Weltfriedenstag

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden. 
 
 
Weltfriedenstag

 

Weltfriedenstag

Warum gibt es ihn? - Der Tag soll weltweit auf die Bedeutung von Frieden, Gewaltfreiheit und Verständigung aufmerksam machen. Er erinnert daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist und aktiv gefördert werden muss.
Seit wann? - Die UN-Generalversammlung beschloss den Weltfriedenstag 1981. Der erste Friedenstag wurde 1982 begangen.
Warum der 21. September? - Ursprünglich fand der Aktionstag am dritten Dienstag im September statt. 2001 legte die UN den 21. September als festen Termin fest. Gleichzeitig wurde der Tag ausdrücklich zu einem Tag der Gewaltlosigkeit und des weltweiten Waffenstillstands erklärt.
Was soll an diesem Tag passieren? - Die UN ruft dazu auf, Konflikte möglichst friedlich zu lösen und für einen Tag die Feindseligkeiten einzustellen. Außerdem finden weltweit Veranstaltungen, Bildungsprojekte, Friedensaktionen und Diskussionen statt.
Wer beteiligt sich? - Nicht nur Regierungen und die UN, sondern auch Schulen, Vereine, Organisationen und Privatpersonen können den Tag nutzen, um sich mit Frieden und Gewaltfreiheit auseinanderzusetzen.
Bedeutung als Aktionstag - Der Weltfriedenstag soll zeigen: Frieden bedeutet mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Dazu gehören auch gegenseitiger Respekt, Toleranz, Menschenrechte, Gerechtigkeit und die friedliche Lösung von Konflikten.

 
 
Friedenssymbole gestalten
Die Teilnehmer gestalten gemeinsam ein großes Friedensbild.
Mögliche Symbole: Taube – Herz – Olivenzweig – Hände – Regenbogen – Sonne – Blumen
Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Stück Papier oder einen ausgeschnittenen Teil der Gesamtgestaltung.

Die Teilnehmer können: malen, ausmalen, kleben, reißen und kleben, stempeln, mit Fingerfarben gestalten, Wörter oder kurze Wünsche aufschreiben
Am Ende werden alle Teile zu einem großen Gemeinschaftsbild zusammengesetzt.

 
Frieden im Alltag
Nicht über politische Ereignisse sprechen, sondern über persönliche Erfahrungen.
Impuls: „Was sorgt dafür, dass man sich mit anderen Menschen wohlfühlt?“
Gemeinsam werden Begriffe gesammelt: Zuhören – Höflichkeit – Geduld – Lächeln – Hilfsbereitschaft – Rücksicht – Verständnis – Freundlichkeit

 
Friedenskreis – Wunschball
Die Teilnehmer sitzen im Kreis. Ein weicher Stoffball oder ein kleines Kissen wird langsam weitergegeben.
Wer den Ball erhält, darf den Satz ergänzen: „Ich wünsche mir …“
Mögliche Antworten: Gesundheit – Ruhe – Freundlichkeit – eine schöne Familie – mehr Lachen – nette Begegnungen
Wer nichts sagen möchte, gibt den Ball einfach weiter. 

 
Friedens-Wortkette
Eine Person beginnt mit einem Wort: Frieden
Die nächste Person nennt ein Wort mit dem letzten Buchstaben:
Frieden → Natur → Ruhe → Essen → Nacht ...
Bei Teilnehmern mit Sprachschwierigkeiten kann die Betreuungskraft Hilfestellung geben.
Leichtere Variante - Es wird einfach reihum jeweils ein neues Wort zum Thema Frieden genannt.
Beispiel: Frieden – Liebe – Familie – Zuhause – Blumen – Musik – Ruhe

 
Musikalische Erinnerungsrunde
Bekannte Lieder aus früheren Jahrzehnten werden abgespielt. Die Teilnehmer dürfen mitsingen, mitklatschen oder einfach zuhören.
Deutsche Friedenslieder:
Internationale Lieder
Danach:
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