Tag der Salami

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden. 

 
 
Tag der Salami


 

Tag der Salami

Der Tag der Salami, international Salami Day genannt, findet jedes Jahr am 7. September statt. Der kulinarische Aktionstag entstand 2006 in den USA und wurde von der Salami Appreciation Society ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen inoffiziellen Aktionstag – einen besonderen Anlass, um die beliebte Wurst einmal in den Mittelpunkt zu stellen.

Was ist Salami?
Salami gehört zu den Rohwürsten. Je nach Sorte wird sie aus Fleisch und Fett hergestellt, gewürzt und anschließend gereift und getrocknet. Bei vielen Sorten spielt außerdem die Fermentation eine wichtige Rolle.
Es gibt Salami in vielen verschiedenen Varianten – von mild und fein bis kräftig gewürzt und lange gereift.

Salami weltweit
Salami wird besonders mit Italien verbunden, doch auch in vielen anderen Ländern gibt es eigene Wursttraditionen und Spezialitäten.
Ob auf Brot, Pizza, einer Antipasti-Platte oder einfach als kleine Kostprobe: Salami ist vielseitig und beliebt.

Schon gewusst?
Der Salami Tag findet jedes Jahr am 7. September statt.
Der Aktionstag wurde 2006 in den USA gegründet.
Salami gehört zu den Rohwürsten.
Für viele Sorten sind Reifung, Trocknung und Fermentation typisch.
Der Tag der Salami ist kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein kulinarischer Aktionstag.
 
 
 
 
Salami-Verkostung
Bei einer kleinen Salami-Verkostung werden verschiedene Sorten in kleinen, gut handhabbaren Portionen angeboten. Dabei kann auf unterschiedliche Geschmacksrichtungen, Konsistenzen und Gerüche eingegangen werden.

Mögliche Salamisorten: klassische Salami, Pfeffersalami, Kräutersalami, Knoblauchsalami, Geflügelsalami, grobe Salami, feine Salami - eventuell eine mildere oder besonders würzige Sorte
Die Senioren dürfen die Salami anschauen, riechen und probieren.
Anschließend können folgende Unterschiede besprochen werden:
Gesprächsimpulse:
  • Welche Salami schmeckt Ihnen am besten?
  • Mögen Sie lieber milde oder kräftige Wurst?
  • Gab es bei Ihnen früher Salami zum Frühstück?
  • Haben Sie früher selbst Wurst gemacht oder bei der Hausschlachtung geholfen?
  • Wo wurde bei Ihnen die Wurst eingekauft – beim Metzger, im Laden oder auf dem Markt?
  • Wie wurde die Wurst zu Hause aufbewahrt?
Anschließend kann eine kleine Abstimmung durchgeführt werden: Welche Sorte gefällt Ihnen am besten?
Weitere Variante: Die verschiedenen Sorten werden auf Teller gelegt und mit Nummern versehen. Die Senioren probieren, ohne die Sorte vorher zu kennen, und versuchen herauszufinden, welche ihnen am besten schmeckt.

 
Wurstwaren erkennen
Auf Karten oder Bildern werden verschiedene Wurstwaren gezeigt. Die Senioren versuchen, diese zu erkennen und zu benennen.
Beispiele: Lyoner – Mortadella – Schinken – Leberwurst – Fleischwurst – Jagdwurst – Mettwurst – Bierschinken – Teewurst – Blutwurst
Neben Bildern können auch echte Lebensmittel oder Verpackungen gezeigt werden.
Mögliche Fragen:
  • Was sehen Sie auf dem Bild?
  • Kennen Sie diese Wurst?
  • Wie wurde sie bei Ihnen zu Hause gegessen?
  • Auf Brot, zum Frühstück oder zum Abendessen?
  • Welche Wurst gab es sonntags?
  • Welche Wurst mochten Ihre Kinder besonders gern?

 
Brotzeit-Teller gestalten
Jeder Teilnehmer erhält einen Teller und darf sich seine persönliche Brotzeit zusammenstellen.
Zur Auswahl stehen zum Beispiel: Brot – Brötchen – Salami – Schinken – Käse – Gurke – Tomate – Radieschen – Paprika – Butter – Senf – Frischkäse
Die Senioren entscheiden selbst, was auf ihren Teller kommt und wie sie ihn gestalten möchten.
Dabei können unterschiedliche Fragen gestellt werden:
  • Was darf auf Ihrem Brotzeitteller auf keinen Fall fehlen?
  • Mögen Sie lieber Brot oder Brötchen?
  • Was essen Sie lieber: Käse oder Wurst?
  • Wer hat bei Ihnen früher die Brotzeit vorbereitet?
  • Was wurde zur Arbeit oder in die Schule mitgenommen?
Anschließend wird gemeinsam gegessen.



Wurst-Sprüche und Redensarten
Redewendungen rund um Wurst, Brot und Essen gehören fest zur deutschen Alltagssprache. Viele davon sind humorvoll, einige stammen aus alten Lebensgewohnheiten und andere werden bis heute ganz selbstverständlich verwendet. Sie regen zum Erinnern, Erzählen und Lachen an.

Rund um die Wurst
  • Es geht um die Wurst. ‭→ Jetzt wird es ernst. Eine wichtige Entscheidung oder ein entscheidender Moment steht bevor.
  • Das ist mir Wurst./ Das ist mir wurscht. ‭→ Das ist mir völlig egal.
  • Eine Extrawurst bekommen. ‭→ Jemand wird bevorzugt behandelt oder erhält eine Sonderbehandlung.
  • Die beleidigte Leberwurst spielen. ‭→ Sich beleidigt zeigen, schmollen oder sich wegen einer Kleinigkeit zurückziehen.
  • Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. ‭→ Alles geht irgendwann vorbei – scherzhaft auf die Form der Wurst bezogen.
  • Sich die Wurst vom Brot nehmen lassen. ‭→ Sich etwas wegnehmen lassen oder sich gegenüber anderen nicht durchsetzen.
  • Hanswurst. ‭→ Eine Bezeichnung für einen lächerlichen oder tölpelhaften Menschen.

Rund um Brot und Brötchen
  • Kleine Brötchen backen. ‭→ Bescheidener werden oder seine Ansprüche zurückschrauben.
  • Seine Brötchen verdienen. ‭→ Seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen.
  • Sein Brot verdienen. ‭→ Durch seine Arbeit für seinen Lebensunterhalt sorgen.
  • Sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. ‭→ Sich nichts gefallen lassen und sich behaupten.
  • Jemandem die Butter auf dem Brot nicht gönnen. ‭→ Jemandem selbst kleinste Vorteile oder Erfolge nicht gönnen.
  • Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. ‭→ Wer von jemandem abhängig ist oder von ihm bezahlt wird, vertritt häufig dessen Interessen.
  • Brot und Spiele. ‭→ Menschen mit Versorgung und Unterhaltung ruhigstellen oder von Problemen ablenken.
  • Ein hartes Brot. ‭→ Eine schwierige oder mühsame Arbeit bzw. ein schwieriger Broterwerb.

Salz und Senf

  • Seinen Senf dazugeben. ‭→ Ungefragt seine Meinung oder einen Kommentar abgeben.
  • Das Salz in der Suppe sein. ‭→ Das Besondere, Interessante oder Würzende an einer Sache sein.
  • Salz in die Wunde streuen. ‭→ Eine unangenehme Situation durch zusätzliche Bemerkungen noch schlimmer machen.

Suppe, Brei und Kochen
  • Die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat. ‭→ Die Folgen des eigenen Handelns selbst tragen müssen.
  • Sich etwas einbrocken. ‭→ Sich durch eigenes Handeln eine unangenehme Situation schaffen.
  • Viele Köche verderben den Brei. ‭→ Wenn zu viele Menschen gleichzeitig mitreden oder eingreifen, kann eine Sache schlechter werden.
  • Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. ‭→ Eine Situation ist meist weniger schlimm, als sie zunächst erscheint.
  • Die Suppe versalzen. ‭→ Eine Sache verderben oder unnötig erschweren.
  • Etwas schmackhaft machen. ‭→ Jemanden für etwas gewinnen oder von etwas überzeugen.
  • Auf den Geschmack kommen. ‭→ Gefallen an etwas finden und es zunehmend mögen.

Rund um Käse

  • Das ist doch alles Käse! ‭→ Das ist Unsinn, Quatsch oder völliger Blödsinn.
  • Käse schließt den Magen. ‭→ Scherzhafter Spruch über Käse als Abschluss einer Mahlzeit.

Rund um Essen und Tisch

  • Liebe geht durch den Magen. ‭→ Gutes Essen kann Liebe und Zuneigung fördern oder ausdrücken.
  • Hunger ist der beste Koch. ‭→ Wer großen Hunger hat, empfindet selbst einfache Speisen als besonders lecker.
  • Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. ‭→ Nahrung ist eine wichtige Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit.
  • Was auf den Tisch kommt, wird gegessen. ‭→ Es wird gegessen, was angeboten wird – ohne Sonderwünsche.
  • Reinen Tisch machen. ‭→ Eine Angelegenheit offen klären und klare Verhältnisse schaffen.
  • Jemanden an einen Tisch bringen. ‭→ Menschen mit unterschiedlichen Interessen zu einem Gespräch oder zu Verhandlungen zusammenbringen.
  • Nicht alle Tassen im Schrank haben. ‭→ Nicht ganz bei Verstand sein.
  • Hoch die Tassen! ‭→ Eine Aufforderung zum Anstoßen und Feiern.
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Geruchs-Memory mit Wurst und Gewürzen
Mehrere kleine Behälter werden vorbereitet. Darin befinden sich typische Gewürze und Zutaten, beispielsweise: Pfeffer – Knoblauch – Paprika – Kümmel – Majoran – Senf
Die Senioren dürfen daran riechen und erraten, was sich im jeweiligen Behälter befindet.
Fragen:
  • Was riechen Sie?
  • Kennen Sie diesen Geruch?
  • Woran erinnert Sie das?
  • Welche Gewürze wurden früher beim Kochen häufig verwendet?

Die Aufgabe eignet sich besonders gut für Teilnehmer, die gerne über Gerüche und frühere Küchenerlebnisse sprechen. 

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