Internationaler Tag der Höhlen und unterirdischen Welten
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Internationaler Tag der Höhlen und unterirdischen Welten
Der Internationale Tag der Höhlen und des Karsts (International Day of Caves and Karst) findet jedes Jahr am 13. September statt. Die UNESCO hat ihn im November 2025 offiziell ausgerufen. 2026 wurde er erstmals begangen.
Warum gibt es ihn? - Der Aktionstag soll weltweit auf die Bedeutung und den Schutz von Höhlen und Karstlandschaften aufmerksam machen. Diese Lebensräume sind empfindlich und beherbergen besondere Tier- und Pflanzenarten sowie wichtige geologische und kulturelle Zeugnisse.
Wer hat den Tag angestoßen? - Die Initiative ging von der International Union of Speleology (UIS) aus und wurde von Slowenien bei der UNESCO eingebracht. Die UNESCO-Generalversammlung beschloss die Ausrufung am 12. November 2025 in Samarkand.
Warum sind Höhlen und Karst wichtig? - Karstlandschaften bedecken einen großen Teil der Erdoberfläche und sind für die Wasserversorgung von großer Bedeutung. Laut UNESCO liefern sie Trinkwasser für mehr als eine Milliarde Menschen. Außerdem sind sie Lebensraum für zahlreiche besondere Arten und bewahren Spuren der Erd- und Menschheitsgeschichte.
Was soll an diesem Tag passieren? - Menschen sollen sich über Höhlen und Karst informieren und für deren Schutz sensibilisiert werden. Möglich sind beispielsweise Höhlenführungen, Ausstellungen, Vorträge, Schulprojekte und wissenschaftliche Veranstaltungen.
Warum der 13. September? - Das Datum erinnert unter anderem an die erste Präsentation der International Union of Speleology bei der UNESCO in Paris am 13. September 2021. Außerdem wurde berücksichtigt, dass der Termin für internationale Veranstaltungen geeignet ist.
Warum gibt es ihn? - Der Aktionstag soll weltweit auf die Bedeutung und den Schutz von Höhlen und Karstlandschaften aufmerksam machen. Diese Lebensräume sind empfindlich und beherbergen besondere Tier- und Pflanzenarten sowie wichtige geologische und kulturelle Zeugnisse.
Wer hat den Tag angestoßen? - Die Initiative ging von der International Union of Speleology (UIS) aus und wurde von Slowenien bei der UNESCO eingebracht. Die UNESCO-Generalversammlung beschloss die Ausrufung am 12. November 2025 in Samarkand.
Warum sind Höhlen und Karst wichtig? - Karstlandschaften bedecken einen großen Teil der Erdoberfläche und sind für die Wasserversorgung von großer Bedeutung. Laut UNESCO liefern sie Trinkwasser für mehr als eine Milliarde Menschen. Außerdem sind sie Lebensraum für zahlreiche besondere Arten und bewahren Spuren der Erd- und Menschheitsgeschichte.
Was soll an diesem Tag passieren? - Menschen sollen sich über Höhlen und Karst informieren und für deren Schutz sensibilisiert werden. Möglich sind beispielsweise Höhlenführungen, Ausstellungen, Vorträge, Schulprojekte und wissenschaftliche Veranstaltungen.
Warum der 13. September? - Das Datum erinnert unter anderem an die erste Präsentation der International Union of Speleology bei der UNESCO in Paris am 13. September 2021. Außerdem wurde berücksichtigt, dass der Termin für internationale Veranstaltungen geeignet ist.
Höhlenforscher-Ausrüstung – Was gehört in den Rucksack?
Auf einem Tisch liegen verschiedene Gegenstände: Taschenlampe – Helm – Seil – Trinkflasche – Rucksack – Wanderkarte – warme Jacke – Gummistiefel – Regenschirm – Kochlöffel – Sonnenbrille – Handtuch
Die Gegenstände werden gemeinsam betrachtet.
Die Frage lautet: Was könnte ein Höhlenforscher wirklich gebrauchen?
Auf einem Tisch liegen verschiedene Gegenstände: Taschenlampe – Helm – Seil – Trinkflasche – Rucksack – Wanderkarte – warme Jacke – Gummistiefel – Regenschirm – Kochlöffel – Sonnenbrille – Handtuch
Die Gegenstände werden gemeinsam betrachtet.
Die Frage lautet: Was könnte ein Höhlenforscher wirklich gebrauchen?
Die Senioren entscheiden, welche Gegenstände sinnvoll sind und welche nicht. Dabei darf auch geraten und diskutiert werden.
Tropfsteinhöhle – Bilder betrachten und Formen entdecken
Zeigen Sie großformatige Bilder von Tropfsteinhöhlen und besonderen Felsformationen.
Die Senioren betrachten die Bilder zunächst in Ruhe.
Dann fragt der Betreuer: Was erkennen Sie auf diesem Bild?
Eine Formation kann vielleicht aussehen wie: eine Kirche – ein Vorhang – ein Elefant – ein Pilz – eine Burg – ein Gesicht – eine Krone – ein Wasserfall
Hier gibt es kein richtig oder falsch. Entscheidend ist die eigene Fantasie.
Zeigen Sie großformatige Bilder von Tropfsteinhöhlen und besonderen Felsformationen.
Die Senioren betrachten die Bilder zunächst in Ruhe.
Dann fragt der Betreuer: Was erkennen Sie auf diesem Bild?
Eine Formation kann vielleicht aussehen wie: eine Kirche – ein Vorhang – ein Elefant – ein Pilz – eine Burg – ein Gesicht – eine Krone – ein Wasserfall
Hier gibt es kein richtig oder falsch. Entscheidend ist die eigene Fantasie.
Was lebt unter der Erde?
Verschiedene Tierbilder werden gezeigt: Maulwurf – Regenwurm – Fuchs – Dachs – Kaninchen – Fledermaus – Maus – Schlange
Die Senioren überlegen gemeinsam: Welches Tier lebt unter der Erde, gräbt einen Bau oder nutzt unterirdische Höhlen?
Verschiedene Tierbilder werden gezeigt: Maulwurf – Regenwurm – Fuchs – Dachs – Kaninchen – Fledermaus – Maus – Schlange
Die Senioren überlegen gemeinsam: Welches Tier lebt unter der Erde, gräbt einen Bau oder nutzt unterirdische Höhlen?
Unterirdische Orte auf der ganzen Welt
Zeigen Sie Bilder verschiedener unterirdischer Orte: Tropfsteinhöhlen, Salzbergwerke, Bergwerksstollen, U-Bahn-Tunnel, Kellergewölbe, Bunker, unterirdische Gänge, alte Tunnelanlagen
Die Senioren überlegen: Welche dieser Orte kennen Sie persönlich?
Besonders interessant können Erinnerungen an Bergwerke, Keller, Luftschutzkeller, Gewölbe oder U-Bahn-Fahrten sein. Erinnerungsfragen:
Zeigen Sie Bilder verschiedener unterirdischer Orte: Tropfsteinhöhlen, Salzbergwerke, Bergwerksstollen, U-Bahn-Tunnel, Kellergewölbe, Bunker, unterirdische Gänge, alte Tunnelanlagen
Die Senioren überlegen: Welche dieser Orte kennen Sie persönlich?
Besonders interessant können Erinnerungen an Bergwerke, Keller, Luftschutzkeller, Gewölbe oder U-Bahn-Fahrten sein. Erinnerungsfragen:
- Sind Sie als Kind einmal in einem Keller gespielt?
- Waren Sie schon einmal in einem Bergwerk?
- Kennen Sie einen alten Keller oder Weinkeller?
- Sind Sie früher mit der U-Bahn gefahren?
- Wie sah der Keller in Ihrem Elternhaus aus?
- Gab es bei Ihnen einen besonderen Lagerraum oder Dachboden?
Höhlenmalerei
Die Senioren gestalten eine eigene Höhlenwand.
Die Senioren gestalten eine eigene Höhlenwand.
Auf braunem oder sandfarbenem Papier können mit dunklen Farbtönen einfache Motive entstehen: Tiere – Hände – Menschen – Jagdszenen – Sonne – Pflanzen – Fußspuren – Kreise und Symbole
Besonders schön wird es, wenn die Bilder nicht auf einzelnen weißen Blättern entstehen, sondern auf großen Papierbahnen.
Anschließend werden alle Werke zu einer gemeinsamen „Höhlengalerie“ zusammengesetzt und aufgehängt.
Gesprächsimpuls: Was möchten Sie auf einer Höhlenwand hinterlassen, damit jemand in 1.000 Jahren etwas über uns erfährt?
Besonders schön wird es, wenn die Bilder nicht auf einzelnen weißen Blättern entstehen, sondern auf großen Papierbahnen.
Anschließend werden alle Werke zu einer gemeinsamen „Höhlengalerie“ zusammengesetzt und aufgehängt.
Gesprächsimpuls: Was möchten Sie auf einer Höhlenwand hinterlassen, damit jemand in 1.000 Jahren etwas über uns erfährt?
Geräusche aus der Höhle – Was hören wir?
Eine Höhle ist ein ganz besonderer Ort für die Ohren.
Der Betreuer macht verschiedene Geräusche oder spielt sie ab: Wassertropfen – Wind – Schritte – Vogelruf – Fledermaus – fließendes Wasser
Die Senioren erraten: Was könnten wir in einer Höhle hören?
Eine Höhle ist ein ganz besonderer Ort für die Ohren.
Der Betreuer macht verschiedene Geräusche oder spielt sie ab: Wassertropfen – Wind – Schritte – Vogelruf – Fledermaus – fließendes Wasser
Die Senioren erraten: Was könnten wir in einer Höhle hören?
Fühlkiste – Was steckt in der Höhle?
In einer Fühlkiste oder einem Stoffbeutel befinden sich verschiedene Gegenstände: Stein – Muschel – Zapfen – Holzstück – Schwamm – Sand – Tannenzapfen
Ohne hinzusehen dürfen die Senioren einen Gegenstand ertasten.
Fragen: Was könnte es sein?
Anschließend wird der Gegenstand herausgenommen und gemeinsam betrachtet.
In einer Fühlkiste oder einem Stoffbeutel befinden sich verschiedene Gegenstände: Stein – Muschel – Zapfen – Holzstück – Schwamm – Sand – Tannenzapfen
Ohne hinzusehen dürfen die Senioren einen Gegenstand ertasten.
Fragen: Was könnte es sein?
Anschließend wird der Gegenstand herausgenommen und gemeinsam betrachtet.
Erinnerungsrunde: Mein spannendster Keller
Das Thema Höhlen lässt sich wunderbar mit persönlichen Erinnerungen verbinden.
Die Frage lautet: Gab es früher bei Ihnen einen besonderen Keller?
Mögliche Gesprächsanregungen:
Das Thema Höhlen lässt sich wunderbar mit persönlichen Erinnerungen verbinden.
Die Frage lautet: Gab es früher bei Ihnen einen besonderen Keller?
Mögliche Gesprächsanregungen:
- Was wurde dort gelagert?
- Gab es einen Weinkeller?
- Haben Sie als Kind dort gespielt?
- War der Keller dunkel?
- Gab es dort eine Werkbank?
- Mussten Sie im Winter Kartoffeln oder Vorräte holen?
- Gab es einen Keller, vor dem Sie ein wenig Angst hatten?
Bewegungsangebot: Wir erforschen die Höhle
Im Sitzen oder mit kleinen Bewegungen lässt sich eine Höhlenexpedition nachspielen.
Der Betreuer gibt Anweisungen:
Wir bücken uns unter einem niedrigen Felsen hindurch. → leicht nach vorne beugen
Wir steigen über einen Stein. → einen Fuß anheben
Wir leuchten mit der Taschenlampe nach oben. → Arm nach oben führen
Wir hören ein Geräusch. → Hand ans Ohr
Wir entdecken einen See. → beide Hände weit auseinander bewegen
Wir sind wieder am Höhleneingang. → tief durchatmen
So entsteht eine kleine Bewegungsreise in die Höhle, die auch für weniger mobile Teilnehmer angepasst werden kann.
Im Sitzen oder mit kleinen Bewegungen lässt sich eine Höhlenexpedition nachspielen.
Der Betreuer gibt Anweisungen:
Wir bücken uns unter einem niedrigen Felsen hindurch. → leicht nach vorne beugen
Wir steigen über einen Stein. → einen Fuß anheben
Wir leuchten mit der Taschenlampe nach oben. → Arm nach oben führen
Wir hören ein Geräusch. → Hand ans Ohr
Wir entdecken einen See. → beide Hände weit auseinander bewegen
Wir sind wieder am Höhleneingang. → tief durchatmen
So entsteht eine kleine Bewegungsreise in die Höhle, die auch für weniger mobile Teilnehmer angepasst werden kann.

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