Tag des deutschen Apfels
Jeder
Tag hält neue Möglichkeiten für Begegnung, Aktivierung und gemeinsame
Erlebnisse bereit. Dieser tägliche Impuls möchte dazu anregen, mit
kleinen Ideen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, Erinnerungen zu
wecken und Gespräche in Gang zu bringen. Dabei kann jeder Impuls ganz
individuell an die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Senioren
angepasst werden.
Tag des deutschen Apfels
Der Tag des Deutschen Apfels findet jedes Jahr am 11. Januar statt. Der deutsche Aktionstag feiert Äpfel aus heimischem Anbau und macht auf die Qualität, Sortenvielfalt und Bedeutung des deutschen Obstbaus aufmerksam.Seit wann gibt es ihn? - Der Aktionstag wurde 2010 von deutschen Apfelerzeugerorganisationen im Rahmen der Initiative „Deutschland – Mein Garten.“ ins Leben gerufen.
Warum gibt es ihn? - Der Tag soll die Aufmerksamkeit auf deutsche Äpfel und ihre Herkunft lenken. Erzeuger möchten zeigen, welche Vielfalt heimische Apfelsorten bieten und welche Vorteile kurze Transportwege und regionale Produkte haben können.
Warum am 11. Januar? - Ein genauer Grund für die Wahl des Datums ist nicht bekannt. Der Termin liegt im Winter, wenn Äpfel aus heimischer Lagerung weiterhin verfügbar sind.
Was macht den deutschen Apfel besonders? - In Deutschland werden zahlreiche Sorten angebaut, darunter Elstar, Jonagold, Boskoop und Braeburn. Sie unterscheiden sich in Geschmack, Säure, Süße und Verwendung – manche eignen sich besonders gut zum direkten Essen, andere zum Backen oder Kochen.
Was passiert an diesem Tag? - Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) organisiert im Rahmen ihrer Kampagnen verschiedene Aktionen. Dazu gehören Verkostungen, Informationsangebote und kreative Werbeaktionen. 2026 gab es beispielsweise eine Apfel-Drohnenshow in Dresden.
Wie kann man mitmachen? - Man kann verschiedene deutsche Apfelsorten probieren, einen Apfelkuchen backen, regionale Obstbauern unterstützen oder beim Einkauf auf die Herkunft der Äpfel achten.
Apfeldruck
Material: Halbierte Äpfel, ungiftige Finger- oder Bastelfarbe, Papier, Schürzen und Pinsel.
Die Apfelhälften werden vorsichtig in Farbe getaucht und auf Papier gedrückt. So entstehen Apfelmuster, Blumen, Girlanden oder ein gemeinsames großes Apfelbild. Wer nicht selbst stempeln kann, wählt Farben und Platzierungen aus oder gestaltet mit Unterstützung.
Material: Halbierte Äpfel, ungiftige Finger- oder Bastelfarbe, Papier, Schürzen und Pinsel.
Die Apfelhälften werden vorsichtig in Farbe getaucht und auf Papier gedrückt. So entstehen Apfelmuster, Blumen, Girlanden oder ein gemeinsames großes Apfelbild. Wer nicht selbst stempeln kann, wählt Farben und Platzierungen aus oder gestaltet mit Unterstützung.
Apfelkuchen zubereiten
Material: Äpfel, Mehl, Eier, Butter, Zucker, Backzutaten und eine vorbereitete Rezeptkarte.
Die Teilnehmenden übernehmen entsprechend ihren Fähigkeiten einzelne Arbeitsschritte: Äpfel waschen, Zutaten abwiegen, Teig rühren, Apfelstücke verteilen oder mit Zimt bestreuen. Nach dem Backen wird gemeinsam probiert, sofern dies individuell möglich ist.
Gesprächsimpuls: Haben Sie früher selbst gebacken? Welcher Kuchen war bei Familienfesten besonders beliebt?
Material: Äpfel, Mehl, Eier, Butter, Zucker, Backzutaten und eine vorbereitete Rezeptkarte.
Die Teilnehmenden übernehmen entsprechend ihren Fähigkeiten einzelne Arbeitsschritte: Äpfel waschen, Zutaten abwiegen, Teig rühren, Apfelstücke verteilen oder mit Zimt bestreuen. Nach dem Backen wird gemeinsam probiert, sofern dies individuell möglich ist.
Gesprächsimpuls: Haben Sie früher selbst gebacken? Welcher Kuchen war bei Familienfesten besonders beliebt?
YouTube - Apfelkuchen Rezept
Apfelmus wie früher
Material: Äpfel, Topf, Kochlöffel, Wasser und gegebenenfalls etwas Zimt.
Die Gruppe wäscht Äpfel, sortiert Stücke, rührt das fertige oder vorbereitete Apfelmus um und würzt nach Wunsch. Das Kochen selbst wird durch eine Betreuungskraft begleitet.
Besonders schön ist es, über das Einwecken, Einkochen und die Vorratshaltung früherer Zeiten zu sprechen.
Sinnesanregungen für alle fünf Sinne
Diese Angebote eignen sich sowohl für Gruppen als auch für kurze Einzelkontakte. Besonders bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz, eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit oder Bettlägerigkeit können einfache, vertraute Sinneserfahrungen wertvoll sein. Dabei werden die Reaktionen der jeweiligen Person aufmerksam beobachtet.
Sehen: Welche Apfelsorte gefällt mir?
Verschiedene rote, grüne und gelbe Äpfel werden auf einem schönen Tablett präsentiert. Die Teilnehmer betrachten Farben, Formen, Schalen und Größen.
Fragen: Welcher Apfel fällt Ihnen zuerst ins Auge? Welchen würden Sie aus dem Korb auswählen?
Tasten: Apfel oder etwas anderes?
Unterschiedliche Gegenstände, beispielsweise ein Apfel, eine Orange, eine Kartoffel und eine Kastanie, werden in einem Stoffbeutel angeboten. Die Teilnehmenden ertasten einen Gegenstand und beschreiben seine Form, Größe und Oberfläche.
Bei eingeschränktem Tastvermögen dürfen die Gegenstände mit beiden Händen erkundet werden – ohne Zeitdruck und ohne Leistungsanspruch.
Riechen: Der Duft von Apfel und Zimt
Frischer Apfel, getrocknete Apfelringe, Zimt und etwas frisch zubereitetes Apfelkompott werden einzeln zum Riechen angeboten.
Gesprächsimpuls: Erinnert Sie dieser Duft an eine Jahreszeit oder an etwas, das früher zu Hause zubereitet wurde?
Hören: Geräusche aus der Apfelküche
Die Gruppe hört bewusst auf Geräusche: das Waschen von Äpfeln, das Rühren in einer Schüssel, das Schneiden durch eine Betreuungskraft oder das Plätschern von Wasser.
Die Aufgabe besteht darin, die Geräusche zu erkennen oder frei zu beschreiben. Alternativ passen ein bekanntes Küchenlied oder Musik aus der eigenen Jugend.
Material: Äpfel, Topf, Kochlöffel, Wasser und gegebenenfalls etwas Zimt.
Die Gruppe wäscht Äpfel, sortiert Stücke, rührt das fertige oder vorbereitete Apfelmus um und würzt nach Wunsch. Das Kochen selbst wird durch eine Betreuungskraft begleitet.
Besonders schön ist es, über das Einwecken, Einkochen und die Vorratshaltung früherer Zeiten zu sprechen.
Sinnesanregungen für alle fünf Sinne
Diese Angebote eignen sich sowohl für Gruppen als auch für kurze Einzelkontakte. Besonders bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz, eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit oder Bettlägerigkeit können einfache, vertraute Sinneserfahrungen wertvoll sein. Dabei werden die Reaktionen der jeweiligen Person aufmerksam beobachtet.
Sehen: Welche Apfelsorte gefällt mir?
Verschiedene rote, grüne und gelbe Äpfel werden auf einem schönen Tablett präsentiert. Die Teilnehmer betrachten Farben, Formen, Schalen und Größen.
Fragen: Welcher Apfel fällt Ihnen zuerst ins Auge? Welchen würden Sie aus dem Korb auswählen?
Tasten: Apfel oder etwas anderes?
Unterschiedliche Gegenstände, beispielsweise ein Apfel, eine Orange, eine Kartoffel und eine Kastanie, werden in einem Stoffbeutel angeboten. Die Teilnehmenden ertasten einen Gegenstand und beschreiben seine Form, Größe und Oberfläche.
Bei eingeschränktem Tastvermögen dürfen die Gegenstände mit beiden Händen erkundet werden – ohne Zeitdruck und ohne Leistungsanspruch.
Riechen: Der Duft von Apfel und Zimt
Frischer Apfel, getrocknete Apfelringe, Zimt und etwas frisch zubereitetes Apfelkompott werden einzeln zum Riechen angeboten.
Gesprächsimpuls: Erinnert Sie dieser Duft an eine Jahreszeit oder an etwas, das früher zu Hause zubereitet wurde?
Hören: Geräusche aus der Apfelküche
Die Gruppe hört bewusst auf Geräusche: das Waschen von Äpfeln, das Rühren in einer Schüssel, das Schneiden durch eine Betreuungskraft oder das Plätschern von Wasser.
Die Aufgabe besteht darin, die Geräusche zu erkennen oder frei zu beschreiben. Alternativ passen ein bekanntes Küchenlied oder Musik aus der eigenen Jugend.
Schmecken: Eine kleine Apfelverkostung
Apfelsorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen werden in geeigneter Form und Größe angeboten. Die Teilnehmer vergleichen süß, säuerlich, mild oder aromatisch.
Fragen: Welche Sorte schmeckt Ihnen besser? Welche erinnert Sie an einen Apfel aus dem eigenen Garten?
Apfelsorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen werden in geeigneter Form und Größe angeboten. Die Teilnehmer vergleichen süß, säuerlich, mild oder aromatisch.
Fragen: Welche Sorte schmeckt Ihnen besser? Welche erinnert Sie an einen Apfel aus dem eigenen Garten?
Sprichwörter rund um den Apfel
Ablauf: Bekannte Redewendungen werden vorgelesen und gemeinsam vervollständigt.
Der Apfel fällt nicht weit vom … – Stamm.
In den sauren Apfel … – beißen.
Anschließend wird über die Bedeutung gesprochen: Gibt es etwas, das man früher tun musste, obwohl man es nicht gerne tat?
Anschließend wird über die Bedeutung gesprochen: Gibt es etwas, das man früher tun musste, obwohl man es nicht gerne tat?
Die Apfelgeschichte – gemeinsam weiterspinnen
Die Betreuungskraft beginnt: „An einem sonnigen Herbstmorgen ging Frau Müller in ihren Garten. Unter dem alten Apfelbaum …“
Jeder, der möchte, ergänzt einen Satz. Wer nicht erzählen möchte, wählt aus zwei Vorschlägen, beispielsweise: Fand sie einen Korb? oder Hörte sie einen Vogel?
So entsteht eine gemeinsame Geschichte, die spontan, humorvoll und ganz ohne Leistungsdruck sein darf.
Die Betreuungskraft beginnt: „An einem sonnigen Herbstmorgen ging Frau Müller in ihren Garten. Unter dem alten Apfelbaum …“
Jeder, der möchte, ergänzt einen Satz. Wer nicht erzählen möchte, wählt aus zwei Vorschlägen, beispielsweise: Fand sie einen Korb? oder Hörte sie einen Vogel?
So entsteht eine gemeinsame Geschichte, die spontan, humorvoll und ganz ohne Leistungsdruck sein darf.
Bewegungsspiel mit Äpfeln
Die Spielleitung führt verschiedene Bewegungen vor, die alle gemeinsam nachmachen:
- Den Apfel mit beiden Händen vor dem Körper halten.
- Den Apfel langsam nach rechts und links bewegen.
- Den Apfel vorsichtig vor dem Körper im Kreis führen.
- Den Apfel langsam bis zur Brust heben und wieder senken.
- Die Hände öffnen und schließen, als würde man den Apfel betrachten.
- Zum Schluss die Hände auf die Oberschenkel legen und kurz entspannen.
Montagsmaler
Eine Person oder die Betreuungskraft zeichnet einen Apfel, einen Baum, einen Korb oder einen Kuchen. Die Gruppe errät den Begriff. Wer nicht zeichnen kann oder möchte, kann stattdessen mit Gesten darstellen, wie Äpfel gepflückt oder zu Kuchen verarbeitet werden.
Eine Person oder die Betreuungskraft zeichnet einen Apfel, einen Baum, einen Korb oder einen Kuchen. Die Gruppe errät den Begriff. Wer nicht zeichnen kann oder möchte, kann stattdessen mit Gesten darstellen, wie Äpfel gepflückt oder zu Kuchen verarbeitet werden.
Eine Reise in den Obstgarten von früher
Alte Bilder von Obstgärten, Erntekörben, Leiterwagen, Apfelbäumen und traditionellen Küchen werden betrachtet.
Gesprächsimpulse:
Alte Bilder von Obstgärten, Erntekörben, Leiterwagen, Apfelbäumen und traditionellen Küchen werden betrachtet.
Gesprächsimpulse:
Gab es bei Ihnen zu Hause einen Garten?
Haben Sie früher Obst selbst geerntet?
Wer hat die Äpfel verarbeitet?
Wurde Obst für den Winter eingelagert?
Die Bewohner können erzählen, zuhören oder einfach gemeinsam die Bilder ansehen.
Wahrnehmung, Zuordnung und praktische Alltagsaufgaben
Diese Angebote passen gut zu Menschen, die weniger Lust auf klassische Rätsel haben, aber gerne etwas anschauen, sortieren, ordnen oder mit den Händen tun.
Die Apfelpost
Große Bild- und Wortkarten mit Apfel, Birne, Kuchen, Korb, Baum und Saft liegen durcheinander. Die Teilnehmer ordnen zusammengehörige Karten zu: Obst und Produkte, Baum und Frucht oder Küche und Zubereitung.
Diese Angebote passen gut zu Menschen, die weniger Lust auf klassische Rätsel haben, aber gerne etwas anschauen, sortieren, ordnen oder mit den Händen tun.
Die Apfelpost
Große Bild- und Wortkarten mit Apfel, Birne, Kuchen, Korb, Baum und Saft liegen durcheinander. Die Teilnehmer ordnen zusammengehörige Karten zu: Obst und Produkte, Baum und Frucht oder Küche und Zubereitung.
Der richtige Deckel für den Apfeltopf
Unterschiedlich große, saubere Schüsseln und passende Deckel werden bereitgestellt. Die Bewohner probieren aus, welche Deckel zu welchen Schüsseln passen. Anschließend können sie mit Unterstützung kleine Schüsseln, Löffel und Servietten für die Apfelrunde vorbereiten.
Apfelkörbe sortieren
Äpfel, Birnen und andere größere, gut greifbare Gegenstände werden nach Farben, Größen oder Sorten geordnet. Wer nicht greifen kann, zeigt auf den passenden Korb oder gibt Anweisungen.
Unterschiedlich große, saubere Schüsseln und passende Deckel werden bereitgestellt. Die Bewohner probieren aus, welche Deckel zu welchen Schüsseln passen. Anschließend können sie mit Unterstützung kleine Schüsseln, Löffel und Servietten für die Apfelrunde vorbereiten.
Apfelkörbe sortieren
Äpfel, Birnen und andere größere, gut greifbare Gegenstände werden nach Farben, Größen oder Sorten geordnet. Wer nicht greifen kann, zeigt auf den passenden Korb oder gibt Anweisungen.
Das Apfel-Puzzle
Ein großes Apfelbild wird in wenige Teile geschnitten oder als stabiles Holzpuzzle vorbereitet. Die Teile werden gemeinsam zusammengesetzt. Für stärkere Einschränkungen eignen sich zwei große Teile oder ein Bild, bei dem nur das fehlende Stück ergänzt werden muss.
Ein großes Apfelbild wird in wenige Teile geschnitten oder als stabiles Holzpuzzle vorbereitet. Die Teile werden gemeinsam zusammengesetzt. Für stärkere Einschränkungen eignen sich zwei große Teile oder ein Bild, bei dem nur das fehlende Stück ergänzt werden muss.
Der Apfelbesuch am Bett
Eine Betreuungskraft bringt einen Apfel auf einem kleinen Tablett mit. Gemeinsam werden Farbe, Form und Schale betrachtet. Der Apfel kann – wenn es angenehm ist – vorsichtig in die Hand gelegt oder von der Person berührt werden.
Die Betreuungskraft erzählt dazu etwas Ruhiges: Dieser Apfel ist heute unser Gast. Er ist rot und glatt. Solche Äpfel kennt man aus dem Garten oder vom Markt.
Eine Betreuungskraft bringt einen Apfel auf einem kleinen Tablett mit. Gemeinsam werden Farbe, Form und Schale betrachtet. Der Apfel kann – wenn es angenehm ist – vorsichtig in die Hand gelegt oder von der Person berührt werden.
Die Betreuungskraft erzählt dazu etwas Ruhiges: Dieser Apfel ist heute unser Gast. Er ist rot und glatt. Solche Äpfel kennt man aus dem Garten oder vom Markt.
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