrplan – Fahrrad – Lenkrad – Tankstelle – Ampel – Zebrastreifen
Buchstaben-Spiel - Welches Wort beginnt mit B?
Bus – Bahnhof – Bremsen – Bordstein
Verkehrsmittel nach Geschwindigkeit sortieren
Karten werden auf den Tisch gelegt: Fahrrad – Bus – Zug – Auto – Schiff – Flugzeug
Die Teilnehmer überlegen:
Karten werden auf den Tisch gelegt: Fahrrad – Bus – Zug – Auto – Schiff – Flugzeug
Die Teilnehmer überlegen:
- Was fährt langsam?
- Was fährt schnell?
- Was fährt auf Schienen?
- Was fährt auf dem Wasser?
Stadt ohne Autos
Die Gruppe überlegt gemeinsam: „Stellen Sie sich vor, unsere Stadt wäre heute komplett autofrei. Was würde sich verändern?“
Mögliche Antworten: mehr Fußgänger – mehr Fahrräder – mehr Platz – weniger Verkehr – weniger Lärm – mehr Straßenbahn
Es geht nicht um richtige oder falsche Antworten, sondern um das gemeinsame Nachdenken.
Die Gruppe überlegt gemeinsam: „Stellen Sie sich vor, unsere Stadt wäre heute komplett autofrei. Was würde sich verändern?“
Mögliche Antworten: mehr Fußgänger – mehr Fahrräder – mehr Platz – weniger Verkehr – weniger Lärm – mehr Straßenbahn
Es geht nicht um richtige oder falsche Antworten, sondern um das gemeinsame Nachdenken.
Fortbewegungs-Pantomime
Ein Teilnehmer zieht eine Karte.
Beispiele:
Ein Teilnehmer zieht eine Karte.
Beispiele:
- Fahrrad fahren
- Bus fahren
- Zug fahren
- rudern
- Skifahren
- Rollschuh fahren
- Motorrad fahren
- Koffer tragen
- über eine Straße gehen
Der Fußgängerweg
Im Raum wird mit Klebeband ein Weg markiert. Unterwegs befinden sich Stationen: Stopp – Richtungswechsel – Zebrastreifen – Hindernis – Parkbank
Die Teilnehmer gehen den Weg langsam ab. An den Stationen erfolgen kleine Aufgaben.
Zum Beispiel:
Stopp - 3-mal tief ein- und ausatmen.
Im Raum wird mit Klebeband ein Weg markiert. Unterwegs befinden sich Stationen: Stopp – Richtungswechsel – Zebrastreifen – Hindernis – Parkbank
Die Teilnehmer gehen den Weg langsam ab. An den Stationen erfolgen kleine Aufgaben.
Zum Beispiel:
Stopp - 3-mal tief ein- und ausatmen.
Zebrastreifen - 5 Schritte gemeinsam zählen.
Richtungswechsel - Nach links oder rechts drehen.
Richtungswechsel - Nach links oder rechts drehen.
Parkbank - Eine kurze Gedächtnisfrage beantworten.
Alternative: Die komplette Strecke wird im Sitzen mit Arm- und Fußbewegungen durchgeführt.
Alternative: Die komplette Strecke wird im Sitzen mit Arm- und Fußbewegungen durchgeführt.
Verkehrszeichen-Memory
Karten mit Verkehrszeichen werden als Memory verwendet.
Mögliche Begriffe: Stopp – Einbahnstraße – Fußgänger – Fahrrad – Parkplatz – Zebrastreifen
Nach dem Finden eines Paares: Was bedeutet dieses Zeichen?
Karten mit Verkehrszeichen werden als Memory verwendet.
Mögliche Begriffe: Stopp – Einbahnstraße – Fußgänger – Fahrrad – Parkplatz – Zebrastreifen
Nach dem Finden eines Paares: Was bedeutet dieses Zeichen?
Was gehört wohin?
Verschiedene Gegenstände oder Bildkarten werden sortiert.
Bahnhof: Fahrkarte – Gleis – Koffer – Fahrplan
Verschiedene Gegenstände oder Bildkarten werden sortiert.
Bahnhof: Fahrkarte – Gleis – Koffer – Fahrplan
Fahrrad: Helm – Klingel – Reifen – Fahrradschloss
Auto: Lenkrad – Sicherheitsgurt – Tankstelle – Reifen
Urlaub: Koffer – Sonnenhut – Badeanzug – Kamera
Auto: Lenkrad – Sicherheitsgurt – Tankstelle – Reifen
Urlaub: Koffer – Sonnenhut – Badeanzug – Kamera
Erinnerungsrunde: Meine erste große Reise
Biografische Gesprächsrunde:
Biografische Gesprächsrunde:
- Wohin sind Sie zum ersten Mal eine längere Strecke gefahren?
- Waren Sie mit Auto, Bus oder Zug unterwegs?
- Wer war dabei?
- Wie lange dauerte die Reise?
- Wo wurde Pause gemacht?
- Was hatten Sie im Koffer?
- Gab es ein besonderes Erlebnis unterwegs?
- Wohin würden Sie gerne noch einmal fahren?
Bewegungswürfel „Unterwegs“
Ein großer Würfel bekommt sechs Aufgaben:
1 – auf der Stelle marschieren
2 – Arme wie beim Radfahren bewegen
3 – Lenkradbewegung machen
4 – Zugbewegung mit den Armen
5 – winken wie am Bahnhof
6 – dreimal aufstehen und hinsetzen
Die Teilnehmer würfeln abwechselnd. Die Aufgaben können vollständig an die körperlichen Möglichkeiten der Gruppe angepasst werden.
Ein großer Würfel bekommt sechs Aufgaben:
1 – auf der Stelle marschieren
2 – Arme wie beim Radfahren bewegen
3 – Lenkradbewegung machen
4 – Zugbewegung mit den Armen
5 – winken wie am Bahnhof
6 – dreimal aufstehen und hinsetzen
Die Teilnehmer würfeln abwechselnd. Die Aufgaben können vollständig an die körperlichen Möglichkeiten der Gruppe angepasst werden.
Musikalische Aktivierung „Unterwegs“
Bekannte Lieder zum Thema Reisen, Wandern oder Unterwegssein werden gemeinsam gesungen.
Zwischen den Liedern können kleine Bewegungen eingebaut werden:
Bekannte Lieder zum Thema Reisen, Wandern oder Unterwegssein werden gemeinsam gesungen.
Zwischen den Liedern können kleine Bewegungen eingebaut werden:
- im Takt mit den Händen klatschen
- Füße bewegen
- Arme schwingen
- Zugbewegungen nachahmen


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