Tag des Buffets

Jeder Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren angepasst werden. 
 
 
 
Tag des Buffets

 

Tag des Buffets 

Der Tag des Buffets (englisch National Buffet Day) wird jedes Jahr am 2. Januar gefeiert. Es handelt sich um einen inoffiziellen US-amerikanischen Aktionstag, der die Vielfalt des Buffets und das gemeinsame Genießen verschiedener Speisen würdigt. 

Seit wann? - Der Aktionstag ist in den USA spätestens seit etwa 2005 bekannt. Eine genaue Gründungsgeschichte oder ein eindeutig belegter Initiator sind nicht bekannt. 

Warum gibt es ihn? - Der Tag soll die Freude am Buffet feiern: Statt nur ein Gericht zu wählen, können Gäste unterschiedliche Speisen probieren und sich ihre Mahlzeit selbst zusammenstellen.

Was ist ein Buffet? - Bei einem Buffet werden verschiedene Speisen auf einem Tisch oder einer Anrichte bereitgestellt. Die Gäste wählen selbst aus, was und wie viel sie essen möchten. Buffets gibt es beispielsweise in Hotels, Restaurants und bei Feiern.

Woher kommt die Buffet-Tradition? - Das Wort Buffet stammt aus dem Französischen. Die Tradition, Speisen zur Selbstbedienung anzubieten, entwickelte sich über längere Zeit in verschiedenen Ländern und Esskulturen.

Was kann man an diesem Tag machen? - Zum Beispiel ein Buffet-Restaurant besuchen, ein kleines Frühstücks- oder Brunchbuffet zu Hause vorbereiten oder mit Freunden ein Buffet mit internationalen Gerichten gestalten.

Warum der 2. Januar? - Ein genauer Grund für die Wahl des Datums ist nicht dokumentiert. Der Aktionstag fällt auf den Tag nach Neujahr und bietet damit einen Anlass, die Feiertage kulinarisch ausklingen zu lassen.


 
Buffet der Erinnerungen
Auf einem Tisch liegen Bilder oder Gegenstände rund um frühere Feiern und Mahlzeiten: Kuchenplatte, Kaffeekanne, Servietten, Einmachglas, Schüssel, Besteck, Backform, Schürze oder alte Rezeptkarten.
Dazu Fragen wie:
  • Was wurde bei Ihnen zu Hause zu besonderen Anlässen aufgetischt?
  • Wie sah ein Sonntagsessen in Ihrer Kindheit aus?
  • Gab es Familienfeste mit einem großen Buffet?
  • Wer hat in Ihrer Familie am liebsten gekocht?
Besonders schön ist es, alte Familienrezepte oder bekannte Gerichte aufzugreifen.

 
Das Geschmacks-Buffet – fünf kleine Kostproben
Ein Sinnesangebot mit kleinen, sicheren und individuell geeigneten Kostproben, beispielsweise süß, mild-salzig, fruchtig, knusprig und cremig.
Die Teilnehmer dürfen beschreiben: süß – salzig – sauer – mild – knackig – weich – cremig – frisch – kräftig
Dabei steht nicht die Leistung im Vordergrund, sondern die Wahrnehmung.

 
Riech-Buffet – Düfte erraten
Kleine Döschen oder Schälchen mit vertrauten Gerüchen vorbereiten, zum Beispiel: Vanille, Zimt, Kaffee, Zitrone, Orange, Kakao, Minze oder Kräuter.
Die Düfte werden einzeln angeboten.
Fragen:
  • Was riechen Sie?
  • Kennen Sie diesen Geruch?
  • Woran erinnert er Sie?
Gerüche können besonders schön als Erinnerungsbrücke eingesetzt werden.

 
Das Buffet-Tischschild
Gemeinsam werden kleine Schilder gestaltet: Süßes Buffet, Herzhaftes Buffet, Obst & Frisches, Lieblingsgerichte, Getränke
Die Aktivität eignet sich auch als gemeinsames Gruppenprojekt mit anschließendem Einsatz beim Essen.

 
Lebensmittel-Buchstaben
Ein Buchstabe wird vorgegeben, zum Beispiel B.
Gesucht werden Lebensmittel: Brot, Butter, Banane, Bohnen, Birne
Für stärkere Gruppen kann ein Zeitlimit vereinbart werden.

 
Sprichwörter und Redewendungen rund ums Essen
Viele bekannte Sprichwörter und Redewendungen rund ums Essen laden zum gemeinsamen Erinnern, Ergänzen und Rätseln ein.
Sprichwörter ergänzen
  1. Viele Köche verderben …
  2. Liebe geht durch den …
  3. Was der Bauer nicht kennt, …
  4. Das Auge isst …
  5. Hunger ist der beste …
  6. Sauer macht …
  7. Der Appetit kommt beim …
  8. Essen und Trinken hält Leib und Seele …
  9. Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte …
  10. Ein voller Bauch studiert nicht …
  11. In den sauren Apfel …
  12. Da haben wir den …
  13. Jemandem die Suppe …
  14. Seinen Senf dazu …
  15. Abwarten und Tee …
Lösungen Ergänzungen: den Brei · 2. Magen · 3. das frisst er nicht · 4. mit · 5. Koch · 6. lustig · 7. Essen · 8. zusammen · 9. tun · 10. gern · 11. beißen · 12. Salat · 13. versalzen · 14. geben · 15. trinken
Steigerung: Was bedeutet die Redewendung?
Kann die Gruppe erklären, was diese Redewendungen bedeuten?
Viele Köche verderben den Brei: Zu viele Menschen reden oder bestimmen gleichzeitig mit.
In den sauren Apfel beißen: Etwas Unangenehmes tun müssen.
Da haben wir den Salat!: Etwas ist schiefgegangen.
Jemandem die Suppe versalzen: Jemandem etwas verderben.
Seinen Senf dazugeben: Ungefragt seine Meinung äußern.
Alles in Butter: Alles ist in Ordnung.



 
Wir servieren das Buffet – Bewegungsspiel
Im Sitzen werden typische Buffetbewegungen nachgeahmt:
– Teller nehmen
– Besteck greifen
– etwas auf den Teller legen
– einschenken
– umrühren
– Brot schneiden
– servieren
– Kaffeetasse hochheben
Die Bewegungen können mit Musik begleitet werden.

 
Ball-Buffet
Ein weicher Ball wird im Kreis weitergegeben.
Wer den Ball bekommt, nennt ein Lebensmittel, das auf einem Buffet stehen könnte.
Steigerung: Das nächste Wort muss mit dem letzten Buchstaben beginnen.

 
Kräuter-Buffet
Mehrere frische Kräuter werden auf einem kleinen „Duftbuffet“ angeboten: Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Minze, Rosmarin oder Dill.
Die Teilnehmer dürfen anschauen, fühlen und riechen.
Anschließend können die Kräuter gemeinsam sortiert oder kleine Kräuterkärtchen gestaltet werden.

 
Obst-Buffet mit allen Sinnen
Verschiedene Obstsorten werden betrachtet und – je nach individueller Eignung – gefühlt, gerochen und probiert.
Gesprächsimpulse:
Welches Obst gab es früher im eigenen Garten?
Was wurde eingekocht?
Welche Früchte erinnern an den Sommer?


Wahrnehmung und Sinnesanregung
Fühl-Buffet
In blickdichten Stoffbeuteln befinden sich Gegenstände rund um das Thema Küche und Essen: Holzlöffel, Schneebesen, Serviette, Apfel, Zitrone, Korken, Tasse oder kleine Bürste.
Die Gegenstände werden ertastet. Was könnte sich darin verstecken?
Für bettlägerige Menschen eignet sich das Angebot sehr gut im Einzelkontakt.
Hören, was zum Buffet gehört
Geräusche werden nachgemacht oder abgespielt: Tasse auf Untertasse, Wasser eingießen, Besteck, Kaffeemühle, Brot schneiden, Geschirr klappern.
Die Teilnehmer versuchen, das Geräusch zu erkennen.
 
 
 
 
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